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Wie wichtig sind Hobbys neben der Schule?

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Malen, Tanzen, ein Instrument spielen, die Natur erforschen oder Fußball spielen - die Auswahl an Freizeitaktivitäten, denen Kinder heutzutage nachgehen können, scheint unbegrenzt. Doch immer steht das Thema Hobby und Kinder im Brennpunkt zahlreicher Elterngespräche. In welchem Umfang ist die geplante Gestaltung der Freizeit während der Schule für den eigenen Nachwuchs wirklich erforderlich? Und was sollten die Eltern hierbei beachten?

So fördern Hobbys die persönliche Entwicklung

Wie wichtig sind Hobbys für Kinder?
© Shutterstock / Gorilla
Das Hobby lässt sich als Lieblingsbeschäftigung oder Freizeitvergnügen definieren, dem ein Mensch intensiv und freiwillig nachgeht. Gerade Musik- und Sportgruppen sind für die Entwicklung der Kinder wichtig, wie Karen Sander als Expertin für Schwangerschaft und das tägliche Familienleben vom Portal tausendkind.de zu berichten weiß. Die Fachfrau erläutert: Musik fördert die kognitive sowie emotionale Entwicklung, während Sport einen positiven Einfluss auf die Motorik der Kinder ausübt. Ganz nebenbei lernen die Kinder verlässlich zu sein und Verantwortung zu tragen. Etwa wenn es darum geht, pünktlich zu erscheinen, einen Liedtext einzuüben oder eine bestimmte Rolle innerhalb des Vereins einzunehmen. Bei Hobbys wie Sammeln, Handarbeiten oder Basteln entfallen diese Faktoren oft und werden durch die Weiterentwicklung von Eigenmotivation und Disziplin ersetzt. Das Kind zieht aus der Arbeit ein gesundes Selbstbewusstsein - insbesondere dann, wenn Erwachsene diese zu würdigen wissen.

Hobbys können bei der Berufswahl helfen

Hobbys bieten eine Entlastung des Schul-Alltags und helfen dabei noch bei der Berufsfindung. Dies bedeutet nicht zwingend, dass aus Kindern, die viel lesen, später Schriftsteller oder Journalisten werden. Und wer gerne mit Legosteinen konstruiert, wird auch nicht unbedingt Ingenieur. Doch die Tendenz zu dem, was dem Kind leicht fällt und Spaß macht, wird deutlich. Das Kind lernt durch die Freizeitgestaltung, was es selbst mag und kann, wodurch eigene Vorstellungen und Wünsche ersichtlicher werden.

Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können

Zwar sind Hobbys neben der Schule grundsätzlich sehr zu empfehlen. allerdings gibt es auch Freizeitaktivitäten, bei denen der Lerneffekt gering ist. Sander nennt insbesondere das Fernsehen, gewaltverherrlichende Computerspiele und weitere Tätigkeiten, bei denen das Konsumieren im Vordergrund steht. Erschwerend hinzu kommt die vergleichsweise hohe Suchtgefahr, welche mit derartigen Beschäftigungen einhergeht. Hier sind die Eltern gefordert und sollten deren Konsum auf ein Minimum begrenzen sowie altersspezifische Beschränkungen beachten. Als Vorbild haben sie mit gutem Beispiel voranzugehen. Wichtig ist zudem, den Kindern nicht das Hobby vorzuschreiben oder an eigenen Wünschen auszurichten. Schließlich soll das Steckenpferd dem Kind Spaß bereiten und möglichst gleichzeitig Begabungen und Talente fördern.

Zu viele Hobbys sind kontraproduktiv

Für eine große Anzahl an Kindern bedeuten Hobbys neben der Schule auch Stress. Zu viele Aktivitäten stellen belastende Verpflichtungen dar, weiß die Expertin von Tausendkind. Da wäre etwa der Nachhilfeunterricht zur Verbesserung der Mathenote, der Klavierunterricht zur Förderung des musikalischen Talents sowie die Teilnahme am Englischkurs, um auf den Fremdsprachenunterricht bestens vorbereitet zu sein. Dabei sollen Hobbys eigentlich der Entspannung dienen und eine Balance zwischen dem anstrengenden Schulalltag und einer ruhigen Nachmittagsgestaltung schaffen. Zu viele außerschulische Beschäftigungen überfordern die Kinder und werden zum bedeutenden Stressfaktor. Dieser wirkt sich auf die Konzentration im Unterricht aus und nicht wenige Kinder vernachlässigen aus Zeitmangel auch ihre Hausaufgaben. Negative Folgen können Appetitlosigkeit, Erschöpfung, Gereiztheit, Übelkeit, Schlafstörungen, Bauchweh und Kopfschmerzen sein. Die freie Zeit sollte demnach nicht komplett verplant sein, da Verschnaufphasen zur körperlichen und geistigen Regeneration essentiell sind. Eltern sollten darauf achten, dass sie Ruhephasen in den Alltag ihres Kindes integrieren und mindestens zwei Tage in der Woche hobbyfrei gestalten. Denn auch der Langeweile kann Positives abgewonnen werden, nämlich der Förderung von Kreativität. Regelmäßige Gespräche mit dem Kind sind daher wichtig, um herausfinden zu können, ob der Nachwuchs gestresst ist.

Fazit

Hobbys sind für die Entwicklung der Kinder wichtig und helfen dabei Talente zu fördern, Begabungen zu entdecken und Schwächen auszubügeln. Wichtig ist, dass das Kind Spaß an seinem Zeitvertreib hat und diesem freiwillig nachgeht. Eltern können ihren Nachwuchs unterstützen, indem sie die Freizeit so organisieren und mitgestalten, dass die Kinder neben den Aktivitäten auch ausreichend Ruhephasen haben. Andernfalls können sich die Kinder schnell überfordert fühlen und jeglichen Spaß an Hobbys und schulischen Aktivitäten verlieren.

 
 

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