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Kinder und Fernsehen

Wenn Kinder dauernd vor der Glotze sitzen

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In vielen Familien ist der Fernseher nicht nur Freizeitvergnügen, sondern längst schon "Familienoberhaupt": Kaum sind Papa, Mama und die Kinder zu Hause, wird auch schon die "Glotze" angemacht. Und das entspricht oft durchaus den Wünschen der gestressten Eltern. Auf diese Weise können sie nämlich Konflikte und Probleme in der Familie einfach umgehen, anstatt sich damit auseinander zu setzen.

Kinder und Fernsehen
© Liv friis-larsen/Shutterstock.com
In vielen Familien ist der Fernseher nicht nur Freizeitvergnügen, sondern längst schon „Familienoberhaupt“: Kaum sind Papa, Mama und die Kinder zu Hause, wird auch schon die „Glotze“ angemacht. Und das entspricht oft durchaus den Wünschen der gestressten Eltern. Auf diese Weise können sie nämlich Konflikte und Probleme in der Familie einfach umgehen, anstatt sich damit auseinander zu setzen.

Und so lernen die Kinder von klein auf: Wer Stress oder Probleme hat, wer sich ausruhen und entlasten möchte, lenkt sich einfach beim Fernsehen ab. Keine Streitgespräche, keine beschwerliche Suche nach Konfliktlösungen. So lange, bis es halt gar nicht mehr geht.

Das TV-Gerät ist leider für viele Eltern auch Babysitter: Vielen verschafft er wertvolle, kinderfreie Zeit. Ob an Feierabend oder Sonntag früh, wer einschaltet, schaltet seine Kinder vorübergehend ab. Experten warnen davor, denn so werden Kinder zu Viel-Sehern erzogen, die sich seelisch und körperlich nicht gesund entwickeln.

Der Einfluss von TV-Sendungen auf die Kinder wird allerdings eher überschätzt. Je nach Entwicklungsstand bevorzugen Kinder Sendungen unabhängig davon, ob ihre Eltern diese als Schund bezeichnen oder loben. Fernsehen verstärkt nach Ansicht von Kinderpsychologen nur die Eigenschaften, die die Kinder in der Familie vorgelebt bekommen. Dem entsprechend haben die Experten heraus gefunden, dass brutale Filme in den Kids nur dann Aggression hervorrufen, wenn Gewalt und Brutalität ohnehin zum Alltag gehören.

Wichtig ist weniger die tägliche "Predigt" sondern die Vorbildfunktion der Eltern, in der Art, wie sie mit dem Fernseher umgehen. Denn es ist wenig sinnvoll, die "Glotze" in Bausch und Bogen zu verdammen. Sie kann nämlich durchaus ein lehrreiches und unterhaltendes Medium sein, vorausgesetzt, dass man sie mit "Augenmaß" einsetzt. Ein gemeinsames Filmerlebnis vor dem Fernseher ist oft ein wunderbares Erlebnis. Nur sollte der Apparat auf keinen Fall Gespräche und Zuwendung, Spiele, Freundschaften mit Gleichaltrigen und das Bemühen um vernünftige Konfliktlösungen innerhalb der Familie ersetzten.
 
 

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