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Jedes Kind kann richtig essen

Wenn der Esstisch zum Stresstisch wird

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"Er isst ja wie ein Spatz" Viele Eltern machen sich gerade in den ersten Lebensjahren Sorgen um die Essgewohnheiten ihrer Kinder. Die Konsequenz: das Kind wird zum Essen gezwungen. "Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt!" oder "Du bleibst sitzen bis der Teller leer ist!" sind Sätze, die vielleicht eigene Kindheitserinnerungen wecken und für immer die Lust auf ein bestimmtes Gericht – bei mir ist es Milchreis – genommen haben. Essen und Druck ausüben passt einfach nicht zusammen. Vor allem weil Eltern auf das natürliche Sättigungsgefühl ihres Kindes vertrauen können, auch, wenn es ihnen selbst im Laufe der Jahre verloren gegangen ist.

Stress und Druck vermeiden

Jedes Kind kann richtig essen
© Monika Adamczyk/Shutterstock.com
Die Botschaft des Buches "Jedes Kind kann richtig essen" von Annette Kast-Zahn und Dr. Harmut Morgenroth ist daher ganz einfach und klar formuliert: Babys und Kleinkinder wissen instinktiv, was für sie gut ist und wie viel sie brauchen. Die Eltern sollten lernen auf diesen natürlichen Mechanismus zu vertrauen. Solang die Eltern bestimmen, was auf den Tisch kommt, dabei auf eine ausgewogene Ernährung achten und mit Fettem und Süßem Maß halten, wird das Kind gar nicht zu wenig oder zu viel essen.

Deswegen gibt es zwei einfache Regeln, die die Autoren des Buches vermitteln möchten, damit der Essensdruck vom Kind und der Stress um die Mahlzeiten von den Eltern genommen wird:
  • Die Eltern entscheiden, was auf dem Tisch kommt
  • Das Kind entscheidet, ob und wie viel es davon essen möchte
Einfache Regel? Wohl nicht, wenn man mit offenen Ohren durch den Supermarkt geht. "Such dir aus, was du heute Abend essen willst!", fordert die Mutter ihr Kind auf und setzt es somit unter Druck: Wenn es davon später doch nichts essen will, schließt sich direkt der Vorwurf an "Aber du hast es dir doch selbst ausgesucht!" Wie glauben Sie, fühlt sich das Kind dabei? Hat es vielleicht die Wurst nur ausgewählt, weil sie bunter war als die anderen?

Die Auswahl sollte nicht Ihr Kind treffen, sondern Sie. Was Ihr Kind selbst entscheiden darf ist, ob und wie viel es davon essen mag. Das heißt auch, dass es aufhören darf, wenn es satt. Oder Nachschlag bekommt, wenn es ihn verlangt.

 

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