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Schwangerschaftsabbruch

Ein Thema, das heute noch Kontroversen hervorruft

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Es gibt viele Gründe, eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden, und mit der "Konfliktberatung" soll sichergestellt werden, dass jede Frau, die diesen Schritt gehen will, sich diese Entscheidung gut überlegt. Eine Abtreibung ist schließlich auch mit gesundheitlichen Risiken verbunden.

Was man wissen muss

Schwangerschaftsabbruch
© Stanislav Popov/
Shutterstock.com
Seit 1995 gibt es den Zusatz zum Paragraphen 218, der einen Schwangerschaftsabbruch in Deutschland bis zur zwölften Woche unter bestimmten Vorraussetzungen straffrei stellt. Dies gibt Frauen eine größere Entscheidungsfreiheit.

Trotzdem werden Frauen, die abtreiben oder abgetrieben haben, immer noch in der Öffentlichkeit angegriffen. Ein paar interessante Zahlen zu Schwangerschaftsabbrüchen lieferte uns erst kürzlich das Statistische Bundesamt. Im zweiten Quartal 2001 wurden in Deutschland rund 33.600 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet.

Davon wurden 82% mit der Absaugmethode durchgeführt. Das Mittel Mifegyne wurde bei rund 4% eingesetzt. 98% der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Mit medizinischen bzw. kriminologischen Indikationen wurden rund 2% der Schwangerschaftsabbrüche begründet.

Interessant ist, dass nahezu die Hälfte der Frauen (48%) zum Zeitpunkt des Eingriffs verheiratet waren und nur rund 6% minderjährig.

Kosten - was zahlt die Kasse?

Die Krankenkassen, sowohl private wie gesetzliche, bezahlen den Eingriff, wenn:

  • die Schwangerschaft die Gesundheit der Mutter schädigt
  • eine Schädigung des Kindes vorliegt oder zu befürchten ist
  • die Frau vergewaltigt wurde
  • die soziale Situation der Frau so angespannt ist, dass ihr eine Schwangerschaft nicht zuzumuten ist
Anderen Falls bezahlt die Krankenkasse nur die Untersuchungen vor dem Abbruch. Eine Abtreibung nach der Beratungsregelung kostet damit zwischen 250 und 450 Euro.
Die Behandlung mit der Abtreibungspille kostet zwischen 250 und 300 Euro. Die Absaugmethode zwischen 350 und 450 Euro.

In besonderen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten:

1. Der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt liegt in Niedersachsen.

2. Das monatliches Netto-Einkommen liegt unter 930,55 Euro (Stand 1.7.2001). Diese Einkommensgrenze erhöht sich um jeweils 219,86 Euro für jedes Kind, dem Sie unterhaltspflichtig sind, wenn das Kind minderjährig ist und Ihrem Haushalt angehört oder wenn es von Ihnen überwiegend unterhalten wird.

3. Weiterhin erhöht sich die Einkommensgrenze, wenn die Kosten für Unterkunft (wie z.B. Miete) für Sie und Ihre oben genannten Kinder über 273,54 Euro hinausgehen

4. Es steht Ihnen kurzfristig kein Vermögen (2301 Euro für Sie selbst und 273,54 Euro für jedes oben genannte Kind) zur Verfügung.

Die Einkommensgrenzen werden jährlich zum 1. Juli angepasst.

Einkünfte des Ehemannes und der Eltern bleiben unberücksichtigt.

 

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Unbekannter Gast  am 20.10.2016 16:03

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Unbekannter Gast  am 06.08.2016 10:51

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Unbekannter Gast  am 15.01.2016 11:44

????

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Unbekannter Gast  am 15.01.2016 11:42

Welche Methode ist besser die mifegyne oder eine Operation

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Unbekannter Gast  am 03.04.2015 00:24

Mal Hand aufs Herz: Wer hat nur Sex rein zur Fortpflanzung?
Meine Freundin und ich jedenfalls nicht! Wir genießen unser Sexleben in vollen Zügen. Weil kein Verhütungsmittel 100% sicher ist, sind wir froh, ein allenfalls ungewollt gezeugtes Kind abtreiben zu können. Schon in alten Zeiten wurde abgetrieben und wie: Mit fragwürdigen chemischen Substanzen oder dubiosen mechanischen Methoden wurde versucht, den Embryo zu töten. Oft kam es vor, dass er die Prozedur mehr oder weniger stark verletzt überlebte und in der Folge ein behindertes Kind geboren wurde. Dass die abtreibende Frau bei diesem Eingriff erhebliche gesundheitliche Risiken einging, kam noch dazu.
Die heutzutage angewandten Abtreibungsmethoden -ob chemisch oder mechanisch durch Absaugung- töten den Embryo sicher, schnell und schmerzlos und für die Frauen bestehen kaum mehr gesundheitliche Risiken.

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Unbekannter Gast  am 14.03.2015 20:06

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Unbekannter Gast  am 19.09.2013 09:59

Servus Erdnuss

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Unbekannter Gast  am 17.10.2012 07:57

hi

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Unbekannter Gast  am 17.05.2012 12:45

Hallo!
Ich kann nur von meinem Schwangerschaftsabbruch sprechen und ich wurde von den Ärzten ganz toll beraten, welche Methode für mich die Beste ist. Das steht wirklich an oberster Stelle, eine Ordination und kompetente Ärzte zu finden. Gerne sende ich den Link mit: www.ungewollteschwangerschaft.at


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Unbekannter Gast  am 27.07.2011 12:16

ja, diese Seite hier hat meine Frage recht gut beantwortet und
mir mehr gewissenheit gegeben.

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