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Essig – Saures aus Trauben, Früchten und Alkohol

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Schon vor Tausenden von Jahren war Essig ein beliebter Zusatz für Speisen und Getränke. Die alten Ägypter, Römer und Griechen wussten um die wohltuenden Eigenschaften des Essigs für den menschlichen Körper. Wenn Alkohol mithilfe von Essigsäurebakterien vergärt, entsteht der saure Saft, der heute vor allem zum Würzen und Konservieren verwendet wird – aber auch im Haushalt findet er Anwendung. Der Alkohol verflüchtigt sich im Laufe der Herstellung, während der Säuregehalt meistens auf fünf oder sechs Prozent ansteigt. Je nachdem, welcher Alkohol als Grundlage genommen wird, entstehen unterschiedliche Sorten.

Aus einem guten Tropfen: Weinessig

Essig – Saures aus Trauben, Früchten und Alkohol
© Shutterstock / Quayside.jpg
Der wohl bekannteste Vertreter unter den sauren Würzmitteln ist der Weißweinessig. Aber auch Rotwein, Champagner und Sherry werden mit Essigmutter versetzt, um daraus Essig herzustellen. Essig aus weißen Trauben schmeckt dabei milder als der aus roten, weil weniger Gerbstoffe enthalten sind. Weißweinessig verfeinert helle Speisen wie zum Beispiel Fisch und helle Soßen, und Rotweinessig passt besonders gut zu deftigen Speisen wie dunklem Fleisch und Rotkohl. Je edler der Wein, desto höher die Qualität des daraus hergestellten Essigs.

Aus norditalienischen Trauben: Balsamessig

Der alltäglich verwendete Name Balsamicoessig ist auf die Bedeutung „Wohlgeruch“ zurückzuführen. Der volle und rechtlich geschützte Name des Originals lautet jedoch „Aceto Balsamico Tradizionale di Modena“. Dieser süßlich schmeckende Essig wird nur in der Region Emilia Romagna in der Stadt Modena hergestellt. Hierzu wird Most aus der Rebsorte Trebbiano verwendet. Die aufwendige Herstellung und lange Lagerung machen den beliebten braunen Essig besonders wertvoll. Die Dauer der Reifezeit bedingt die Konsistenz und den Preis des Essigs, der vor allem mediterrane Salate veredelt. Verschiedene Varianten des Aceto Balsamico gibt es zum Beispiel unter andronaco-shop.de.

Aus Hochprozentigem: Branntweinessig

Der handelsübliche Branntweinessig verfügt über wenig Eigengeschmack, weil in der Regel reiner Alkohol bei seiner Herstellung benutzt wird. Der Säuregehalt von Branntweinessig liegt mit zehn Prozent über dem des gewöhnlichen Essigs. Deshalb wird er auch vorzugsweise in der Lebensmittelindustrie für die Konservierung von Gurken oder als Zusatz bei der Herstellung von Soßen gebraucht. Als Ergänzung in einer Vinaigrette eignet sich Branntweinessig nicht.

Aus guten Früchten: Obstessig

Die fruchtige Variante des Essigs entsteht aus dem hochwertigen und teilweise schon vergorenen Saft des jeweiligen Obstes. Grundlage für Obstessig kann zum Beispiel Apfelwein, Birnen- oder Himbeersaft sein. Fruchtessig schmeckt besonders gut als Würzmittel an Salaten oder als Verfeinerung von Soßen und Marinaden. Seine gesundheitsfördernden Eigenschaften machen ihn besonders beliebt: Er enthält viele Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium und soll entschlackend und entgiftend wirken.

 
 

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