Zitronengras
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Bei Wasabi, Galgant und Chow Chow denkt man an teure Hunderassen und geheimnisvolle Sektengurus.
Oder aber an den daheim vergessenen Einkaufszettel, wenn man hilflos im Asia-Shop steht. Allen bösen Gerüchten zum Trotz landen hier nämlich weder Straßenköter noch Klapperschlangen, sondern feine, schmackhafte und außerdem sehr gesunde Dinge im Kochtopf.
Bambus belebt japanische Gärten und Gerichte: Die Sprossen enthalten aber giftiges Blausäureglykosid und müssen daher vor dem Verzehr ausgiebig erhitzt werden. Dazu sorgfältig die Hüllenblätter ablösen und die Sprossen als Ganzes kochen – oder zur bequemeren Variante aus dem Glas greifen.
Zitronengras (auch Lemongrass genannt) ist fester Bestandteil von südostasiatischen Gerichten. Damit es seine volle Wirkung entfaltet, muss man es leicht zerhacken und mitkochen – aber nicht mitessen.
Wasabi nennt man den japanischen grünen Meerrettich. Die Wurzeln werden zu einer Paste verarbeitet, die Blätter schmecken als Salat. Besonders als Würze bei Fischgerichten oder Sushi ist Wasabi populär – anders als bei Chili bleibt die angenehme Schärf nicht so lange auf der Zunge.