Olivenöl kann im Gegensatz zu anderen Fetten und Ölen auf Höchsttemperaturen erhitzt werden, ohne sich in seinem chemischen Aufbau zu verändern. Der Siedepunkt von Olivenöl – jener Augenblick wo es zu rauchen beginnt – liegt bei 210° bis 220° C wesentlich höher als bei anderen Fetten (tierisch und auch pflanzlich). Natives Olivenöl eignet sich also besonders gut zum Braten, Schmoren, Frittieren und für alle anderen Zubereitungen mit heißem Öl.
Kühl und dunkel lagern
Das in Ölen enthaltene Chlorophyll reagiert empfindlich auf Licht, was erheblich zum vorzeitigen Verfall beitragen kann. Bei dunkler Lagerung unterstützt Chlorophyll hingegen die Antioxidationswirkung. Außerdem ist der Kauf in lichtundurchlässigen Flaschen angeraten.