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- Fotos sind potentielle Sympathiekiller und der Spruch, es gibt keine schlechten Fotos sondern nur hässliche Menschen, müsste eigentlich so lauten: Selbst die fotogensten Typen können durch minderwertige, unprofessionelle Fotografie zum Zombie werden. Und wer möchte schon gerne, dass ein Untoter in seinem Betrieb arbeitet? Es lohnt sich also Zeit, Geld und Hirnschmalz in Bewerbungsfotos zu investieren. Dazu sollte ein guter Fotograf mit diesem wichtigen Anliegen betraut werden. Automatenfotos sind ausnahmslos tabu. Ein professionell aufgenommenes Foto holt nämlich nicht nur das beste aus dem "Objekt" heraus, sondern demonstriert indirekt den Aufwand und die Sorgfalt, die ein Bewerber betrieben hat. - Zwei Fliegen mit einer Klappe.
- Der nächste Streich führt bereits in die Untiefen der Suggestion und Manipulation. Unbedingt sollte man sich überlegt haben, was das Foto aussagen will.Wie ist das Unternehmen für das man sich bewirbt? Welche Mitarbeiter werden gesucht und vor allem für welche Position bewerbe ich mich?Darauf aufbauend werden dann die sichtbaren Behelfe, das Werkzeug der Suggestion, ausgewählt:
- Die Umgebung spielt hierbei eine große Rolle. Sollen die Aufnahmen im Studio oder im Freien stattfinden? Für ein eher konservativ gelagertes Unternehmen sollte man ein Portraitfoto wählen, das ist klassisch und wirkt seriös. Halbportraits oder gar Ganzkörperaufnahmen passen in die New Economy und all jene Bereiche, die sich vom konventionellen Rahmen abheben.
- Eng damit verbunden ist auch die Kleidung. Anzug und Krawatte mögen für Büro und Anwaltskanzlei genau richtig sein, in einer Werbeagentur gäbe es für Spießigkeit Minuspunkte.
- Die Farbumgebung kann von Vorteil sein, kann die Person aber ebenso in den Hintergrund drängen. Sogar die Farbe des Fotos an sich, ist ein beachtenswertes Detail. Schwarz/Weiß wirkt künstlerisch und kann für die Ästhetik einer Aufnahme sehr zuträglich sein, üblich sind aber farbige Pics.