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Um die Aussage des Fotos optimal zu steuern, ist es unerlässlich sich vorher zu überlegen, wie man auf den Betrachter wirken will. Im Gegensatz zu einem Fotoautomaten ist der Profi-Fotograf nämlich sehr aufnahmebereit und fähig diese Ideen im Bild umzusetzen.
Auch wenn das Foto im Kasten und anschließend auf dem Papier ist, ist das Werk noch nicht ganz vollbracht. Immerhin sind die Größe des Bildes und der Ausschnitt, der zu sehen sein soll, noch nicht festgelegt. Um das Auge des Betrachters positiv zu beanspruchen hilft der einfache Trick des "Anschneidens". Ein angeschnittenes Gesicht, fesselt die Blicke viel eher, denn das Gehirn versucht es zu vervollständigen. Auf diese Feinheiten kann der gut informierte Fotograf eingehen. Nun steht der Eigenpromotion nichts mehr im Wege, denn alle menschlich und apparativ möglichen Tricks um die das eigene Gesicht ins rechte Licht zu setzen, sind erfüllt.
Zum Schluss noch ein Tipp: Fotos immer festkleben, bloß keine Büroklammern! (ip)