Smalltalk

Die große Kunst der kleinen Unterhaltung

Berufliche Kompetenz, Verhandlungsgeschick, Organisationstalent – dass diese und andere Faktoren unabdingbar für eine erfolgreiche Karriere sind, weiß jeder. Doch dass auch der Smalltalk „berufliches Erfolgspotenzial“ besitzt, ist vielen nicht bekannt. Dabei steht er am Anfang eines jeden Geschäftsgesprächs. Und wenn der Einstieg nicht gut läuft, steht das folgende Geschäft nicht unbedingt unter dem günstigsten Stern. Außerdem lauern bei jedem Thema eine Menge Fettnäpfchen, die es zu umgehen heißt. Doch keine Sorge, jeder kann die „große Kunst der kleinen Unterhaltung“ lernen!

Themen für den Smalltalk

  • Ein paar Themen eignen sich sehr gut für den Smalltalk, andere wieder weniger. Zu letzteren gehören eindeutig: Politik und Religion. Wenn man sich noch nicht lange kennt, oder sogar völlig fremd ist, ist eine Diskussion über solch brisante Themen kein guter Einstieg. Wenn Ihr Gegenüber anderer religiöser oder politischer Überzeugung ist, können Sie sich schnell alle Sympathien verscherzen! Lassen Sie den Glauben wo, er hingehört: In der Kirche!
  • Auch kontrovers diskutierte Themen des aktuellen Zeitgeschehens sorgen nicht unbedingt für eine entspannte Atmosphäre. Oder haben Sie Lust mit Ihrem Gegenüber ein hitzige Debatte über die erneut gestiegenen Benzinpreise zu führen? Solche Gespräche gehören in den privaten Kreis, wo Ihnen Ihre Freunde eine eigene Meinung nicht übel nehmen und Sie schon längst einen guten Eindruck hinterlassen haben.
  • Auch wenn es auf den ersten Blick „ungefährlich“ erscheint, reden Sie nicht über das Wetter. Das ist zwar garantiert belanglos, aber eben auch so ziemlich das Langweiligste worüber man sich unterhalten kann. Schließlich soll der Smalltalk ja ein wichtiges Gespräch vorbereiten und nicht das Gegenüber einschläfern!
  • Am besten sprechen Sie über etwas belangloses, das eine gute Grundstimmung schafft: Hervorragend eignen sich: Urlaubziele, gute Restaurants, oder kulturelle Themen, wie Filme, Theater oder Konzerte. Versuchen Sie es doch mal mit der Frage „Was war der letzte Kinofilm, den Sie sich angesehen haben?“ Und Sie werden sehen, welch große Fülle an Gesprächsmöglichkeiten sich Ihnen eröffnen!
  • Auch der Gesprächspartner selbst ist ein guter Anknüpfungspunkt! Zeigen Sie Interesse an Ihrem Gegenüber und achten Sie auf Details! Ihr Gesprächspartner trägt ein besonderes Schmuckstück? Sicher wird er Ihnen gerne erzählen, wo er es gekauft hat und zu welchem Anlass, oder von wem er es geschenkt bekommen hat, etc. Oder vielleicht spricht Ihr Gegenüber einen interessanten Dialekt? Auch daraus lässt sich leicht guter Smalltalk entwickeln und nebenbei erfahren Sie noch Wissenswertes über eine bestimmte Region!
  • Besonders gute Ansätze sind auch Beruf und Hobbys. Menschen reden gerne über Ihre Leidenschaften und vielleicht entdecken Sie ja ein neues Steckenpferd für sich? Fragen Sie Ihr Gegenüber nach seinem Beruf! Ihr Interesse ist nicht nur schmeichelhaft, der Gesprächspartner kann so Kompetenz beweisen. Vor allem wenn Sie sich die Arbeit erklären lassen, wird er Ihnen sicherlich gerne erzählen, was genau seine Aufgaben sind. Scheuen Sie sich also nicht davor, nachzufragen, wenn Sie etwas nicht verstehen!
  • Stellen Sie offene Fragen! Wenn nur mit „ja“ oder „nein“ geantwortet wird, kann sich kein flüssiges Gespräch entwickeln! Versuchen Sie es mit Fragen, wie beispielsweise „Was denken Sie über...?“ oder „Wie ist Ihre Meinung zu ...?“ So hat Ihr Gegenüber die Möglichkeit, ausführlich auf Ihre Fragen zu antworten.

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