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Power-Frau mit Herz: Vera Int-Veen

WomenWeb im Gespräch mit der TV-Moderatorin

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Mit Ihrer über zehnjährigen TV-Präsenz zählt Vera Int-Veen zu den erfolgreichsten TV-Moderatorinnen Deutschlands. Schon während ihres Studiums heizte sie Studiogästen vor großen Unterhaltungsshows ein und machte sich durch ihre mitreißenden Warm-ups einen Namen in der Branche.
Bald bestritt sie auch erste Moderationen.

Interview mit Vera Int-Veen 1.Teil

Vera Int-Veen: Power-Frau mit Herz
Vera Int-Veen
Nach der Daily-Talkshow „Vera am Mittag“, die zum Jahreswechsel 2005/2006 endete, übernahm Vera Int-Veen die Moderation des neuen Formats „Glück-Wunsch“ (RTL II). Seit 2006 ist Vera Int-Veen wieder als Produzentin aktiv und moderiert und produziert zusammen mit Ulrich Hansbuer unter anderem „Helfer mit Herz“ (RTL), eine Show, in der sie in Not geratene, hilfsbedürftige Menschen, denen das Schicksal übel mitgespielt hat, hilft und unterstützt.
Doch nicht nur in ihrer Sendung setzt sich Vera Int-Veen für Menschen in Not ein, wie sie im Interview mit WomenWeb.de berichtet.

WomenWeb: Frau Int-Veen, Sie setzen sich als Botschafterin der Kindernothilfe auch gegen die grausame und schmerzhafte Beschneidung von Mädchen ein. Was wünschen Sie sich von Politikern und Gesellschaft im Umgang mit diesem wichtigen Thema?

Vera Int-Veen: Dieses Thema muss noch mehr in der Öffentlichkeit besprochen werden. Richtig bewusst auseinandergesetzt habe ich mich mit dem grauenhaften Ritual zum ersten Mal vor sieben Jahren. Damals habe ich das Buch „Wüstenblume“ von Waris Dirie gelesen und bin über die ungeheuren Beschreibungen der Autorin fast umgefallen.

Inzwischen ist das Problem nicht nur auf Afrika oder Asiatische Länder reduziert. Ärzte in Deutschland berichten über beschnittene Frauen, welche zur Behandlung in ihre Praxen kommen. Das darf auf keinen Fall tabuisiert werden. Wir müssen in unserer Gesellschaft ganz offen darüber reden und im Rahmen der Migrationsarbeit die Menschen aufklären.

Das Schwierige an dieser Aufgabe ist, dass wir uns alle von Vorurteilen lösen müssen. Die Projekte der Kindernothilfe stellen zum Beispiel den Beschneiderinnen in Äthiopien andere Verdienstmöglichkeiten in Aussicht. Das ist besser, als Menschen einer komplett anderen Kultur zu verurteilen. Damit erreichen wir nichts. Von der politischen Seite wird auch im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung viel gegen Beschneidungen und viel für die Aufklärung getan, aber trotzdem muss dieses Thema noch stärker an die Öffentlichkeit.

 

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