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Erfolgreiche Frauen in Deutschland

Business Frauen im Drei-Ländervergleich – Teil 3

Erfolg ist kein Ziel - Die Aufgabe zählt!

Dagmar Fritz-Kramer - Interview Teil 2

Dagmar Fritz-Kramer
Dagmar Fritz-Kramer
Redaktion: Welche Gründe gibt aus Ihrer Sicht für die vorherrschende Ungleichberechtigung?

Dagmar Fritz-Kramer: Gründe für die Ungleichberichtigung sehe ich vor allem in den spezifischen Gegebenheiten der gegenwärtigen Arbeitsbedingungen. Die Jobpositionen sind auf Männer zugeschnitten. Arbeitszeiten, Arbeitsplatzeinrichtung und Arbeitsgewohnheiten sind jahrzehntelang von Männern geprägt worden. Leider sind diese Faktoren, aufgrund der Mehrfach-Rolle, die Frauen häufig einnehmen, für diese ungünstig oder gar ungeeignet. Hier sind der Arbeitsmarkt und seine Verantwortlichen aufgerufen, neue Wege einzuschlagen und die Bedingungen für alle Beteiligten zu optimieren.  

Redaktion: Fühlen sich aus Ihrer Sicht deutsche Frauen im Allgemeinen eher wohl in der Mutter- und Familienrolle oder eher in der Rolle einer erfolgreichen Geschäftsfrau?

Dagmar Fritz-Kramer: Für mich bietet beides Ausgleich. Die kopflastige Aufgabe, die ich in meinem Beruf vorrangig erfüllen muss, ergänzt sich hervorragend durch die emotionalere Familienseite.

Redaktion: Welchen Tipp geben Sie Frauen auf Basis Ihrer persönlichen Erfahrung wie sie möglichst rasch zu beruflichem Erfolg gelangen?  

Dagmar Fritz-Kramer: Meiner persönlichen Meinung nach, ist es nicht so wichtig, Erfolg zu haben. Wichtig ist die Begeisterung für die berufliche Tätigkeit. Wenn frau eine Aufgabe hat, für die sie brennt, stellt sich der Erfolg von ganz alleine ein. Der Erfolg an sich, ist kein Ziel. Das Ziel ist die persönliche Erfüllung durch und bei der Aufgabe!
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