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Erfolgsfrau des Monats Dezember

Wirtschaftsjournalistin, Autorin, Menschenkennerin und Familienfrau

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Claudia Tödtmann jobbte schon nach dem Abitur in der Wirtschaftswoche-Redaktion und während ihres Jurastudiums beim Handelsblatt. Ihr Traumberuf war von jeher der der Journalistin. Seit nunmehr über 15 Jahren ist sie eine der souveränsten und erfolgreichsten Wirtschaftsjournalistinnen in Deutschland. Was denkt die gebürtige Düsseldorferin über ihre Zunft, über die Menschen, die sie porträtiert und über Frauen im Business?

Claudia Tödtmann im Porträt – Teil 1

Traumberuf Journalistin

Claudia Tödtmann
Claudia Tödtmann bei einer Preisverleihung, © Handelsblatt
Ihre Mutter hätte sie gerne als Deutschlehrerin gesehen. Der Vater hatte die Idee, die Tochter solle Betriebsprüferin beim Finanzamt werden. Claudia Tödtmann selbst träumte immer schon vom Journalistenberuf. Sie liebt das gedruckte Wort, als Kind zuerst in Comics, dann in der regionalen Tageszeitung und den Zeitschriften der Eltern von „Das Tier“ bis „Das Beste“ oder „Eltern“ und „Brigitte“. Ebenso hatte sie von klein auf die Affinität zum Schreiben. Den ersten gedruckten Artikel hatte eine Deutschlehrerin hinter ihrem Rücken bei der Schülerzeitungsredaktion eingereicht.

Die junge Claudia wollte aber bewusst erst lieber etwas Handfestes studieren. So kam sie auf Jura, „denn das Wissen konnte sie immer gut brauchen, nicht nur persönlich“, erzählt sie, „sondern vor allem in der Wirtschaftsberichterstattung.“ Bereits nach dem Abitur verdiente sie sich nebenbei Geld in der Wirtschaftswoche-Redaktion, später beim Handelsblatt. Sie kontrollierte die Verschlagwortung der einzelnen Artikel in den Genios-Datenbanken und korrigierte Buchfahnen vor Drucklegung und erhielt dann einen Jahresvertrag im Research der Wirtschaftswoche. Sie schrieb ihre ersten Artikel wie Buchrezensionen, bald auch große Artikel. Bereits nach einem halben Jahr wurde ihr die Verantwortung für die Rubrik "Steuern aktuell" anvertraut.

Genug war das der Jungredakteurin allerdings nicht. Sie bewarb sich vor Ende des Vertrages bei der berühmten Henri-Nannen-Journalistenschule. Durch Zufall war Claudia Tödtmann eine Ausgabe der „Zeit“ mit einem entsprechenden Inserat in die Hände gefallen. Von 6.000 Bewerbern wurden für zwei Jahrgänge 34 Leute in Hamburg angenommen. Eine davon war sie selbst. 

Wirtschaft und Management sind ihre Themen

Nach Abschluss der Journalistenschule arbeitete Claudia Tödtmann mehr als zehn Jahre bei Magazinen wie der „Wirtschaftswoche“, „Impulse“ und „Capital“. Im Jahre 2000 wechselte sie zum Handelsblatt. Sie war neugierig auf eine Tageszeitung, wie sie selbst sagt. Die Redakteurin gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Ressorts "Netzwert" und berichtete über das, was man mit dem World Wide Web machen kann, wie das Internet welche Branchen verändert, wer die Protagonisten dieser New Economy waren und wie das Netz Einfluss auf das alltägliche Leben nimmt.

Als die New Economy zwei Jahre später zusammenbrach, stieg Claudia Tödtmann auf Managementthemen um. Dazu zählen Marketingthemen, arbeitsrechtliche Themen, Personal- und Unternehmensführungsthemen, Themen über Dinge wie Betriebsklima, Gerüchte oder Meetings. Sie berichtet über Werbeagenturen, Unternehmensberater, Headhunter und Anwälte.

Aktuell ist sie Redakteurin Unternehmen & Märkte und im neu formierten Team Familienunternehmen betreut sie Themen über Familienunternehmer und ihre Firmen und über Mittelständler.
 

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