Sandra Muherina im Interview
Ein Personalberater schätzt die Ehrlichkeit der Gesprächspartner am meisten. Er ist sowohl für den beauftragenden Unternehmer als auch für die angesprochenen Jobkandidaten Partner bei der Jobvermittlung. Gar nicht gut kommt es deshalb an, wenn sich Kandidaten unwahr über eigene Stärken und Schwächen äußern. Falsche Angaben über Sprachkenntnisse oder über inhaltliche Aufgaben und Verantwortlichkeiten in bisherigen Jobs sind tabu. Lügen haben bekanntlich kurze Beine und früher oder später fliegt die Täuschung auf. Peinlich, wenn der Kandidat dann das Folgeinterview im Unternehmen auf Französisch führen soll, obgleich er der Sprache gar nicht mächtig ist.
Wer über einen Headhunter seine Traumstelle finden möchte, sollte sich sichtbar präsentieren. Anhand eigener Fachartikel, Vorträge oder Veröffentlichungen im Internet kann das persönliche Profil öffentlichkeitswirksam gestreut werden. Darüber hinaus ist Networking eine sinnvolle Methode, um auf sich aufmerksam zu machen. Präsenz zeigen bei nationalen und internationalen Messen, Fachtagungen und Workshops ist ein Muss. Außerdem suchen Personalberater häufig über Anzeigen in Tageszeitungen oder in den einschlägigen Job- beziehungsweise Businessportalen nach Idealkandidaten. Ein regelmäßiger Blick lohnt sich also, um mit den Jobvermittlern in Kontakt zu treten.