Sandra Muherina in ihrem Büro
Im ersten Telefonat monetäre Konditionen ansprechen! Immer wieder fragen auch erfahrene Bewerber gleich im ersten Gespräch nach dem Gehalt. Das wirkt unprofessionell und sollte vermieden werden. Erst im zweiten oder gar dritten Interview mit dem Auftraggebenden Unternehmen selbst kommen Punkte wie Bezahlung und Boni zur Sprache. Bei der Kontaktaufnahme jedoch geht es erst einmal um die eigentliche Aufgabe, Entwicklungsmöglichkeiten und das Unternehmen und den Bewerber. Was zudem nicht gut beim Headhunter ankommt, ist Selbstüberschätzung. Es kommt immer wieder vor, dass sich Bewerber in der Eigenwahrnehmung zu qualifiziert einschätzen und eigentlich noch nicht reif für eine bestimmte Aufgabe sind. Der Headhunter kann den Kandidaten in diesem Fall beraten, welche Qualifikationen noch fehlen, was sich der Kandidat im nächsten Entwicklungsschritt aneignen sollte, um noch besser auf eine hochkarätige berufliche Aufgabe zu passen.
Kandidaten sollten im Interview außerdem versuchen, sich kurz zu fassen und sich gleichzeitig prägnant zu präsentieren. Nicht ausschweifende inhaltsleere Lebensläufe überzeugen, sondern eine präzise Beschreibung der bisherigen Berufsstationen und warum diese für die freie Stelle relevant sind.