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"Bridge to Zambia" - eine SOS-Treuhandstiftung

Erfolgsfrau des Monats

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Sie machte eine Ausbildung zur Übersetzerin und Wirtschaftskorrespondentin für Englisch und Spanisch bevor sie als Quereinsteigerin und PR-Managerin in der Presseabteilung einer Konzertagentur arbeitete. Mit dieser Erfahrung macht sich Alexandra von Gemmingen im Tourneemanagement und der Künstlerbetreuung selbstständig. Neben der erfolgreichen Karriere in der Entertainment-Branche engagiert sie sich für Waisenkinder in Afrika.

Hilfe für Waisenkinder in Sambia

Alexandra von Gemmingen gründet Treuhandstiftung

SOS-Treuhandstiftung
Alexandra v. Gemmingen und das SOS-Kinderdorf-Team
Redaktion: Frau von Gemmingen, Sie haben eine Treuhandstiftung unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung gegründet. Wie kamen Sie dazu und was können wir uns darunter genau vorstellen?

Alexandra von Gemmingen: Ich habe mich schon immer sozial engagiert und hatte die Idee, ein Projekt zu unterstützen, zu dem ich einen persönlichen Bezug habe. Ich wollte nachhaltig Kindern in Afrika helfen, am liebsten mit Musik und Kultur. Bei meinen Recherchen reifte der Gedanke, eine unselbstständige Stiftung unter dem Dach der SOS-Kinderdorf-Stiftung zu gründen. Als junger Mensch, hatte ich nicht das erforderliche Kapital, um eine rechtlich selbstständige Stiftung zu gründen. Bei einer Treuhandstiftung hingegen konnte ich problemlos mit einem kleineren Betrag starten und das Stiftungskapital über mehrere Jahre verteilt ansammeln. Die Erträge dieses Stiftungskapitals werden jährlich ausgeschüttet und dann für das Projekt beziehungsweise die Einrichtung eingesetzt.  

Redaktion: Warum haben Sie sich für ein SOS-Kinderdorf entschieden und warum in Afrika?  

Alexandra von Gemmingen: Auf der Suche nach einem geeigneten Projekt verbrachte ich selbst vier Tage im SOS-Kinderdorf Lusaka in Sambia. Dieser Aufenthalt hat mich sehr beeindruckt. Ich erlebte wie wichtig für die Kinder, deren eigene Familienmitglieder meist an Aids verstorben sind, der Bezug zu den SOS-Kinderdorf-Müttern und Tanten ist. Meist können die traumatisierten Kinder und Jugendlichen nicht über ihre Erlebnisse und ihr Schicksal sprechen. Durch Tanzen, Musizieren und Singen verleihen sie ihren Gefühlen Ausdruck – zum Beispiel in der Cultural Group, die meine Treuhandstiftung unterstützt. Auch die Kinder aus der Umgebung können davon und von den Schulen, der Klinik und den anderen Einrichtungen im Kinderdorf profitieren. Die Organisation ist bei der einheimischen Bevölkerung und auch in anderen afrikanischen Ländern hoch anerkannt.   
 

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