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Das bisschen Haushalt

Schneller fertig mit dem lästigen Pflichtprogramm

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Keinem bleibt sie erspart: Hausarbeit hat die lästige Angewohnheit, niemals ganz erledigt zu sein. Ist eine Baustelle beseitigt, tut sich gleich die nächste auf. Wer ein paar einfache Tricks kennt, kann im Haushalt richtig Zeit sparen.

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Man muss sich nicht vierteilen, um den Haushalt in Rekordzeit zu erledigen.
fotolia.com © shotsstudio
Es gibt durchaus Frauen, die behaupten, Hausarbeit sei so ziemlich das Entspannendste, was sie sich vorstellen können. Aber mal ehrlich, wer macht schon vor Freude einen Luftsprung, wenn er abends nach Hause kommt und statt eines leckeren Essens erst einmal ein Spülberg und ein Korb voll ungebügelter Wäsche warten? Mit ausreichend Muße kann auch ein Bügelmarathon zum Vergnügen werden, aber meist ist Hausarbeit doch eher eine weiter lästige Pflicht, die sich leider nicht von allein erledigt, wenn sie lange genug ignoriert wird. Aber oft frisst die Arbeit im Haushalt mehr Zeit als tatsächlich notwendig wäre, wie der Deutsche Hausfrauenbund verrät. Mit diesen Tipps bleibt mehr Zeit für die schönen Seiten des Lebens.

1. Wäsche waschen leicht gemacht

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Mit einer guten Sortierung lässt sich die Waschmaschine
in Handumdrehen bestücken.
fotolia.com © pikselstock
Beim Wäschewaschen liegt das Geheimnis im Vorsortieren. Wer sich hier auskennt, kann eine Menge Zeit sparen. Ideal ist es, wenn die Wäsche schon beim Ausziehen in verschiedenen Schmutzwäschebehältern vorsortiert wird. Sortiert wird nach Farbe, Waschtemperatur und gegebenenfalls speziellen Pflegeanforderungen.

Hosentaschen sollten dabei gleich geleert und nach außen gedreht werden. Auch empfindliche Kleidungsstücke mit Aufdruck können schon beim Ausziehen auf links gedreht werden.
Beim Einräumen der Waschmaschine reicht so ein Griff in den jeweiligen Behälter, ein erneutes Vorsortieren entfällt.

2. Bügelberge im Handumdrehen wegzaubern

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Mit einem guten Bügeleisen ist der Wäscheberg schnell
erledigt.
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Ein echter Zeitfresser im Haushalt ist die Bügelwäsche. Auch wenn so manches Kleidungsstück heute mit dem Siegel „Bügelfrei“ in den Läden hängt, spucken Waschmaschine und Trockner doch noch reichlich Dinge aus, die nach dem Trocknen gebügelt werden müssen, bevor sie wieder in den Schrank oder auf den Bügel kommen. Wer in einem Beruf arbeitet, in dem ordentlich gebügelte Blusen oder Hemden zum täglichen Dresscode gehören, wird der Bügelwäsche meist gar nicht mehr Herr.

Hier kann das richtige Equipment eine Menge Zeit sparen. Ein Dampfbügeleisen oder eine Dampfbügelstation sind ein wertvoller Helfer im Haushalt. Der heiße Dampf glättet auch stark verknitterte Wäschestücke mühelos und in kurzer Zeit. Ein erneutes Anfeuchten der Wäsche und minutenlanges Überbügeln zum Glätten tief sitzender Falten entfällt. Wer sich noch nicht entschieden hat, aus welchem Gerät es zukünftig dampfen soll, kann sich über die Unterschiede und Vorteile beider Varianten informieren. Vor allem Haushalte, in denen regelmäßig viel Bügelwäsche anfällt, sollten sich diesen kleinen Luxus gönnen.

Aber auch abgesehen von der guten Ausrüstung gibt es ein paar kleine Tricks, die den Umgang mit der Wäsche effizienter gestalten. Auch wenn sich die Lust aufs Bügeln gerade in Grenzen hält, am besten lässt sich die Wäsche direkt von der Leine oder aus dem Trockner wegbügeln. Bleibt sie erst noch tagelang im Wäschekorb liegen, verknittert sie immer mehr und das Bügeln dauert später deutlich länger. Am besten wird die Wäsche nach Bügeltemperatur vorsortiert, so muss das Bügeleisen nicht nach jedem Kleidungsstück neu eingestellt werden. Beim Bügeln kommen die Stücke mit der niedrigsten Temperatur zuerst dran, so kann das Bügeleisen nach und nach die Temperatur erhöhen.

3. Mit dem Staubsauger blitzschnell durch die Wohnung düsen

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Freie Flächen lassen sich besonders schnell saugen.
: fotolia.com © mmphotographie.de
Staubsaugen gehört in den meisten Haushalten zu den häufigsten Tätigkeiten im Alltag. Gerade deshalb lohnt es sich, das eigene System zu überdenken und Zeit zu sparen.
Ein bisschen Vorarbeit lohnt sich. Kleinere Gegenstände wie Schuhe, Schirmständer, Pflanzentöpfe und Stühle sollten vor dem Saugen überall aus dem Weg gestellt werden, damit der Staubsauger alle Stellen mühelos erreichen kann.
Damit die Saugkraft immer gleich hoch ist und auch gröbere Verschmutzungen gleich beim ersten Mal aufgenommen werden können, sollte der Staubsaugerbeutel regelmäßig kontrolliert werden. Auch dem Luftfilter sollte immer wieder die nötige Aufmerksamkeit zukommen.
Es kann hilfreich sein, jeden Raum immer nach einem bestimmten System zu saugen und immer dieselben Laufwege einzuhalten. So lässt sich vermeiden, dass einzelne Stellen im Raum immer wieder doppelt gesaugt werden.

4. Die Spülmaschine richtig einräumen

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Die Kunst liegt darin, die Spülmaschine richtig einzuräumen.
fotolia.com © Günter Menzl
Sie ist aus dem Haushalt kaum noch wegzudenken: Die Spülmaschine erledigt die lästige Spülarbeit, die früher noch von Hand gemacht werden musste. Es ist eine tolle Sache, wenn nach einem reichhaltigen Essen nur noch das Knöpfchen betätigt werden muss und der Spülberg verschwindet wie von selbst. Außerdem sieht die Küche mit einer Spülmaschine irgendwie immer ein kleines bisschen aufgeräumter aus als wenn sich die Berge schmutzigen Geschirrs tagelang dort stapeln.

Eigentlich sollte die Spülmaschine doch per se ein echter Zeitsparer sein – ist sie aber leider nicht. Klar, es kostet in der Regel deutlich weniger Zeit, die Spülmaschine ein- und auszuräumen als das gesamte Geschirr von Hand zu spülen, aber mit ein bisschen Organisation ist es trotzdem möglich, an der Spülmaschine wertvolle zusätzliche Zeit zu sparen.

Das Geheimnis liegt im Einräumen der Spülmaschine. Wer hier ein paar einfache Grundregeln beachtet, kann beim Ausräumen wertvolle Zeit sparen. Hier sind die Tipps gegen den Zeitfresser Spülmaschine:

-    Alle Geschirrteile einer Schublade in der gleichen Reihenfolge einräumen, in der sie auch in den Schrank geräumt werden. So entfällt zeitraubendes Vorsortieren vor dem Einräumen.
-    Alle Henkel und Griffe in eine Richtung drehen. So können Tassen, Töpfe und Pfannen mit einem Griff entnommen werden.
-    Das Besteck in Gruppen vorsortieren. So muss es bei der Entnahme nicht erneut für die Besteckschublade sortiert werden.
-    Teller und Schüsseln gleicher Größe vorsortieren, sodass alle Teile, die auch im Schrank gestapelt werden, in der Spülmaschine zusammen stehen.

Wer dauerhaft richtig Zeit und Laufwege sparen möchte, sollte sich eine ruhige Minute nehmen, um die Küche umzuplanen. Ideal ist es, wenn Geschirr, das häufig in die Spülmaschine und wieder heraus geräumt wird, in einem Schrank unmittelbar neben oder über der Spülmaschine Platz findet. Das spart im Alltag viel Zeit und Mühe und macht die Nutzung der Spülmaschine besonders effizient.

War der richtige Tipp für den Haushalt dabei? In unseren nützlichen und einfachen Haushaltstipps zeigen wir noch mehr praktische Helfer zur Entfernung von Flecken und schlechten Gerüchen.
 
 

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