Wenn man stark auf etwas konzentriert ist, intensiv arbeitet oder irgendwie unter Druck steht (auch "nur" in Gedanken), schlägt sich das in körperlicher Spannung nieder: Am häufigsten sind Hals-, Schulter- und Nackenmuskulatur betroffen, viele Leute verkrampfen das Gesicht und spannen im Kieferbereich an - und gar nicht selten steht sogar der gesamte Körper unter Dauerspannung.
Eine gute Möglichkeit, um sich der eigenen Gewohnheiten bewusst zu werden und gleich in der Situation etwas unternehmen zu können, ist: regelmäßig auf den eigenen Körper zu achten und zu prüfen, wie es aussieht mit der Muskelanspannung.
Nutzen Sie bestimmte Signale (z. B. das Klingeln des Telefons) und bestimmte Situationen (z. B. wenn Sie sich etwas zu Trinken holen, auf die Toilette gehen oder mit dem Auto vor der roten Ampel stehen) dazu, um Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Körper zu richten und fragen Sie sich: Wie entspannt ist meine Nackenmuskulatur? Wie fühlt sich mein Rücken an? Was ist mit meiner Stirn los? Beiße ich gerade die Zähne zusammen? Verkrampfe ich gerade meine Oberschenkel? usw. Und lassen Sie dann bewusst los.