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Games – die Männerdomäne bröckelt

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Die Gaming-Welt war lange Zeit eine Männerdomäne. Das Bild vom jungen männlichen Nerd, der stundenlang alleine Games zockt, ist aber längst nicht mehr aktuell. Games, also Video- und Computerspiele sowie Mobile Apps, sind bei Männern und Frauen gleichermaßen beliebt.

Immer mehr Frauen spielen

Im Jahr 2014 spielten laut Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU 34, 3 Millionen Menschen in Deutschland digitale Spiele. 52 Prozent davon sind männlich und 48 Prozent weiblich. Noch ein Jahr zuvor dominierten eher die Männer. 2013 lag der Frauenanteil unter den Gamern nur bei 30 Prozent. Die rasante Steigerung ist vor allem auf den Aufstieg von Spielarten zurückzuführen, die Frauen entgegenkommen. Mobile Apps und Browsergames sind einfach verfügbar. Man benötigt lediglich ein Smartphone oder einen Laptop und eine Internetverbindung. Die zumeist kostenlosen Spiele kann man sich dann im Playstore als App herunterladen oder über Seiten wie www.browsergames.de direkt im Internetbrowser spielen. Der Kauf von Spielkonsole und Spielen ist dadurch überflüssig. Das kommt Frauen entgegen, für die das Spielen eher ein kurzweiliger Zeitvertreib ist als eine andauernde Passion.

Frauen spielen anders

Beim Spielen wollen Frauen wie auch Männer unterhalten werden, Neues entdecken und Abenteuer erleben. Die Motivation zu spielen ist bei beiden Geschlechtern gleich – gespielt wird, um vom Alltag abzuschalten. Frauen suchen jedoch selten den Nervenkitzel und Siegesrausch. Ihnen geht es beim Spielen um Kommunikation und Entspannung. Während sich Männer gerne mit anderen messen und vor virtueller Gewalt nicht zurückschrecken, wollen Frauen in Kontakt mit anderen Spielern treten und etwas konstruieren: Bunte Farben und harmonische Klänge statt düstere Welten und Pistolenschüsse. Ein Spiele-Klassiker, der viele für Frauen wichtige Aspekte vereint, ist „Die Sims“. Die Sims ist wohl das erste Computerspiel, das mehrheitlich von Frauen gespielt wird. Hier geht es darum Häuser zu bauen und sich um das Wohlergehen seiner Figuren, den Sims, zu kümmern. Nach einem ähnlichem Prinzip funktionieren Spiele wie „Goodgame Big Farm“ oder „MyFreeZoo“.

Heldinnen statt Stereotypen

Frauen mögen jedoch nicht nur Simulationsspiele. Sie wollen ebenso Abenteuer bestehen. In Action-Spielen kommen Frauen allerdings entweder als naive Prinzessinnen oder sexy Nebenfiguren vor. Eine starke Frau wie Lara Croft war jahrzehntelang die Ausnahme. Frauen mögen Charaktere, in die sie sich hineinversetzen können. Die gängigen Stereotype taugen jedoch nicht als Identifikationsfiguren. Viele Publisher scheuen noch vor einer weiblichen Protagonistin zurück, doch angesichts der großen Zahl von Spielerinnen setzt langsam ein Umdenken ein. Starke weibliche Heldinnen wie Nilin aus „RememberMe“ oder Alloy aus „Horion: ZeroDawn“ sind die Vorboten des Wandels. Doch warum erschaffen Frauen sich nicht einfach selbst die Spiele, die sie gerne spielen würden? Die Beschäftigten in der Spieleentwicklung sind mehrheitlich männlich. Dabei bietet die Gamebranche gute Möglichkeiten für Frauen, Kreativität und Spannung mit einem guten Einkommen zu kombinieren.

 
 

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