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Der Comer See

Genießen Sie die Vielfalt Italiens

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Die Landschaft rund um den Comer See zeigt, wie vielfältig Italien sein kann. Während einer Reise hierher dürfte jeder Urlauber auf seine Kosten kommen. Egal ob Surfer, Kletterliebhaber oder auch die Reichen und Schönen – hier tummeln sie sich alle. Wie wunderschön das beliebte Reiseziel sein kann, weiß Karin Willen.

Die Vielfalt Italiens

Comer See
© Karin Willen
Der Comer See gilt als der interessanteste der oberitalienischen Seen: vielseitig und mit einer maximalen Tiefe von 425 Metern ausgesprochen tiefgründig. Ungewöhnlich ist seine dreiarmige Form wie ein umgedrehtes Ypsilon. Der Nord-Arm ist das Revier der Camper und Surfer, die Ufer sind dort flacher und die Orte weniger malerisch.

Mit steilen Bergen, schmalen Ufern und prachtvoller Architektur nimmt der Como-Arm im Westen das Auge besonders in Beschlag. Der Lecco-Arm im Osten erscheint wilder und wird überragt vom bleichen Monte Resegone, einer abenteuerlichen Bergwelt mit der höchsten Klettersteigdichte Italiens.

Auf den Spuren der Reichen und Schönen

Wir nehmen uns den Como-Arm vor mit der Seemitte zwischen Tremezzo, Bellagio,  Menaggio und Varenna. Hier sind die Spuren der Reichen und Schönen von einst am beeindruckendsten. Bellagio ist der größte Publikumsmagnet des Comer Sees. Die Gassen und Treppen sind mit Blumen geschmückt und geben immer wieder phantastische Ausblicke auf den See frei. Hier bieten Einzelhändler klassische und modische Stücke aus der berühmten Seidenproduktion vom Comer See an. Denn in dem milden Binnensee-Mikroklima gedeihen seit Jahrhunderten Maulbeerbäume, von denen sich die Seidenraupen ernähren. Mittlerweile kommt der Rohstoff allerdings nicht mehr von den umliegenden Bauern, sondern aus China.

Bellagio wurde schon von den Römern gerühmt. Vergil besang seine Schönheit, und Plinius der Jüngere, Spross einer reichen Patrizierfamilie aus Como, aus der auch sein Onkel der Ältere stammte, ließ sich hier eine Villa bauen. Die hat die letzten beiden Jahrtausenden leider nicht überdauert. Aber Adlige und reiche Kaufleute erbauten zu allen Zeiten an den klimatisch begünstigten und handelsstrategisch gut positionierten Ufern des Sees prunkvolle Villen und legten Gärten mit Pflanzen an, die in dieser Breitenlage sonst nicht gedeihen.

Comer See
© Karin Willen

Wo Clark Gable logierte und George Clooney wohnt

Den antiken Schriftsteller ehrt man heute mit einem Denkmal im Park der Villa Serbelloni auf dem Hügel. Der Park gehört wie das Gebäude heute der Rockefeller Foundation und dient Wissenschaftlern aus aller Welt als Begegnungsstätte. Die Gärten sind öffentlich zugänglich und bieten einen überwältigenden Blick auf Bellagio. Unten am See und ganz vorn an der Spitze der Halbinsel thront wuchtig das Grandhotel Villa Serbelloni.

Hier war Regisseur George Lukas zu Gast und kam wieder, um in dem Anwesen und in der Villa del Balbianello Szenen von „Star Wars“ zu drehen. Die Villa del Balbianello war ebenfalls Schauplatz des  James-Bond-Films „Casino Royale“. Gewohnt hat Daniel Craig während der Dreharbeiten übrigens in der Villa La Gaeta, die auch in dem Actionfilm gediegene Eleganz verströmt.

Im Grandhotel Villa d’Este nächtigten Hollywoodgrößen seit den Schwarzweißfilm-Zeiten. Alfred Hitchcock und Clark Gable waren nur zwei von ihnen. Gegen dieses Anwesen sieht George Clooneys Villa Oleandra in dem Dorf Laglio geradezu bescheiden aus, wie unser „Villen-Spotting“ vom See aus zeigt. Der Hollywoodstar wohnt dort zeitweise nicht weit entfernt von Donatella Versace und ihren Verwandten.

 

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