Am zweiten Tag geht’s ans Wasser. Direkt vor dem Hotel – der Falschauerbach und der Stausee, doch heute geht’s durch die engen, steilen Serpentinwege zu einem idyllischen Gebirgssee. Immer wieder öffnet sich uns aus verschiedenen Blickwinkeln das sonnendurchflutete, faszinierende Tal.
Auch wenn an dem Tag keine Forelle und auch kein Saibling bei mir anbeißen will, bin ich nicht traurig darüber. Denn die meisten Fische werden wieder freigelassen, aus Respekt vor der Natur und weil nur eine begrenzte Anzahl der silbrig schimmernden Wasserbewohner mitgenommen werden darf. Der Tag in der freien Naturwelt hat die letzten Spuren der alltäglichen Hektik aus meiner Seele weggewischt und es reicht zu wissen, dass es damals mit dem Ballett doch geklappt hätte...
Text: Olga Sattler