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Mein Fenster zur Natur: Holzhotel Forsthofalm

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Die Kraft der Natur kann für denjenigen nicht länger „unsichtbar“ bleiben, der das Holzhotel Forsthofalm aufsucht. Hier, umgeben von Wald und Wiese, kommt es darauf an, das Sichtbare endlich zu erblicken und das Spürbare zu fühlen, in sich selbst zu schauen und der eigenen Wesensart zu folgen. Ein befreiendes Wochenende in Leogang.

Baum, Wald und Wiese

Mein Fenster zur Natur: Holzhotel Forsthofalm
© emin kuliyev / Shutterstock.com
Ein Baum, zwei Bäume, drei Bäume … Ein Wald. Wie oft marschierst Du mit gigantischen Schritten durchs Leben und siehst vor lauter Bäumen genau diesen Wald nicht mehr? Versuche mal einfach stehen zu bleiben und innezuhalten. Ist ein Baum in der Nähe, gehe zu ihm und umarme ihn – höre ihm zu, spüre ihn. Streife leicht über seine raue „Haut“, rieche Dich an seinem geheimnisvoll-moosigen Duft satt. Stelle Dir vor, Du bist dieser Baum … Deine Beine sind fest verwurzelt, „bodenständig“, kraftvoll. Dein Kopf ist ein Wipfel, ragt in die blaue Höhe, ist beweglich und frei. Deine Haare sind wie zarte Zweige seiner breiten Krone, losgelöst und dem Höhenwind ergeben. Deine Gedanken sind leicht und schweben in die Ferne …

Auf einmal befindest Du Dich auf einer Lichtung, mitten in einem Dickicht – im Sonnenfleck, der nur für Dich sicht- und fühlbar ist. Genieße diesen Moment der Stille, spüre die Wärme, Kraft und Freiheit, die sich in Dir unaufhaltsam ausbreiten. Nehme dieses befreiende Gefühl auf Deinem weiteren Weg mit – wohin auch immer Dich dieser führen mag. Wenn Du dann vom Sturm des Lebens wieder getrieben wirst, bleibe ab und zu stehen, rufe diese Erinnerung auf und denke an Deinen Baum, spüre ihn in Dir: so „geerdet“ – und doch so frei …

Diese „Baum-Meditation“-Erfahrung konnte ich an einem Sommer-Wochenende bei einer Meditationsrunde im Holzhotel Forsthofalm in Leogang machen und mit in meinen Alltag nehmen.

„Natur ist Freiheit“: Im Holzhotel Forsthofalm

Mein Fenster zur Natur: Holzhotel Forsthofalm
© Olga Sattler / Holzhotel Forsthofalm
Als wir an einem warmen Sommertag in unserem Meditationskreis auf einer, von Bäumen umgebenen, Hochwiese standen und uns unter der Anleitung der Yogalehrerin Lisa einen Baum vorstellen mussten, hatte ich bereits meinen „Lieblingsbaum“. So war es für mich nicht allzu schwer, ihn mir vorzustellen. „Meine“ Esche steht am Rande des Englischen Gartens in München, auf einem grünen Hügel, in „einsamer“ Lage. Magisch zog es mich zu ihr hin, jedes Mal, wenn ich daran vorbeilief. Manchmal setzte ich mich kurz in ihren Schatten und las. Oder stieg vom Fahrrad ab, um kurz zu verschnaufen – ganz in ihrer Nähe. Seit der Meditationsrunde im Holzhotel Forsthofalm macht für mich diese Anziehung auf einmal Sinn!

In der Natur macht nämlich alles Sinn – und wir sind ein Teil von ihr. Wieso dann nicht in und mit ihr lernen? Das hat sich die Holzhotel-Gastgeber-Familie Widauer zu Herzen genommen und diesen Gedanken voll und ganz in das Konzept des einzigartigen Biohotels eingebunden. Das Vollholzhaus, das beim Bau ohne Leim und Metall auskam und nur das nach Mondphasen gefällte Holz verarbeitete, lebt seinen Slogan im direkten Sinne: „Natur ist Freiheit“. Diesem Grundgedanken schloss ich mich an diesem einen Wochenende an … 

In einer idyllischen Alleinlage am Berg, von Wald und Wiesen umgeben, ist das Forsthofalm für mich im wahrsten Sinne des Wortes ein "Fenster zur Natur". Befreit vom jeglichen „Muss“, beflügelt von allem möglichen „Kann“ ist es hier Dir und mir überlassen, wonach es uns ist – völlig im Einklang mit unserem Naturell.

Eine gemütliche Kräuterwanderung mit der Spa-Chefin Claudia Widauer oder eine sportliche Tour in der Leoganger Bergwelt? Bio-Fleisch oder Bio-Veggie? Süffiger „Natural Wine“ oder erfrischende Kräuterlimonade? Ein ausgelassener Plausch beim Frühstück oder eine Meditationsrunde in der Stille? Die Entscheidung fällt schwer? Nicht doch – höre einfach in Dich hinein! Und fühl Dich frei zu wählen, was Dir guttut.

Das Sky Spa: Von Natur geküsst

Dieses Prinzip funktioniert auch im Spa-Bereich von Holzhotel Forsthofalm, denn hier eilt uns die Natur ebenso zur Hilfe. Zuerst darfst Du auf eine Sinnesreise in Dich gehen und bist in die Kräuterecke zum Riechen und Berühren eingeladen. Das durchdachte „Stimmungsbarometer“ hilft, die Klarheit zu erlangen, wie es Dir heute geht und was Du brauchst, um Dich wohl zu fühlen.

Mein Fenster zur Natur: Holzhotel Forsthofalm
© Holzhotel Forsthofalm
Die Nase, der Du ja sonst immer vertraust, ist der Schlüssel zu Deinem innersten Verlangen: Willst Du Dich genießend in einem sonnendurchfluteten Rosengarten vorfinden? Frisch und munter an einem spritzigen Wasserfall, im würzig-harzig duftenden Fichtenwald? Oder eher auf einer mit Minze- und Lavendel-Duft betäubenden Almwiese barfuß laufend? Fünf Moods Energy, Brain, Love, Soul und Muscle zum „Anschnuppern“, fünf darauf abgestimmte Pflege-Anwendungen mit Kräuter-Ölen und -Cremes der hauseigenen Pflegelinie „Nature Kiss by Holzhotel Forsthofalm“ – und schon bist Du ein ganzes Stück näher zu Dir selbst – so einfach, wie es eben nur in der Natur möglich ist!

Das macht allerdings „süchtig“: Je mehr wir uns der Natur öffnen, desto intensiver möchten wir mit ihr in Harmonie leben. Hat Dich die „Natur-Welle“ erwischt, kommt das Holzhotel mit der nächsten Lern-Aktion entgegen – dem Kräuter-Salben- und Kräuter-Öl-Workshop, bei dem Du eigenhändig Deine ganz persönlichen Bio-Cremes herstellen kannst. Claudia, die Kräuter-Flüsterin des Holzhotels, gibt gerne ihr Wissen weiter.

Diese und noch viele weiteren Natur-Erlebnisse und Ich-Erkenntnisse erwarten Dich hier an 365 Tagen im Jahr. Zum Beispiel?

„Schweigen ist Gold“: Die ॐ-Wanderung

Mein Fenster zur Natur: Holzhotel Forsthofalm
© Holzhotel Forsthofalm
Ich lasse mich von der Natur-Welle mitreißen. Heute Vormittag geht es zu einem meditativen OM-Walk auf den Haus-Berg hinauf. Ein einziges „Verbot“ bekommen wir von der Lisa mit auf den Weg: Wir dürfen nicht miteinander reden! Die Aufgabe lautet: den Spaziergang und die Umgebung für sich in voller Stille genießen. Lauschen. Riechen. Zuhören. Alles im eigenen Rhythmus und Tempo.

Leicht fällt es uns am Anfang nicht – das kollektive Schweigen kennen wir nicht, bzw. „dürfen“ wir in der modernen Gesellschaft des großen Smalltalks nicht praktizieren. Erst nach einigen Minuten wechselt das „unkomfortable“ Gefühl zu einer angenehmen inneren Stille. Jetzt spricht nur noch die Natur – und ihre „Stimme“ ist wie Balsam, der die Seele und die Sinnesorgane nur so heruntergleitet. Mal rauscht der Wind am Ohr vorbei und flüstert mir seine luftig-leichten Geschichten zu. Dann plätschert ein kleiner Bergbach seine klimpernde Melodie vor – ein anderer gibt diese, ein paar Töne höher und etwas dynamischer, wieder. Ich verfolge kurz den zarten Tanz des an mir vorbei flatternden Schmetterlings mit seinen buntbemalten Flügeln, bleibe kurz stehen, mache die Augen zu und schnuppere gierig die Almwiesen-Luft. Und bin froh, nicht reden zu müssen, sondern nur diese Urkraft wahr- und aufnehmen zu dürfen! Mein Atem wird tiefer und ruhiger, meine Brust ist voller Energie und der Kopf – frei. In diesen goldenen Momenten des Schweigens folgen wir keinen Gesetzen der Gesellschaft, sondern nur denen der Natur und des eigenen Naturells – und gelangen so in eine Komfort-Zone mit uns selbst …

Die Magie der Morgen-Stunden: Das ॐ-Erwachen

Mein Fenster zur Natur: Holzhotel Forsthofalm
© Holzhotel Forsthofalm
Die Komfort-Zone meine ich am nächsten Morgen wieder zu verlassen: Statt des gewohnten langsam-in-Gang-kommen-Erwachens schleppe ich meinen noch müden Körper in das Wake up Yoga mit der uns bereits vertrauten Lisa. Der Geist ist es, der neugierig ist und mich antreibt, denn es geht um eine Art Yoga, die ich noch nicht kenne: Budokon Yoga nach Cameron Shayne, eine Mischung aus Kampfkunst und Hatha Yoga. Ich folge meinem Geist, der Körper gehorcht.

Die Asanas von Budokon sind langsam und fließend, führen uns in die Tierwelt zurück, lehren uns die natürlichen Bewegungsabläufe unserer „kleinen Brüder“: Mal springen wir wie ein Frosch, mal schleichen wir wie eine Schlange. Mit jeder organischen und kraftvollen Bewegung wird auch der Körper weich, warm und flexibel und füllt sich mit neuer Energie und Kraft.

Mit dem abschließenden Zitat des Yogameisters, dem Budokon’s Motto, ‘The way we do anything is the way we do everything’ verabschiedet uns Lisa in den Tag, an dem wir noch etwas mehr unsere eigene Urkraft entdecken dürfen.

Mein Fenster zur Natur

An diesem Tag folge ich meinem Verlangen nach Sinnlichkeit in den Sky Spa. Hier lasse ich meine Aura in den bezaubernden Rosenduft eintauchen und die Haut vom Rosenöl umhüllen. Am Nachmittag lausche ich dem beruhigenden Regentropfen-Stakkato auf dem Glasdach des SPAnoramas und schaue den sattgrünen Bäumen im Freien beim Duschen zu. Am frühen Abend zeigt sich der Himmel etwas beschämt für seine weinerliche Laune untertags und färbt sich im Minutentakt vom strahlenden Blau in das abendliche Rot. Von diesem Abendrot-Spektakel – und dem Knistern des „Lagerfeuers“ – angelockt, strömen Hotelgäste nach draußen, wo der Gastgeber Markus Widauer den Holzkohlegrill anmacht und ganz ohne Chef-Allüren die Gäste mit kleinen frisch-gegrillten Bio-Leckereien „bedient“ …

Mein Fenster zur Natur: Holzhotel Forsthofalm
© Holzhotel Forsthofalm
Friedlich, entspannt und zufrieden schließe ich diese Natur-Erfahrungen im wunderschönen Holzhotel, in meinem Zimmer „Klein Eden Zirbe“, ab – welches so harmonisierend nach Holz der „Königin der Alpen“ riecht. Noch ein Blick durch das Panoramafenster nach draußen: Die Glasfront spiegelt mich dabei wieder und projiziert mich quasi in den dunklen Wald hinaus. Ich stelle mir kurz vor, was sich im Walde wohl nachts alles abspielt – und bin froh, jetzt in diesem gemütlichen Ort meinen Schutz und Frieden zu haben. Es sind nicht die Schafe, die ich heute Nacht zähle, bevor ich vom tiefen, erholsamen Schlaf eingeholt werde … ‚Ein Baum. Mein Baum. Ich. Innehalten. Lauschen. Berühren. Riechen. Moos. Holz. Holzhotel. Alm. Forsthofalm. Natur. Freiheit.‘
 
 

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