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Westalpen Überquerung offroad

Von wegen „reine Männersache“!

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Auf rauen Wegen, beim rauen Klima erklimmen wir, Seite an Seite, mit unseren Offroad-Fahrzeugen die höchsten Höhen der Westalpen: vom Winde verweht, vom Staub verdeckt, vor der Hektik des Alltags versteckt und durch und durch von den atemberaubenden alpinen Panoramen verzaubert. Wenn mir heute jemand sagt, ein Offroad-Abenteuer ist keine Frauen-Sache, kriegt er DAS hier zum Lesen …

Offroad unterwegs: Nichts für Frauen?

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
„Das ist nix für Frauen!“ oder „Ui, das ist reine Männersache, Schatz!“ – auf diese Sätze habe ich keinen Bock mehr. In Zeiten, wenn wir – das angeblich schwache Geschlecht – uns nicht länger vor Männerberufen scheuen und in Führungspositionen ganz vorne mit dabei sind, machen solche Aussagen einfach wenig Sinn. Sind wir denn zu schwach für den Männer-Spaß? Wohl kaum!

Und dennoch …

„Du willst mit deinem Freund eine Offroad-Tour durch die Westalpen machen? Geschüttel, Gerüttel, Staub und Schlamm, den du erst unter einer engen Campingdusche runterspülen darfst!“, höre ich von einer guten Bekannten, die für ihre Vorliebe für Fünf-Sterne-Luxusbunker bekannt ist.

„Ja, ich will! Heißt es denn nicht, durch „Dick und Dünn“ zusammen?“, erwidere ich – die, die sich überall auf der Welt zuhause fühlen kann: sowohl in einem Nobel-Hotel an der französischen Riviera als auch auf einem Campingplatz in der Pampa. Letztendlich sind wir doch alle die, die oft "die Hosen anhaben". Warum dann nicht den Männerspaß, wie eine Offroad-Reise auf unwegsamen Westalpen-Straßen, ausprobieren? Klingt doch nach einem Abenteuer – und dafür sind wir immer zu haben!

„Angenommen, wir wären aus Zucker … Da wäre dann für uns doch nur das Wasser gefährlich – und gerade DAS ist ja bei so einer wilden NUR-für-Männer-Offroad-Tour Mangelware …“, entwaffne ich die Zimperliese endgültig mit meiner Entschlossenheit. Aus lauter Verwunderung ähnelt ihre Stirn dabei immer mehr ihrem „faltigen“ Plissee-Rock.

“One life, Live it“

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Ja, ich will – ich will wissen, was sich hinter der Devise “One life, Live it“ verbirgt, die sich so manche Defender-Fahrer an ihr „großes Spielzeug“ vorne über die Motorhaube pappen. Ich will spüren, sehen, riechen und erleben, was die Faszination einer Offroad-Tour für unsere Männer ausmacht – zumindest für diejenigen unter ihnen, die das Leih-Bagger-Fahren im „Sandkasten“ bereits hinter sich und „große und gefährliche“ Alpenüberquerungen mit dem eigenen Offroad-Fahrzeug vor sich haben.

Gesagt – getan! Und gleich die nächstmögliche Westalpen-Tour bei abenteuer4x4.com gebucht … Mein ausgewachsenes „Baggerfahrer“-Exemplar und stolzer Besitzer eines schwarzen Defenders klatscht wie ein kleiner Junge fröhlich in die Hände und drückt mich so fest an sich, dass ich nach Luft schnappen muss: Eine Westalpen-Tour mit seinem Offroad-„Hengst“ war schon immer sein Traum!

„Dolce Vita“ der Männerwelt

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Männer mögen Süßes, Heißes und … Raues! Raues Klima, rauen Gesichtshaarwuchs, raue Fahrstrecken mit Hindernissen … Eine offroad Alpenüberquerung mit einem Defender (oder einem „ähnlichen“ Offroad-Fahrzeug!) verspricht vieles davon. Auf schmalen hochalpinen Wegen, ehemaligen Militär-Routen, atemberaubenden Kammstraßen und in dunklen, nassen Berg-Tunnels geht es so richtig rau zu: Schotterwege, Staub, Matsch, felsige Abgründe und so viel Höhen-Wind, dass sich sogar vielerorts die Bäume weigern zu wachsen. Dafür wachsen aber Bärte, Schnauzer und Zottel – denn übernachtet wird immer mal wieder in der wilden Natur, so ganz ohne Komfort. Zwischendurch wird dann immer wieder aus den Vorrats-Blechkisten Süßes genascht. Das Leben scheint hier oben also perfekt zu sein …

Nur, was ist dann mit eurem Bedarf an Heißem? Wer heizt euch bei dem „Kraxeln“ auf den steinigen Flussüberfahrten an? Wer wärmt euch nachts, wenn das Lagerfeuer ausgeht? Wer brutzelt euch was Feuriges zum Futtern? Na eben – ihr braucht UNS, auch bei euren Abenteuer-Urlauben!
Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Zudem:
  • Bei solchen Alpenpanorama-Fahrten sind wir eure Weitwinkel-Objektive! Während ihr euch auf die gefährliche Serpentinen-Fahrt konzentriert, geht euch so mancher schöne Ausblick verloren. Den „dokumentieren“ wir für euch gerne und beschreiben ihn euch auch „live“, begeistert-hyperventilierend und im Maschinengewehr-Tempo.
  • Wir sind eure Schutzengel, die euch voller Panik vor der nächsten „viel zu scharfen“ Kurve warnen.
  • Wir sind eure Botaniker, die euch die Augen für alles Schöne, Duftende und Blühende öffnen, das ihr in der Hitze des Gefechts selbst nie entdecken würdet.
  • Wir sind eure Tierwissenschaftlerinnen, die euch kreischend all die Murmeltierverstecke und Vogelneste zeigen.
  • Es ist einfach schöner mit uns!
  • Also, keine Widerrede – ich komme mit!

Westalpen-Tour: Auf- und Ablauf

Los geht es ab einem Campingplatz in Italien, auf dem sich am Vorabend zehn stolze Offroad-Fahrzeug-Besitzer und zwei Guides von Abenteuer4x4 zusammenfinden. Meine vorsichtige Vermutung, bei dieser Westalpen-Tour als „letzter weiblicher Mohikaner“ aufzutreten, platzt wie eine Seifenblase: Mutige Frauen, die sich an den Männerspaß „trauen“, sind zahlreich vertreten. Jeder der Teilnehmer hat eine Frauen-Begleitung dabei – und so mancher sogar zwei! Wir „kosten“ nämlich nur ein wenig Aufpreis und sind für euch sowas von unabdingbar „da draußen“ …

Heiter und laut essen wir gemeinsam zu Abend, stoßen mit dem italienischen Bier auf unsere "bundesweit-deutschen" Bekanntschaften an und freuen uns gemeinsam auf die spannende Reise durch Italiens und Frankreichs luftigen Höhen der Westalpen – die geteilte Freude ist nämlich eine zwanzigfache Freude!  

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Ab morgen führt uns unsere schwindelerregende „Auf und Ab“ offroad Westalpen-Überquerung durch die unberührte Hochgebirgslandschaft, wo nur Wind und Freiheit herrschen! Neben den bekanntesten Westalpen Offroad-Routen wie die Assietta Kammstraße, die hochalpine Route über den Col de Parpaillon oder die Maira-Stura-Kammstraße im malerischen Piemont trauen wir uns auch auf nur den Guides von Abenteuer4x4 bekannte Schotter-Trassen – auf der Suche nach dem besonderen Reiz der wild-rauen Alpen-Natur.

Auf unzähligen engen Serpentinen passieren wir urige Bergdörfer und ehemalige Militärforts, erklimmen Gipfel um Gipfel und kämpfen uns bis zu den höchsten kargen Alpen-Plateaus, schlucken Staub und stecken das unendliche Gerüttel weg – das alles für die eindrucksvollen Aussichten und atemberaubenden Panoramen, die wir ohne unsere Geländewägen nie erleben dürften! Motoren brummen. Reifen quietschen. Getriebe rattern. Augen staunen. Herzen schlagen höher!

Alpine „High-Lights“

Tag 1: Alte Militär-Spuren, einsame Fort-Ruinen und ein magisches Refugio

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Wald, Wald, Wald … Und Staub – so viel davon, dass der Vordermann nur an roten Lichtern zu erkennen ist. Es rüttelt. Es wackelt. Die Kamera schießt nur unscharfe Bilder. Dann die Belohnung – der erste klare Weitblick über die Höhenwiesen mit ihrem sanften Grün. Jetzt erst mal Durchschnaufen und die Nase in den Wind halten!

Unser Ziel: der Berg Monte Jafferau auf über 2800 Höhenmetern, mit dem gleichnamigen Militär-Fort am Gipfel – eines der beliebtesten Offroad-Ziele der Westalpen. Doch auch der Weg ist das Ziel: Unsere Geländewägen schmiegen sich an die immer schroffer werdenden Hänge, bis wir auf einem schmalen Grat „landen“. Von hier aus öffnet sich uns der 360° Grad Panoramablick über die Alpen-Landschaft – wie von einem Aquarell-Pinsel erschaffen …

Am Gipfel von Jafferau herrscht „tote Stille“. Nur der Höhenwind rauscht pfeifend vorbei – und der Gedanke an einen Adler, der diese Freiheit Tag für Tag genießt, wenn er stolz über den schroffen Kuppen gleitet …

Für die Nacht schlagen wir ein Camp am Rifugio Scarfiotti auf – ein Ort, der von grauen Felsen, smaragdgrünen Wiesen und, dank dem mächtigen Wasserfall, einem magischen Schleier umschlossen ist. Ein Ort, an dem das Wort „Bergidylle“ seinen Ursprung haben soll. Eine kurze Meditation im Mondlicht, vor der rauschenden und erfrischend-spritzigen Kaskade – als Ausklang unseres ersten beeindruckenden Offroad-Tages. Von wegen „reine Männersache“!

Tag 2: Auf zu den Schneegipfeln!

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Es wird schroffer, härter, enger und rauer – genau die richtige Herausforderung für unsere Offroad-Männer! Heute treiben wir es bis zum „eiskalten Höhepunkt" am Col de Sommeiller, wo mitten im Sommer die Schneekönigin ihre Herrschaft auslebt. Die letzten Meter bis zur Spitze müssen wir durch den Schnee, unter Atemnot, zu Fuß bewältigen – die Höhenluft macht sich hier, auf knapp 3.000 Höhenmetern, bemerkbar.

Doch es gibt auch „was für Frauen“ in dieser faszinierend-leblosen „Mondlandschaft“: Der kleine türkisene Gletschersee, von einem prächtigen Kranz aus Schnee umgeben, strahlt uns aus den Felsen entgegen. Die Schneekönigin scheint sich nicht mit dem Schneeweiß und Steingrau zufrieden zu geben und zaubert hier und da fröhliche pinke Blumenfleckchen zwischen den massiven Felsblöcken – typisch Frau! Ich streichle respektvoll die mutigen grell-rosafarbenen Pflänzchen, die sich von dem Gigantismus des Gesteins nicht einschüchtern lassen – komme mir dabei unendlich klein vor und spüre vor dieser gewaltigen Bergkulisse die immense Kraft der Natur besonders intensiv …  

Tag 3: 43 Kehren, die schönste „Frauen“-Kammstraße und ein uriger Bauernhof

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Heute ist Tag der „Wahrheit“: Sind wir Frauen nun dem Männerspaß gewachsen? Wir dürfen nämlich ab der halben Strecke die Serpentinen von Assietta Kammstraße (Colle Finestre) „eigenhändig“ fahren! Männer fangen an leicht zu schwitzen – Kontrolle (und ihre Lieblings-Fahrzeuge!) abzugeben ist nun nicht unbedingt ihre Stärke. Durch die Frauenreihe läuft eine leichte Schauder-Welle – ist hier vielleicht ein kalter Luftzug zu spüren?

Doch vorerst gibt es eine Rechenaufgabe, um uns von der „Härte-Prüfung“ etwas abzubringen: 43 Kehren soll es vor Colle Finestre geben. Ab der zehnten Kehre höre ich mit der Zählung, wegen des leichten Schwindelanflugs, auf ... Letztendlich kann mich von der bevorstehenden „Testfahrt“ nichts ablenken. Der innere Kampf, „To Be or Not to Be“, ist kaum auszuhalten. Die Spannung steigt, als wir vor der Kammstraßen-Einfahrt nun die Sitze tauschen dürfen. Ein paar von uns springen fröhlich auf den Fahrersitz, während die andere Hälfte sich ab nun an mit „Braut, die sich nicht traut“ betitelt darf.

Leider gehöre ich anfangs zur zweiten Hälfte, zeige dabei die Stärke, meine Schwäche  zuzugeben. Aber was soll ich dann meiner misstrauischen Freundin erzählen? Dass ich kleinbeigegeben habe? Beinahe bewusstlos, schnaufend und seufzend rutsche ich bei den letzten Kehren hinter das Lenkrad. Wie im Traum – oder eher Albtraum – beiße ich mich Kurve für Kurve durch die enge Schotterstraße durch: links von mir – ein aufgelockerter Abgrund, rechts – mein erstarrter Freund. Die Belohnung: Ein befriedigendes Gefühl, nicht versagt zu haben. Und der nächste grandiose Panorama-Ausblick!

Zur Feier des Tages übernachten wir heute auf einem urigen Bauernhof im wilden Camp – und so ein Tag muss einfach gefeiert werden! Die Bauernfamilie verwöhnt uns zur Muh-Musik aus dem Stall von Nebenan mit viel selbstgemachten Käse, Wurst & Co. und reichlich Hauswein und Kräuterschnaps! Oh ja, das muss heute sein …

Tag 4: Von Lago Nero zum Lago 7 Colori

Ernüchternd ist die Nachricht am Morgen des 4. Tages: Ein Pärchen verlässt uns, „Frauenversagen“. Das Mädel „kann nicht mehr“: Zu wenig Komfort, zu viel Natur und zu groß die Langeweile auf der Beifahrerseite. Der Magen spielt verrückt, die Kleidchen sind ausgegangen, zu wenig vegetarisches Essen … Na ja, das gibt’s – eine Offroad-Tour ist wohl doch nicht jedermanns – hmm, jeder-Frau-Sache! Wir genießen dennoch den Sonnenaufgang über der mit Morgentau bedeckten Wiese. In Hörweite rauscht ein kleiner Fluss seine Guten-Morgen-Melodie vor sich hin, in Sichtweite macht sich ein dickes Murmeltier für den neuen Tag zurecht ... und wir brechen auf nach Frankreich!

Tag 5: Rau-samtes Frankreich jenseits des feuchten „Tunnelblicks“

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Rau, rauer, am rauesten und wildesten … Frankreich empfängt uns mit einer besonderen Attraktion: dem berühmten Scheiteltunnel des Col du Parpaillon, der es, je nach Wetterlage, in sich haben soll. Wir haben Glück – keine Eisschollen in Sicht und wir können ihn passieren. Die Durchfahrt erinnert an eine Geisterbahn auf der Kirmes: Die schwarze Dunkelheit färbt sich im Scheinwerfer- und Bremslicht rotblau, wir schleichen uns auf dem matschigen, löchrigen Boden durch die Bergröhre, rechts und links herausstehende nasse Felsen, die mit Phantasie bizarre Formen annehmen. Es wird eng. Es wird nass. Es wird Licht am Ende des Tunnels – so hell, dass ich die Augen schließen muss …

Als ich sie wieder aufreiße, bin ich von was Anderem geblendet: von der Bilderbuch-Landschaft, die für mich die Vereinigung von Männlichem und Weiblichem symbolisiert. Die schroffen, grauen Gipfel, die den blauen Himmel so auffordernd ankratzen, fallen dennoch sanft und weich herab, gehen in die zart-grünen Hügel über. Nichts stört den Blick. Es ist so harmonisch, als wäre diese Landschaft nicht zufällig, sondern nach einem Architektenplan entstanden.  Für mich ist sie ein Symbol für diese Offroad-Alpen-Tour: Wir, „Du Mann“ und „Ich Frau“, können so ein Abenteuer durchaus wunderbar gemeinsam meistern und genießen!

Tag 6: Kristallwelten für Frauen – Mut-Parcours für Männer

Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Unsere Bilderbuch-Reise geht nun wieder nach Italien zurück – in das malerische Piemont! Heute gibt es was zum Gucken, was zum Anfassen und was zum Überwinden und auf-die-Mutprobe-stellen. Die majestätisch-einsame Maira-Stura-Kammstraße mutet mich romantisch an. Auch etwas Melancholie ist dabei: Es ist unser letzter Tag in den faszinierenden alpinen Höhen, abseits der Asphalt-Straßen und der alltäglichen Hektik! Im Einklang mit der Abschiedsstimmung zeigt sich heute auch das Wetter etwas nass-launisch … Auf 2.400 Höhenmetern, an den Ruinen der Caserme della Bandia, präsentiert sich das raue Alpen-Klima in seiner vollen Pracht: starker Wind, durchdringende Kälte und „fauler“ Nieselregen lassen uns den ganzen Klamottenvorrat anziehen … Doch wie es in den Bergen – und im Leben – so ist: Nichts ist von Dauer! Und schon beißen sich die zahmen Sonnenstrahlen durch die grauen Wolken und scheinen auf ein imposantes Bergmassiv vor uns, der wie ein Spargel aus dem Boden wächst. Ich folge den Strahlen auf den Felsblock. Hier zieht mich ein Glitzersteinchen an – wie eine Elster stürze ich mich zu ihm. Es ist mit lauter kleinen Bergkristallen übersät: Die Berg-Fee hat hier ihre Schätze einfach so liegen lassen, was für ein Abschiedsgeschenk!

Mühselig zerrt mich mein Freund vom Zauberfelsen weg – uns wurde nämlich noch ein „Männer-Schmankerl“ angekündigt: ein besonderer Parcours, als Abschieds-Überraschung für mutige Offroad-Fahrer! Steile Abfahrt in ein Drecksloch + steile Auffahrt über die riesen „Klunker“ drüber + Parcours zwischen den kantigen Steinblöcken und bodenlosen Schlammschlieren = sau-dreckiger, sau-gefährlicher Spaß für unsere Männer?! Wenn da nur nicht die Angst um die geliebten Defender & Co. wäre, die sich ja „verletzen“ könnten … 
Offroad-Alpenüberquerung: Von wegen
© Olga Sattler
Kurzes Zögern. Kurzes Schnaufen. Augen zu und durch – auch den Starken dieser Welt sind menschliche Schwächen nicht fremd! Geschafft: Alles ganz, alle froh, zufrieden und stolz. Was sollte denn auch passieren, unter der scharfsinnigen und redseligen Obhut des Chef-Guides „Da Dino“, eines wahren Dinosauriers auf dem Gebiet „Offroad-Parcours“.

Auf diese Arten und Weisen „beschenkt“ schließen wir unsere Offroad-Tour durch die Westalpen ab – nun im mittlerweile vertrauten „20-köpfigen-Familienkreis“, bei Speis und Trank im Gentil Locanda, wie bei Mama mit italienischen Spezialitäten verwöhnt. Auf dem Rückweg werden wir von einer ganzen Horde Leuchtwürmchen begleitet, die uns die richtige Richtung durch die kühle Dunkelheit und glückselige Trunkenheit zu unserem gemütlichen Campingplatz erleuchten und uns mit ihrem Funkeln den Abschied voneinander und dem Abenteuer erleichtern …

Also:

Ohne uns hättet ihr den ganzen Zauber dieser offroad Westalpen-Tour nie entdeckt. Oder sie als nur halb so schön empfunden, nicht wahr? Na eben – von wegen "reine Männersache"!
 

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