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Bergluft und Zirbenduft

Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!

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Der Duft von Zirbenholz soll sich positiv auf unseren Kreislauf, Schlaf und unser allgemeines Wohlbefinden auswirken und wird daher immer beliebter im Hotel- und Hausbau. Warum die Zirbe uns so gut tut und wo Sie mit der „Königin der Alpen“ im Herbst entspannen können …

„Hoch sollst du leben!“

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Leah Anne Thompson / Shutterstock.com
Die Zirbe, oder anders Arve oder Zirm genannt, wächst in extrem hohen alpinen Lagen und wird vielen Naturgewalten ausgesetzt. Ihre Kraft und Resistenz kann sie an Menschen weitergeben, denn die in ihrem Holz gespeicherten ätherischen Öle haben besondere Qualitäten.

Das Zirbenholz duftet nicht nur harmonisierend und sorgt für innere Ruhe, es verbessert unseren Schlaf sowie die körperliche und mentale Belastbarkeit, senkt die Herzfrequenz (spart unserem Herzen mehr als 3500 Schläge pro Tag!)* und macht uns fitter. Antibakteriell** und fungotoxisch*** ist dieses einzigartige Holz zudem auch: Bakterien, Motten und Schimmelpilze haben dagegen keine Chance. Das haben Experten in einigen Studien belegen können.

Auch ist das weiche Holz der Zirbe perfekt zu bearbeiten. Die zahlreichen dunklen, leicht rötlichen Äste sind so fest ins Holz eingewachsen, dass sie kein Hindernis beim Verbau darstellen und dem hellen Holz die typisch-fleckige „Dalmatiner“-Maserung verleihen. Die „Königin der Alpen“ scheint also der perfekte Baum für unser Heim zu sein!

* Empirisch wissenschaftliche Analyse der JOANNEUM RESEARCH zum Thema „Auswirkungen von Zirbenholz auf Belastungs- und Erholungsfähigkeit
**Untersuchung der möglichen antibakteriellen Wirkung von Zirbenholz am  Institut für Genetik und allgemeine Biologie der Universität Salzburg
*** Studie von Dr. Hans Berghold, initiiert vom Tiroler Waldbesitzerverband, gemeinsam mit dem Südtiroler Bauernbund

Hoch hinaus: Die stolze Alpenbewohnerin

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Simon Holzknecht /
balounm / Shuttorstock.com
Dass es der Zirbe nie schwindelig wird: Zwischen 1300 und 2.850 Höhenmetern ist die majestätische Schönheit häufig im Wallis, Engadin, in den Ötztaler- und Zillertaler Alpen, den Hohen Tauern,  den Dolomiten sowie, außeralpin, in den Karpaten anzutreffen. Bereits in den luftigen Höhen erweist sie Menschen ihre guten Dienste: Stark im felsigen Boden verwurzelt schützt sie den Siedlungsraum gegen Lawinen, Steinschläge und Muren. Langsam baut sie ihre Kraft auf und wird im Durchschnitt bis zu 400 Jahre alt. Ihre auffällig rot-pinken Blüten kann man nur alle 6 bis 10 Jahre beobachten und fruchtbar wird sie erst mit ca. 60 bis 80 Jahren!

Bei der Fortpflanzung ist die Zirbe auf Tannenhäher angewiesen: Geschäftig springt der putzige Singvogel von Baum zu Baum, pickt die Samen aus den Zirbenzapfen und legt bis zu 6.000 Depots im weichen Boden an. Doof ist nur, dass er so manches Versteck vergisst. Gut für die Zirbe: Aus den vergessenen Depots wachsen kleine Zirben-Sprösslinge heraus, die im Laufe der Jahrhunderte zu tonnenschweren Giganten werden.

Auf Nachhaltigkeit bei der Ernte des Zirbenholzes wird in der Waldwirtschaft großen Wert gelegt: Durch die richtige Nutzung dieser Baumart können alte Waldbestände verjüngt werden. Wie so oft gilt es: Die Mischung macht’s! Wachsen dicke und dünne (alte und junge) Bäume zusammen, macht dies den Zirbenwald gegen die Naturgewalten stabiler.

„Im Zirbenbett schläft sich‘s besser!“

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Dorint Alpin Resort Seefeld
Kommt die Zirbe vom Berg herunter, bringt sie ihre besten Eigenschaften mit. Dabei wird der wertvolle Baum ganzheitlich verarbeitet.

Aus dem feinen Holz entstehen nicht nur Möbel und Einrichtungselemente, die das Raumklima verbessern. Ganzheitliche Wohnraum- und „Air-Therapy“-Konzepte mit biogenen Lufterfrischern, Zirben-Klimaboxen und Schlafsystemen (z.B. „Vitalnest“ von Alpienne) sollen nachhaltig für mehr Wohlbefinden und eine heimelige Atmosphäre in unseren vier Wänden sorgen: Das Zirbenholz gibt seinen Duft mehrere Jahrzehnte lang ab!

Auch „Abfälle“ wie Späne und Zapfen werden verarbeitet und verwendet. Die Zirbenflocken, die beim Hobeln entstehen, veredeln Kissen und Matratzenauflagen. Aus den Zirbenästen und -Nadeln gewinnen Zirbenölbrennereien wie Südtiroler Destillerien Eschgfeller und Bergila das kostbare Zirbenöl, das neben dem fein gemahlenen Zirbenmehl in der edlen Naturkosmetik, z.B. von Alpienne und Trehs, verwendet wird. Zirben-Pflegeprodukte regen mit ihrem harzig-waldfrischen Duft den Kreislauf an, pflegen die Haut und wirken zudem geruchsbeseitigend.

Das Fazit:
Was Alpenbauer bereits vor Jahrhunderten wussten und nutzten – die Zirbe tut uns in vieler Hinsicht gut! Deshalb feiert sie heute ihre Renaissance und kehrt immer zunehmend in unsere Wohnräume und unser Leben zurück.

Hotel-Tipps: Hier wird Zirbe königlich gefeiert

Vor allem Hotels, die sich in den Heimatregionen der Zirbe befinden, nutzen die Kraft dieses Baums, um ihren Gästen noch mehr wohltuende Momente zu vergönnen. Hier ist die „Königin der Alpen“ allerorts im Einsatz:  in betörend duftenden Zirben-Zimmern und Ruheräumen, dem Sauna-Bereich, bei den Spa-Anwendungen und sogar in der Küche.

Dorint Alpin Resort Seefeld, Tirol

Seit Kurzem trägt das Vier-Sterne-Superior-Haus in der Olympiaregion Seelfeld den Zusatz „Alpin“. Julia und Constantin von Deines, beide begeisterte Alpinisten, übernahmen die Hotelleitung vor nicht allzu langer Zeit und brachten sofort „frischen Alpenwind“ in die Wände des Traditionshauses. "Wir wollten etwas Regionales, Nachhaltiges, Natürliches aufgreifen, was es in Seefeld aber auch gibt und mit allen Sinnen erlebbar ist", erklärt Julia von Deines. Die Zirbe war ein Teil der neuen, regionalen Ausrichtung des Hauses – als ein Baum eben, der in Tirol zuhause ist.

„Von den Bergen inspiriert, mit Liebe kreiert und von Herzen serviert“, heißt das Motto des Tiroler Hauses. Alpine Authentizität und die „Königin der Alpen“ höchstpersönlich sind nun die wahren Wahrzeichen des Resorts. Der edle Zapfen ist dabei der Star im Spa, in den Zimmern und in der Küche!

Die „Herzenssache“: Der Zirbenduft

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Dorint Alpin Resort Seefeld
Das neue Zirben Alpin SPA steht ganz im Zeichen der Zirbe: "Hauptfokus des Hotels liegt auf dem Wellnessbereich – hier gefällt uns die Zirbe besonders gut, da es wissenschaftlich bewiesen ist, dass die Zirbe den Herzschlag reduziert und die Gäste mit ihrer Hilfe noch schneller entschleunigen können", so die Gastgeberin.

Im Zirben Alpin SPA kommen die Urkräfte der Hochgebirgsbewohnerin so richtig zur Geltung: Der beruhigende, entspannende Duft füllt dank der Zirbenholz-Verkleidung die Gänge, Sauna-Vorräume und den gemütlichen Ruheraum. Auf die Haut kommen die natürlichen Kosmetikprodukte mit Zirben-Wirkstoffen, wie z.B. bei dem neuen Signature Treatment „SEEFELDER Gipfelglück“: Hier beginnt die Erkundung der Zirbenwelt mit einem aufwärmenden Zirben-Bergkräuter-Tee und endet, nach einer intensiven Massage und der entspannenden Ganzkörperpackung, mit einem erfrischenden Fußbad aus Zirbensud und Zirbenspänen. Gegen den Durst, während und nach dem Saunieren, hilft das erfrischende Zirbenwasser.

Auf dem Zimmer sorgen ein Zirbenkissen oder  eine spezielle Zirbenbox als Lüfter (beides kann der Gast auf Wunsch erhalten) für das ideale Raumklima. Wer nach dem Hotelaufenthalt den Duft zuhause nicht mehr missen möchte, kann Zirbenkissen, -Kosmetik & Co. im Spa-Shop erwerben.

Um den majestätischen Nadelbaum in der freien Natur zu erleben, können Gäste direkt von der Hoteltür die Rosshüttenwanderung mit Zirbenweg machen. Ca. 20 Minuten lang führt der schöne Wegabschnitt an den  stolzen „Gipfelstürmerinnen“ vorbei, hoch über Seefeld hinaus …

Der „gute Geschmack“: Die Zirben-Kulinarik

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Dorint Alpin Resort Seefeld
In der Küche bemüht sich Chefkoch Wilhelm Hagenlocher um den schmackhaften Zirben-Einsatz auf dem Teller. Wie wäre es z.B. mit dem hausgemachten Zirbenbrot, Zirbenessig und Zirbenöl? Seine feinen kulinarischen Kreationen, für die er vorwiegend Produkte aus der guten Nachbarschaft verwendet, genießen die Gäste im Restaurant BergLiebe, in der Stube Heimatgold oder in der heimeligen Zirbenstube. Auf einen „Absacker“ geht es in die AlpIN-Bar, z.B. auf einen herb-harzigen Zirbenschnapps oder frisch-würzigen Zirbencocktail – alles wahrhaftig von und mit dem Herzen serviert!

Dorint Alpin Resort Seefeld im Überblick

Größe: 126 Zimmer und Suiten
Preis: Ab 109 Euro im Doppelzimmer inkl. Halbpension
Adresse: Dorint Alpin Resort Seefeld, Krinz 32, 6100 Seefeld in Tirol
Mehr Infos unter: www.dorint.com/seefeld.

Drumlerhof, Sand in Taufers, Südtirol

Mitten in der weiteren Heimatregion der Zirbe, in den Südtiroler Alpen, ist auch das Vitalpina® Hotel Drumlerhof „zuhause“.

„Die Natur als Vorbild“

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© Drumlerhof
… Das ist das Motto des Vier-Sterne-Hauses, das sich voll und ganz der Gemeinwohlökonomie als Lebensart verschrieben hat. Der schonende, respektvolle Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen ist dabei der zentrale Gedanke, den der Gast im Hotel mit allen Sinnen nachempfinden kann. Geheizt wird nur mit Biomasse, die Energie kommt ausschließlich aus der Wasserkraft der Ahrntaler Gebirgsquellen, in der Küche wird der Anglizismus „Slow-Food“ groß geschrieben. Frische regionale Produkte kommen dabei von den benachbarten Bauern, frisches Obst und Gemüse – vom hoteleigenen Hof (Signaterhof). Auf Wunsch wird gluten- und laktosefrei gekocht, worum sich die Gastgeberin Ruth Innerhofer, selbst Expertin der glutenfreien Küche, persönlich kümmert!

Die Hotelzimmer sind von schlichtem, reduziertem Design geprägt. „Die Fülle, die unsere Stadtgäste zuhause haben, finden Sie bei uns nicht. Ankommen, entspannen und entschleunigen, ohne vom Überfluss an Gegenständen und Informationen abgelenkt zu sein – das soll der Gast bei uns mit allen Sinnen ,erleben‘“, erklärt der Gastgeber Stefan Fauster, Jäger, Bauer und Wanderführer.

Von Natur inspiriert

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Drumlerhof
In das Konzept „Weniger ist oft mehr“ fließt die „Königin der Alpen“ berechtigt mit herein. "Im Hotel Drumlerhof wir der Zirbe, der Königin der Alpen, so viel Beachtung geschenkt, weil sie beruhigt und inspiriert“, so der Gastgeber. Das schlichte, edle Zirbenholz kleidet viele Räume aus und schafft eine gemütlich-wohlige Atmosphäre. In den schlichten Zirm-Suiten lenkt einen nichts von der harmonischen Wirkung des einheimischen Baums ab: Die Wände, der Holzboden und die Möbel des 33 m² großen Zimmers sind aus Zirbelkiefer, was dem Gast das Gefühl vermittelt, mitten im nach Sommerfrische duftenden Wald zu sein!

Auf Zirbenwegen zu Kraftorten unterwegs

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Drumlerhof
Apropos Wald: Gerne wandert der Gastgeber Stefan mit seinen Gästen zu den Gipfeln. Auch dahin, wo die Zirbe daheim ist: Auf dem Höhenweg zu den Almen von Rein erzählt er über die Kraft und Ruhe schenkende „Alpenbewohnerin“, die sich gerne in luftigen Höhen, wie bei der Durra-Alm auf 2096 m, ansiedelt, und immer mehr Einzug in unser Leben hält.

Wer die Heimat der Zirbe auf eigene Faust erkunden will, hat im Tauferer Ahrntal viele Möglichkeiten. Vom Drumlerhof aus geht unter anderem der Tauferer Ritterweg los. Auf bestens präparierten Pfaden, durch viele Kraftorte wandernd, erreichen Spaziergänger die Toblschlucht mit ihren eindrucksvollen Reinbach-Wasserfällen! Auf dem Rückweg empfiehlt sich die Einkehr in die Burg Taufers, die direkt über dem Ort Sand in Taufers „thront“. Ein Spaziergang durch die mittelalterlichen Räume mit einigen Ausstellungs-Exponaten mutet nachdenklich an, denn hier spürt der Besucher noch immer einen leichten Schleier des mittelalterlichen Daseins hautnah.

Zirbenzauber im Alpinen Zirm-Spa

Bergluft und Zirbenduft: Die perfekte Entspannungsstrategie für den Herbst!
© Drumlerhof
Leicht ausgepowert, aber glücklich-entspannt in das Hotel zurückgekehrt, gibt man sich die nächste „Portion“ Zirbe im Alpinen Zirm Spa. Hier ist die „Königin der Alpen“ ebenso allgegenwärtig. Zuerst die Zweisamkeit während eines Zirmbads, in einer Badewanne aus verführerisch duftendem Zirbenholz, bei einem Glas Prosecco und leckeren Pralinen genießen, danach bei einer Zirbenöl-Massage relaxen, abschließend in der Zirmsauna mit einem Panorama-Ausblick auf die alpine Landschaft meditieren – perfekt ist der Urlaubstag, an dem man sich eins mit der Natur fühlt – ganz im Sinne vom Hotel Drumlerhof selbst. 

Drumlerhof, Sand in Taufers

Größe: 35 unterschiedlich gestaltete Zimmer und Suiten
Preis: Ab 90 Euro im Komfortzimmer inkl. Halbpension
Adresse: Rathausstraße 6, 39032 Sand in Taufers, Südtirol/Italien
Mehr Infos unter: www.drumlerhof.com oder www.vitalpina.info/drumlerhof

 
 

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