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"Do it yourself "-Tipps

Aus alt mach neu - Kreative Ideen zur Verschönerung und Pflege von Kleidungsstücken

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Mode selber zu gestalten liegt voll im Trend. Wir haben tolle Tricks für den perfekten DIY-Look!

DIY im Trend

Do it yourself - ein Ausdruck, der einerseits aufzeigt, wie sehr Englisch schon Bestandteil der deutschen Sprache ist und andererseits ausdrückt, dass Menschen wieder Gefallen daran finden, etwas selbst zu bauen, zu basteln und zu nähen. Vor allem Handarbeiten finden Zulauf, auch bei jungen Menschen. In Volkshochschulen werden wieder vermehrt Kurse darin angeboten, die Großeltern werden nach ihren alten Stricknadeln oder der alten Nähmaschine gefragt. Sogar das Spinnen von Wolle kehrt zurück in das Bewusstsein der Gesellschaft.

Mit diesem Willen zur Handarbeit geht auch der Wunsch nach individueller Kleidung einher - immerhin kann sich die Stangenware aus den Modegeschäften jeder kaufen. Vor allem aber, wenn Lieblingsstücke kaputt gehen, ist der Wunsch groß, diese wieder aufzuarbeiten. Hier greift das Selbermachen-Prinzip besonders: Anstatt das Kleidungsstück in die Mülltonne zu werfen, wird es mit ein paar Nadelstichen verschönert oder verändert und erneut getragen. Damit die Klamotten aber eine lange Lebensdauer haben, sodass es sich lohnt, diese zu verändern, ist es wichtig, dass sie die richtige Pflege bekommen. Erst wenn dies gegeben ist, ist es empfehlenswert, Arbeit in die Aufwertung des Stücks zu stecken - immerhin ist es wenig erfreulich, wenn das Stück nach ein- oder zweimal Tragen schon wieder kaputt ist und erneut geflickt werden muss.

Pflege der Textilien

Wenn Kleidungsstücke richtig gepflegt werden, haben sie eine relativ lange Haltbarkeit - nicht umsonst gibt es immerhin die Pflegehinweise auf den eingenähten Zetteln in der Kleidung. Diese sind in Symbolen ausgedrückt. Wer sich ein wenig damit beschäftigt, findet aber schnell heraus, welches Zeichen für welche Pflege steht. (Quelle: http://www.pflegesymbole.de/)

Vor allem bei Fleckenentfernungen oder den Fusseln auf der Kleidung helfen die Hinweise einem allerdings oft nicht weiter - hier hilft meist nur die eigene Erfahrung. Wenn Sie diese noch nicht sammeln konnten, finden Sie im nachfolgenden Abschnitt Erläuterungen zum Entfernen spezieller Flecken sowie zur weiteren Pflege der Textilien.

Flecken entfernen

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© ipag - Fotolia.com
Es gibt verschiedene Vorgehensweisen zum Entfernen von Flecken. Die folgende Auflistung zeigt ein paar der häufigsten Methoden.

  • Frische Flecken: Mineralwasser auf den Fleck geben, die Kohlensäure einziehen lassen. Die übrigbleibende Feuchtigkeit mit einem saugfähigen Tuch abtupfen.
  • Alte Flecken: Mit Waschpulverlösung einreiben, einziehen lassen, wie üblich waschen.
  • Fett: Mit Kernseife einreiben; etwa eine Viertelstunde einwirken lassen. Dann mit warmem oder heißem Wasser ausspülen.
  • Tinte, Rost: Eine Lösung aus Zitronensaft und Salz herstellen, 10 Minuten auf dem Fleck einwirken lassen, mit kaltem Wasser ausspülen.
  • Kugelschreiber: Brennspiritus auf den Fleck geben, ausreiben.
  • Wachs: Lösch- oder ein anderes saugfähiges Blatt auf den Fleck legen, mit heißem Bügeleisen darüber bügeln, waschen.
  • Kaugummi: Mit Eiswürfeln einreiben, harte Masse aus der Kleidung lösen.
Quelle: http://www.klingel.de/textilpflege/

Schützende Aufbewahrung

Kleidungsstücke liegen meist sicher im Kleiderschrank. Wenn Sie Ihre Saison-Kleider aber im Keller zwischenlagern, bis Sie sie wieder tragen, sollten Sie dafür sorgen, dass sie geschützt liegen. Dies bedeutet, dass sie am besten in Koffern gelagert werden.

Blusen
und Hemden tut es außerdem gut, wenn sie in Plastikhüllen gelegt werden - so knittern sie weniger. Vor allem die schützende Aufbewahrung der Wintersachen aus Wolle ist wichtig: Motten sind auch heutzutage noch ein Thema und wenn sie ins Haus gelangen und an Wollsachen herankommen, ist die Gefahr groß, dass sie darin ein Nest bauen und so Ihre Kleidung ruinieren. Gut verschlossen in Plastik oder in Koffern sind diese Nachtfalter für die Textilien aber keine Gefahr mehr.

Schonende Wäsche

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Die Zeiten, in denen Kleidungsstücke unbarmherzig über ein Waschbrett gezogen und geschrubbt wurden, sind lange vorbei. Die heutigen Waschmaschinen bieten immer schonendere Gänge an, sodass die Lebenszeit der Textilien erhöht wird.

Sogar die Waschtrommeln sind mittlerweile so gebaut, dass die Klamotten länger schön bleiben und weiterhin wie neu aussehen.

Unser Tipp: Kleidung am besten auf links und mit möglichst niedrigen Temperaturen waschen. Auch das Waschpulver muss nicht mehr so viel sein wie noch vor einigen Jahren; statt aggressiv zu sein, ist es heute vor allem effektiv, sodass schon eine kleine Menge für strahlend saubere Wäsche ausreicht.

Entfernung von Fusseln und Haaren

Vor allem auf Strickwaren setzen sich häufig kleine Fussel ab. Diese sehen nicht schön aus und stören die Optik des Kleidungsstücks. Anstatt sie mühsam mit der Hand zu entfernen, bietet sich sehr feines Schmirgelpapier an. Mit diesem lassen sie sich gut entfernen.

Es gibt außerdem spezielle Rasierer, mit denen Sie die Fussel von den Textilien abschneiden können, ohne das Stück selbst zu beschädigen. Gegen Haare hilft am besten immer noch die bewährte Fusselrolle: Dies ist eine Rolle, die entweder elektrostatisch reagiert und damit die Haare anzieht, oder leicht klebrig ist. Letztere hat den Vorteil, dass die Haare und Fussel wirklich festsitzen und nicht wieder von der Rolle abfallen können, wenn ein anderes Stück damit gereinigt wird.

Frische Farbe im Kleiderschrank

Den Grauschleier auf häufig gewaschener Kleidung kennt jeder. Vor allem nachdem dieser in der Werbung von bestimmten Color-Waschmitteln thematisiert wird.

Allerdings sind die Farben meist schon so ausgeblichen, dass auch das beste Waschmittel nichts mehr hilft - sie werden nicht wieder strahlend. In diesem Fall hilft es, die Kleidung selbst nachzufärben oder mit Bügelbildern oder Applikationen neue Farbtupfer zu schaffen. So erhalten die eigenen Sachen neue Farbfrische und sehen vor allem aus wie neu.

Wie funktioniert das Batiken?

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Aus Kindertagen ist Ihnen dies vielleicht noch bekannt: Farbe wird angerührt, die T-Shirts oder Hosen mit Seilen oder Klebeband möglichst kreativ zusammengebunden.

Das ganz landet im Eimer mit der Batikfarbe, wird umgerührt und ein bisschen darin liegen gelassen. Durch das Abbinden oder Abkleben wird die Farbe nur von einigen Stellen der Kleidung, eben den unbedeckten, angenommen, sodass schöne Muster entstehen.

Wenn Sie ohne Muster färben möchten und einige Stücke haben, die die gleiche Farbe bekommen sollen, können Sie auch einfach mit der Waschmaschine färben: Statt des Waschpulvers wird die Farbe hineingegeben und durch die vielen Umdrehungen bekommt jedes Stück eine gleichmäßige Färbung.

Was wird zum Batiken benötigt?

  • Kleidungsstücke aus Baumwolle, Leinen oder anderen Naturfasern
  • Für das Färben mit Mustern: Klebeband oder Paketschnur
  • Textilfarbe nach Wahl nebst Fixiersalz
  • Einweghandschuhe

Bügelbilder wieder im Trend

Kindern werden Bügelbilder meist auf ihre Hosen genäht, wenn beim Spielen ein Fleck entstanden ist, der nicht wieder zu entfernen ist, beispielsweise. Aber auch für Erwachsene sind sie eine gute Möglichkeit, um Klamotten zu verschönern.

Dafür muss nicht einmal die professionelle Variante des Beflockens genutzt werden. Es gibt bedruckbare Bügelfolie zu kaufen. Diese wird mit individuellen Motiven bedruckt, formgerecht ausgeschnitten und auf das gewünschte Kleidungsstück gebügelt.

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach - als Ausrüstung müssen dafür nur ein Drucker, die spezielle Folie und ein Bügeleisen vorhanden sein. Bei Synthetikstoffen ist aber Vorsicht geboten: Diese halten die direkte Hitze des Bügeleisens meist nicht aus. Es ist daher ratsam, über das Kleidungsstück und das Bild noch ein Geschirrhandtuch zu legen und über dieses zu bügeln.

Aufnähen von Applikationen

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Applikationen sind in etwa das gleiche wie Bügelbilder. Sie werden auch gerne als Flicken bezeichnet, sind aber nicht nur dafür gut, ein Loch zu verbergen. Als Herz, Schmetterling oder Blume können sie ein Kleidungsstück sehr gut aufwerten und für Individualität sorgen. Je nach Größe bietet es sich an, die Applikationen mit der Hand statt mit der Nähmaschine aufzunähen. Bei kleinen Stichen, die gut festgezogen sind, halten sie genauso gut wie beim Aufnähen mit der Maschine.

Accessoires zum Verschönern der Kleidung

Frauen mögen Accessoires - die vielen kleineren und größeren Schmuckläden, in denen es neben Ohrringen und Ringen auch Ketten, Broschen, Strass-Steine und Gürtel gibt, machen dies deutlich. Der Gedanke, seine Klamotten mit eben diesen Accessoires zu verschönern, liegt daher nicht fern und sorgt oft dafür, dass auch ein ausgedientes Stück noch einmal in neuem Glanz erstrahlen kann.

Gürtel und Ketten

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Zu einigen Outfits gehören sie einfach dazu: Ketten oder Gürtel. Vor allem an Hosen werden letztere gern getragen. Allerdings eignet sich dieser Gegenstand auch hervorragend, um Kleidungsstücke zu verschönern.

Beispielsweise das lange und schlabberige T-Shirt, das noch vor einem Jahr nicht so ausgeleiert aus der Waschmaschine kam: Einen Gürtel um die Taille oder Hüfte, um es auf Figur zu bringen, hilft gegen den Schlabberlook.

Eine Kette wiederum hilft dabei, ein Stück aufzuwerten und es edler erscheinen zu lassen. Die schwarze Bluse, die recht langweilig wirkte, sieht mit dem passenden Halsschmuck elegant und interessant aus.

Pailletten und Strass-Steinchen

Glitzer ist beliebt - es gibt keine bessere Möglichkeit, um ein einfarbiges Stück eleganter erscheinen zu lassen. Strass-Steine und Pailletten sind dafür eine geeignete Variante.

Die Steine werden einfach in einem gewünschten Muster auf das Oberteil, die Hose oder den Rock geklebt - dafür gibt es speziellen Textilkleber. Pailletten sind eine weitere Variante, um Klamotten ein wenig mehr Glanz zu verleihen. Diese gibt es in verschiedenen Farben.

Am besten nähen Sie sie mit der Hand auf das jeweilige Kleidungsstück auf. Sie können entweder an den Säumen und am Ausschnitt entlanggeführt werden, oder nach einem bestimmten Muster angeordnet sein.

Kleidungsstücke selbst kürzen

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Textilfasern verändern sich. Einige leiern aus, andere ziehen sich zusammen; gegen zu kurz gewordene Stücke hilft meist kaum etwas. Es ist teilweise möglich, sie wieder in Form zu ziehen, allerdings auch nur bei einigen Stoffen. Sind sie aber zu lang geworden, können sie sehr gut umgestaltet werden. Dafür ist ein wenig Kenntnis im Umgang mit einer Nähmaschine hilfreich.

Vor allem Nähte, die unter Spannung stehen, aber auch Säume, deren Naht von außen zu sehen ist, werden am besten mit dieser genäht. Dadurch ist sichergestellt, dass sie halten und schön gleichmäßig aussehen. Schwierig ist das Nähen mit der Maschine nicht: Mit dem Fußpedal wird die Geschwindigkeit bestimmt und als Einstellung ist der gerade und mittige Stich zu wählen.

Zu beachten ist, dass vernäht wird. Es gibt einen Schalter an jeder elektrischen Nähmaschine, der für eine Rückwärtsbewegung der Nadel sorgt. Nach zwei oder drei Stichen des Vorwärtsnähens sind diese noch einmal rückwärts durchzuführen, ehe die Naht vorwärts zu Ende genäht wird; beim Abschluss ist das gleiche Verfahren anzuwenden. Dadurch ist sichergestellt, dass nichts aufribbelt und der Faden wirklich fest im Stoff verarbeitet ist.

Hosen und Röcke kürzen

Jeanshosen sehen am Saum oft nach einigen Jahren nicht mehr gut aus: Dieser ist ausgefranst oder sogar schon abgerissen; zu offiziellen Anlässen kann sie daher generell nicht mehr getragen werden. Eine gute Möglichkeit, diese Hose zu verschönern, besteht im Kürzen. Als kurze Hose oder Hotpants kann diese weiterhin gut getragen werden.

Damit der Saum gerade ist, ist das Hosenbein von unten abzumessen: Vom Saum bis hin zu der Stelle, an der geschnitten werden soll. Wenn die Hose an der Schnittstelle nicht ausfransen soll, sind hier etwa zwei Zentimeter als Saumzugabe dazuzugeben. Diese wird doppelt umgeschlagen, sodass die Schnittkante nicht mehr zu sehen ist. Dann einfach festnähen und fertig ist die kurze Hose. Bei einem Rock oder Kleid ist das Kürzen komplizierter. Es gibt spezielle Rockabrunder für einen geraden Saum. Dafür wird das Kleidungsstück angezogen und der Abrunder auf die gewünschte Höhte eingestellt. Sie können durch eine spezielle Technik durch einen Schlitz Schneiderkreide auf den Rock pusten, sodass Sie sehen, wo Sie schneiden müssen.

Ist ein solches Gerät nicht vorhanden, wird dies am besten zu zweit erledigt: Der Rock wird angezogen und Ihr Helfer zeichnet mithilfe eines Zollstocks, gemessen wird vom Boden aus, ein, wo die Schnittkante lang läuft. Der Saum selbst wird am besten wie bei der Hose doppelt umgeschlagen und festgenäht.

Blusen anpassen

Oberteile können ebenfalls zu groß werden. Während das Anpassen bei T-Shirts und Pullovern müheselig ist, da meist nur die Seitennaht vorhanden ist und diese mit den Ärmeln zusammenhängt, ist es bei Blusen recht einfach, sie ein wenig enger zu machen: Vorne und hinten gibt es jeweils zwei Nähte, sogenannte Abnäher, die das Kleidungsstück auf Figur bringen sollen.

Wenn sie dies nicht mehr tun, können sie etwas enger gefasst werden. Dafür ziehen Sie die Bluse linksherum an und fassen die Abnäher mit Stecknadeln enger. Für den Rücken bietet sich wiederum ein Helfer an. Sobald die richtige Enge gefunden wurde, ist dies zu markieren, entweder mit einer Nadel oder mit Schneiderkreide, und mit der Nähmaschine festzunähen - fertig ist die wieder auf Figur gebracht Bluse.

Mit einfachen Mitteln den eigenen Kleiderschrank aufwerten

Diese Anleitung zeigt, dass kein großes Geschick im Handarbeiten nötig ist, um Kleidungsstücke aufzuwerten. Pailletten annähen, ein T-Shirt neu färben oder eine Hose kürzen, sind schnell und einfach durchzuführen. Vorkenntnisse sind dafür ebenfalls nicht nötig, am besten lernen Sie diese Möglichkeiten, während Sie sie ausprobieren.

 
 

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