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Schnitte, Formen und Farben – so gelingt der Hosenkauf

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Nichts mehr zum Anziehen im Kleiderschrank – dieses Phänomen kennen viele Frauen. Gerade wenn eine neue Jahreszeit an die Tür klopft, heißt es deshalb bei vielen: Es darf wieder nach Leibeskräften eingekauft werden. Doch so viel Spaß eine Shopping-Tour den meisten Damen auch macht, so groß kann zuhause dann der Frust sein, wenn die neu erworbene Hose gar nicht passt oder an einem selbst einfach nicht gut ausschaut. Daher lautet die erste Regel beim Hosenkauf: Immer vorher anprobieren, ehe die Ware gekauft wird. Doch selbst bei der Anprobe gilt es einige Dinge zu beachten, um letztendlich eine wirklich passende und gut aussehende Hose sein Eigen nennen zu dürfen – denn nicht jeder Schnitt passt zu jeder Figur und auch Farben und Formen können sich mitunter als schlechte Wahl herausstellen.

Dinge, die beachtet werden müssen

Beim Hosenkauf gibt es diverse Punkte, die beachtet werden müssen oder sollten, um die richtige Hose zu finden. Im Überblick sind dies folgende Aspekte:

•    Konfektionsgröße
•    Form der Hose
•    Länge der Hose
•    Material
•    Farbe
•    Qualität

Denn Hose ist nicht gleich Hose – es gibt unzählbare viele verschiedene Modelle mit den unterschiedlichsten Mustern und in den unterschiedlichsten Farben. Wer auf der Suche nach der perfekten Hose ist, hat demnach nicht nur die Qual der Wahl, sondern muss auch aufpassen, dass die schöne Hose aus dem Schaufenster überhaupt zur eigenen Figur passt. Fakt ist jedoch, dass sich beim Hosenkauf keine Dame verstecken muss, denn für jede Figur gibt es das perfekte Modell.

1. Konfektionsgrößen

Schnitte, Formen und Farben – so gelingt der Hosenkauf
© Shutterstock/Gabriel Moisa44
Das Thema Konfektionsgröße ist sicherlich jeder Frau ein Begriff. Durch Anprobieren diverser Kleiderstücke hat wohl jeder seine eigene Konfektionsgröße mittlerweile ermittelt – oder glaubt dies zumindest. Doch wie wird diese eigentlich wirklich berechnet? Dafür gibt es eine Faustregel:
  • Brustumfang (cm) geteilt durch 2. Bei Frauen werden von diesem Wert dann noch 6 abgezogen, das Ergebnis stellt die Konfektionsgröße dar. Der Brustumfang wird dabei mit einem Maßband am besten wie folgt abgemessen: Das Maßband wird horizontal unterhalb der Achseln durch- und über die stärkste Stelle der Brust geführt.
Mit dieser Berechnung liegt nun theoretisch die Konfektionsgröße vor. Gerade bei Hosen spielen aber auch andere Werte wie der Taillen-, Hüft-, Bauch- und Gesäßumfang eine Rolle. Doch nicht nur die unterschiedlichen Umfänge können Grund dafür sein, dass die Konfektionsgröße nicht passt. Da es sich bei der oben genannten Formel eben nur um eine Faustregel handelt, weichen die Größen von Hersteller zu Hersteller noch ein wenig ab.

Auch die Tatsache, dass sich internationale Größen von den deutschen oftmals deutlich  unterscheiden, macht die Sache nicht leichter. Zwar gibt es auch hier Grundregeln wie beispielsweise, dass die italienischen Größen um drei, die französischen Größen um einen Wert höher sind als die deutschen, aber dennoch kann die richtige Größe nur ermittelt werden, wenn die Hose entweder anprobiert wird oder aber – wenn es denn ein Online-Kauf sein soll – die Umfänge von Taille, Bauch usw. genau ausgemessen werden. Einen detaillierteren Überblick über die vielen unterschiedlichen Konfektionsgrößen zeigt außerdem das Magazin Amica in einem ausführlichen Beitrag.

2. Die weibliche Figur und die passenden Hosenformen

Ist die richtige Hosengröße gefunden, bedeutet das nun aber längst nicht, dass diese Hose wirklich gut passt. Denn wie bereits erwähnt ist eine Hose eben nicht gleich eine Hose, sodass es die verschiedensten Formen für die unterschiedlichen Typen gibt. Jede Frau hat schließlich hier oder da eine kleine Problemzone, die am besten ein wenig kaschiert werden soll – umgekehrt gilt dies natürlich genauso: Vorteilhafte Körperpartien dürfen also durchaus in Szene gesetzt werden. Für die Wahl des richtigen Schnitts sollte auch der eigene Figurtyp bekannt sein. Während die eine Dame also vielleicht zu Reiterhosen neigt, muss eine andere mit ihren runden Hüften kämpfen und die dritte weiß nicht recht, wie sie ihre kurzen Beine in Szene setzt. Unterschieden wird hier zwischen den sogenannten Typen A, V, H und X – sie bieten einen ersten Überblick über die eigenen typabhängigen Stärken und Schwächen. Hier findet sich eine genaue Übersicht zu den jeweiligen Figurtypen.

•    Gerader Schnitt
Ein sehr einfacher Schnitt, der deshalb aber nicht weniger beliebt ist. Die Beliebtheit mag auch daraus resultieren, dass dieser Schnitt jeder Frau steht, egal welche Figur sie hat. Sowohl schlanke als auch korpulente Frauen können diese Hosen tragen. Gerade bei kräftigeren Beinen eignet sich ein gerader Schnitt, werden die Beine doch so gut in Form gebracht und fallen nicht als stämmig auf. Wird sich dabei außerdem für Hosen mit Bügelfalten entschieden, werden die Beine zudem optisch gestreckt.

•    Enger Röhrenschnitt
Besonders beliebt ist hierbei die sogenannte Skinny Jeans. Diese ist tatsächlich als hauteng zu bezeichnen und eignet sich dementsprechend nur für solche Frauen, die relativ schlank sind. Ein breiter Po kann dennoch positiv betont werden, bei breiten Schenkeln und Waden sieht das aber leider anders aus: Diese erscheinen durch den engen Schnitt noch etwas fülliger.

•    Schlaghose
Was in den 70er Jahren ein Hit war, wurde in den 90er Jahren nochmal zum Trend und ist auch heutzutage nicht wegzudenken. Diese Hosen sind vor allem an den Oberschenkeln recht eng geschnitten und sind daher nicht geeignet bei molligen Oberschenkeln. Geeignet hingegen sind sie vor allem für kleine, dünnere Frauen, da der Schlag die Beine optisch verlängert.

•    Pumphose
Der an der Stange etwas seltsam aussehende Schnitt ist sowohl oben als auch unten breit geschnitten und nur am Hosensaum besonders eng. Diese Form eignet sich sowohl für schlanke als auch für fülligere Frauen, da sie gerade bei letzteren Problemzonen versteckt.

•    Bundfaltenhose
Die Bundfaltenhose ist in der Hüftpartie weit geschnitten, wird nach unten hin aber immer enger. Wer ein bisschen zu viel auf den Hüften hat, sollte von diesem Stil lieber die Finger lassen, denn durch eine Bundfaltenhose könnte es nach noch mehr aussehen. Dieser Schnitt steht also vor allem schlanken Frauen, die keine Problemzonen an Hüften oder auch Oberschenkeln haben.

•    Marlene Hose
Diese Hosenform ist beliebt wie eh und je. Bis an die Taille hoch geschnitten und mit weiten geraden Hosenbeinen eignet sich dieser Schnitt vor allem für Frauen mit einem runden Po und kräftigen Beinen. Durch die Form werden Problemzonen in diesen Bereichen nämlich sehr gut kaschiert, leider ist sie aber unvorteilhaft, wenn zudem auch ein bisschen zu viel Bauch vorhanden ist.

3. Material, Farbe und Muster sollte nicht außer Acht gelassen werden

Schnitte, Formen und Farben – so gelingt der Hosenkauf
© pixabay.com PublicDomainPictures (CC0 1.0)
Hosentaschen sind nicht nur dekorativ, sie können
den Po auch gekonnt ins rechte Licht rücken.
„Schwarz macht schlank“ und „Querstreifen machen dick“ – Aussagen wie diese kennt sicherlich jeder. Warum dem so ist, soll an dieser Stelle gar nicht hinterfragt werden, vielmehr ist es aber Fakt, dass einige Muster, Farben oder Materialien dem einen stehen, dem anderen aber nicht.

So sind Stretch-Stoffhosen beispielsweise für fülligere Frauen eher unvorteilhaft, genauso wie wild gemusterte Hosen, weil diese einfach zusätzlich auftragen. Bei schlanken Frauen hingegen kommen diese Hosen besonders positiv zur Geltung. Ähnlich verhält es sich mit Gesäßtaschen: Hoch platzierte kleine Taschen sind bei einem üppigen Po sehr unvorteilhaft, während aber tief sitzende große Taschen gut aussehen können. Einen weiterführenden Artikel zum Thema hält der NDR bereit, in dem wertvolle Tipps zum Hosenkauf geboten werden.

Beim Hosenkauf gibt es also viel zu beachten und dementsprechend leider auch viel falsch zu machen. Am besten ist es, sich eine kompetente und ehrliche Begleitung zu suchen.

Wem steht was? Ein kleiner Überblick

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