Warum haben Sie sich dafür entschieden, Modedesignerin zu werden und sich mit einem eigenen Label selbständig zu machen?
Die Entscheidung, Modedesignerin zu werden, ist bei mir schon sehr früh gefallen – mit 13. Es gab keinen anderen Beruf, der mich derart faszinierte und heute noch fasziniert. Jedoch war meine jugendliche Vorstellung die, für ein großes Modelabel zu arbeiten. Erst als ich 2008 beim Designerduo Peter Pilotto in London gearbeitet habe, habe ich quasi über Nacht beschlossen mich selbstständig zu machen.
Was bedeutet Mode für Sie? Was ist die wichtigste Aussage Ihrer Mode?
Für mich ist Mode die Möglichkeit, sich selbst und seiner Seele sichtbar Ausdruck zu verleihen. Dieser Ausdruck ist demnach hochindividuell und facettenreich, braucht aber im selben Moment klassische Züge, um jenen Teil in sich zu zeigen, der Bestand hat.
Meine Mode, rebekka ruétz, ist Ausdruck für eine Generation, die nach dem Essentiellen strebt, hinter die bekannten Fassaden blickt und sich selbst verwirklichen kann und will. Menschen mit dem Wunsch nach Tiefe und Authentizität innerhalb der Modewelt finden in diesem Label Möglichkeiten zur Identifikation.
Wie würden Sie den Stil Ihrer Kollektionen beschreiben?
Der Stil meiner Kollektionen kann ich eigentlich nur mit einem Begriff beschreiben: rebekka ruétz.