Marc Jacobs verrät, dass er lieber bei Louis Vuitton bleibt, als zu Dior zu gehen, da er nie davon geträumt habe, Haute Couture zu entwerfen.
Marc Jacobs will keine Haute Couture machen.
Der Chefdesigner des Labels Louis Vuitton wurde in den vergangenen Wochen immer wieder mit dem Hause Dior in Verbindung gebracht, das nach dem Weggang von John Galliano noch immer einen Nachfolger sucht. Während es kürzlich hieß, mit dem belgischen Modeschöpfer
Raf Simons könne inzwischen ein neuer Chefdesigner gefunden worden sein, kann sich Jacobs höchstens vorstellen, irgendwann in der Zukunft für das Label zu arbeiten.
"Ich bin bei Vuitton und sehr glücklich damit. Das sage ich schon seit einiger Zeit. Es gab immer wieder Gespräche über Dior. Ich weiß nicht; vielleicht eines Tages, irgendwann mal in der Zukunft, gehe ich vielleicht irgendwo anders hin. Vielleicht zu Dior.
Aber im Moment bin ich bei Vuitton und diese Tatsache und dass ich mein Ding durchziehen kann, ist das Einzige, was mich im Moment interessiert", erklärt er im Gespräch mit der Online-Ausgabe der britischen 'Vogue'.
Nach einer neuen Herausforderung bei einem anderen Arbeitgeber wie Dior würde er zudem auch deshalb nicht suchen, da er bereits den Anspruch an sich stellt, sich bei LV jede Saison selbst zu übertreffen. "Die Ironie all dessen ist, dass ich nicht davon träume,
irgendetwas anderes zu tun. Meine größte Herausforderung ist die, etwas Besseres zu machen, als in der Saison davor. Ich muss keine Couture-Mode machen. Meiner Meinung nach ist das veraltet. Ich kann all das auch in Ready-To-Wear-Kleidung ausdrücken. Wenn
man Couture-Mode macht, dann wird pro Saison ein Kleid von ein paar Magazinen fotografiert, es gibt keine Werbung und es werden nur 20 Kunden erreicht. Ich habe nicht das Gefühl, dass an dem, was wir machen, etwas fehlt. (...) Ich bin mir nicht sicher, ob
ich Couture jemals als diese große Chance betrachtet habe", schlussfolgert er.
Quelle: Bang Showbiz