Gähnen wirkt sich ähnlich aus wie Sex.
Was Gähnen mit Sex zu tun hat, beschreibt der niederländische Forscher Wolter Seuntjens in seinem Buch "Gaap". Er knüpft eine lose Indizienketten aus den verschiedensten Beobachtungen:
Zum einen sind an den Prozessen des Gähnens und sexueller Stimulation ähnliche neuronale Botenstoffe beteiligt. Eine erhöhte Konzentration des Glückshormons Dopamin löst regelrechte Gähnsalven aus. Gleichzeitig werden Neuronen des Paraventrikularkerns im Zwischenhirn angeregt, das "Kuschelhormon" Oxytocin auszuschütten. Zu einem Oxytocin-High kommt es auch beim Austausch von Zärtlichkeiten und beim Orgasmus.
"Außerdem", so der Holländer, "erwähnen mehrere klinische Studien über Antidepressiva die gemeinsam auftretenden Nebenwirkungen von Gähnen und sexueller Erregung."
Quelle: ots