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Pille danach - Verhütung im Notfall

2. Neue Pille danach - Mehr Sicherheit

Pille danach
Seit 2000 gibt es in Deutschland eine Pille danach, die als Wirkstoff nur ein Gestagen enthält. Dieses Gestagenpräparat – "Duofem®" von Hexal oder "Levogynon®" von Schering – zeichnet sich im Vergleich mit der bis dahin überwiegend angewendeten kombinierten Östrogen-Gestagen-Methode ("Tetragynon®") durch eine höhere Zuverlässigkeit und deutlich geringere Nebenwirkungen aus.
Außerdem wirkt das neue Präparat bis zu 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr ("Tetragynon®" nur bis 48 Stunden).

Die Pille danach besteht aus 2 Tabletten. Anders als bei dem früheren Präparat können beide gleichzeitig eingenommen werden. Neuesten Studien zufolge macht es keinen Unterschied, ob beide Dragees auf einmal eingenommen werden oder die Einnahme nach 12 Stunden wiederholt wird – die Wirksamkeit ist die gleiche.
Allerdings muss die komplette Einnahme wiederholt werden, wenn es innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme der Dragees zum Erbrechen kam.

Die Monatsblutung tritt nach der Anwendung der Pille danach meist zum erwarteten Zeitpunkt ein (eine Verschiebung um ein, zwei Tage ist möglich). Ist dies nicht der Fall, sollte ein Schwangerschaftstest durchgeführt werden.
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