Gibt es Kontrollmechanismen oder verabredet sich jeder auf eigene Gefahr? Auf anderen Portalen kann man „schwarze Schafe“ und Verstöße melden. Wie ist das bei Ihnen, da hier ja der sexuelle Austausch erwünscht ist? Haben Sie auch einen Verhaltenskodex bzw. gibt es Grenzen?
Die Texte und Bilder werden von FirstAffair vor der Freigabe geprüft: Pornographie ist natürlich tabu, genau wie bei jeder anderen Datingbörse.
Außerdem gibt’s unter jedem Profil einen „Mülleimer“, der unangenehme User „entsorgt“. So sorgen wir für eine saubere Kartei. Schließlich zahlen die User dafür und sollen sich auf der Seite auch wohlfühlen und nicht belästigt werden. Es gibt auch sogenannte Fakes, also z.B. Accounts, wo sich Männer als Frauen registrieren, um die Bezahlung zu umgehen. Die werden gelöscht und die Telefonnummer gesperrt. Denn auch wenn für Frauen die Seite kostenlos ist, so müssen sie sich doch verifizieren durch einen Code, den wir per SMS schicken und der dann auf der Website wieder eingegeben werden muss. Bei Fakes sperren wir die Nummer, so dass man sich nicht einfach wieder neuregistrieren kann.
Ist das Portal kostenpflichtig?
Ja, Männer müssen zahlen. Ebenso Frauen, die nach Frauen suchen. Für Frauen, die Männer kennen lernen wollen, ist es kostenlos.
Früher war ein Seitensprung vielleicht ein „einmaliger Ausrutscher“ auf der Geschäftsreise. Hat sich das geändert? Sind Ihre User Wiederholungstäter oder gibt es auch Menschen, die nur aus Neugierde die einmalige Abwechslung suchen?
Unterschiedlich. Es gibt User, die suchen einen Partner, wollen einen Seitensprung ausprobieren und löschen sich danach wieder. Aber es gibt auch User, die seit Anfang an dabei sind und E-Mails über die Seite schreiben. Die haben schon ihre festen Kontakte, aber sie schauen sich auch die neuregistrierten Mitglieder an.