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Verhütungsmittel - Welches ist das richtige für mich?

Kupferkette, Verhütungsstäbchen, Pflaster und Kondome

Verhütungsmittel - ein Überblick
Kupferkette
Eine wirkliche Alternative zur Spirale bietet die Kupferkette. Sie besteht aus vier beziehungsweise sechs kleinen Kupferzylindern, die an einem Nylonfaden aufgereiht sind. Sie wird ähnlich wie die Spirale in die Gebärmutter eingebracht. Der Arzt näht dazu ein Fadenende der Kette mit einer feinen Nadel an der Gebärmutterwand fest. Es entstehen keine Schmerzen. Die Kupferkette schützt bis zu fünf Jahre vor einer ungewollten Schwangerschaft. Die freigesetzten Kupferionen verhindern das Einnisten eines befruchteten Eis und inaktivieren die Spermien. Im Unterschied zur Spirale löst die Kupferkette nur selten verstärkte Blutungen und Schmerzen aus. Als Nebenwirkungen können Infektionen auftreten.


Verhütungsstäbchen
Das Verhütungsstäbchen besteht aus einem vier Zentimeter langen und zwei Milimeter dünnem Kunststoff und wird an der Innenseite des Oberarms unter die Haut geschoben. Dies geschieht beim Frauenarzt unter Lokalanästhesie. Das Stäbchen setzt täglich eine bestimmte Dosis an Gestagen frei und bietet einen Empfängnisschutz für drei Jahre. Das Stäbchen ist ein ideales Verhütungsmittel für Frauen, die keine Östrogene einnehmen möchten oder die Pille häufiger vergessen. Zu den Nebenwirkungen zählen Akne, Kopfschmerzen, Gewichtszunahmen, Brustspannen, Brustschmerzen und vaginale Entzündungen.

Verhütungsmittel - ein Überblick
Quelle: © vgstudio - Fotolia.com
Verhütungspflaster
Das Verhütungspflaster ist hautfarben und wird auf die Haut von Bauch, Po oder Oberarm-Aussenseite geklebt. Für einen ausreichenden Schutz muss das Pflaster 21 Tage lang angewendet und alle sieben Tage getauscht werden. Das Verhütungspflaster entfaltet seine empfängnisverhütende Wirkung, sobald es klebt. Als Nachteil sind hier Hautreizungen zu nennen, die bei etwa 20 Prozent der Frauen auftreten können.


Kondom
Verhütung ist aber nicht nur Sache der Frau. Kondome sind in Deutschland das zweit-beliebteste Verhütungsmittel und bieten derzeit auch den einzigen Schutz vor Aids. Kondome gibt es in unterschiedlichen Größen, Ausführungen und Geschmacksrichtungen. Diese Verhütungsmethode gilt, bei richtiger Anwendung, als sehr sicher. Es sollten nur Markenkondome mit Prüfsiegel wie dem CE-Zeichen verwendet werden. Zudem müssen Kondome richtig gelagert und aufbewahrt werden, sonst kann das Material porös werden und reißen. Hitze, Sonne und höhere Temperaturunterschiede sind für Kondome ebenfalls ungeeignet. Es sollte immer auf das Verfallsdatum geachtet werden, da zu alte Kondome reißen können. Es treten nur selten Latexallergien auf und somit halten sich die Nachteile in Grenzen. (dk)
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