Warum kann es mitunter problematisch sein, erst mit Mitte oder Ende 30 an die Familienplanung zu denken?
Bereits vor der Geburt bekommt jede Frau eine große Zahl an Eibläschen mit auf den Lebensweg, die nach und nach verbraucht wird. Ab Mitte 30 leert sich dieser Vorrat rascher und es kann dann zunehmend schwieriger werden, bis eine Schwangerschaft eintritt. Was viele nicht wissen: Auch die Aussichten, mit medizinischer Hilfe ein Kind zu bekommen, sinken mit zunehmendem Alter. Dass viele Frauen sich über die Grenzen der eigenen Fruchtbarkeit nicht im Klaren sind, zeigt eine Studie des Allensbach-Instituts. Demnach glaubt etwa jeder zweite Deutsche, dass es für Frauen erst jenseits der vierzig schwieriger wird, schwanger zu werden und darüber hinaus ein gesundes Kind auszutragen.