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"Die Anruferin" mit Esther Schweins

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Teil 1: Interview mit Esther Schweins

Esther Schweins im Interview
Esther Schweins als Sina Lehmann
Womenweb: „Die Anruferin“ ist ein sehr gefühlvoller Film, in dem es um eine Frau geht, die um ihrer Einsamkeit zu entfliehen, die andere Menschen mit verstellter Kinderstimme anruft. Was hat Sie beim ersten Lesen an dem Drehbuch fasziniert und von dem Film überzeugt?
Esther Schweins: Ganz einfach: Ich fand das Buch spannend und das Team hat mich begeistert: Die wunderbare Valerie Koch, die mir vorher als Name immer wieder begegnet ist und der Regisseur Felix Randau, dessen vorherigen Film „Northern Star“ ich sehr schätze.

Sina, die Frau, die Sie spielen, ist ebenfalls ein „Opfer“ von Irm. Die beiden freunden sich – ohne dass Sina zunächst die wahre Geschichte von Irm kennt – an. Wie charakterisieren Sie die beiden Frauen?
Irm und Sina sind sehr gegensätzliche Charaktere. Sina wirkt am Anfang ganz stark und aufgeräumt. Eigentlich ist sie aber der schwächere Charakter. Sie ist eine Frau, die in der Normalität, also in der Anpassung funktioniert, aber sobald sie den festgesteckten engen Rahmen verlassen muss, funktioniert sie nicht mehr.
Irm dagegen ist von einer geradezu schroffen Bodenständigkeit, die zu unserer Überraschung das Kinopublikum beim Filmfest in San Sebastian zum Lachen brachte.

Was ist das besondere an der Freundschaft?
Zunächst einmal die offensichtliche Ungleichheit. Obwohl die Freundschaft auf einem Betrug basiert, erweist sie sich am Ende als wahre Freundschaft.
 

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