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Teil 5: Beziehungen, Zukunftswünsche und Supermodels

Kann man als Musiker überhaupt eine normale Beziehung führen?
Alex: Da ist die Frage, was normal ist…
Eike: Na ja, die Freundin muss schon sehr tolerant sein. Man trifft als Musiker schon sehr viele Frauen und unterhält sich mit Vielen. Da muss die Beziehung schon Einiges aushalten. Aber wenn die Freundin dazu bereit ist, dann kann man schon auch eine normale Beziehung führen. Ich stell es mir immer schwierig vor, wenn eine neue Freundin zu der Band hinzukommt, die das Ganze vorher noch gar nicht kannte. Ich hab meine Freundin kennen gelernt, da ging es mit der Band gerade erst richtig los. Sie hat quasi die ganze Entwicklung mitgemacht. Aber für eine neue Freundin, die das gar nicht kennt, wäre es sicher sehr schwer. Wir sind auch immer nur ein paar Tage zu Hause, das ist ja ein sehr unstetes Leben und ich glaube, dass das manchen Frauen in einer Beziehung viel zu wenig wäre.

Kommen denn Eure Freundinnen mal mit auf Tour?
Alex: Guido und Jan-Dirk haben eher frische Freundinnen – das heißt zwischen einem halben und zwei Jahren – die kommen noch zu allen Konzerten. Wobei Eikes und meine Freundin gar nichts damit zu tun haben wollen. Sie sind froh, wenn sie zu Hause bleiben können.
Eike: Sie kommen mal mit zu Einzelshows – in die Heimatstadt oder zu Rock am Ring, wenn sie auch andere interessante Bands sehen können. Aber bei allem, was die Tour betrifft sagt meine Freundin: „Bleib mir bloß weg damit!“ Eben weil wir da so viel um die Ohren und keine Zeit haben. Da sagt sie: „Was soll ich jetzt hier rumhängen?“
Alex: Genau. Wie beim Telefonieren wäre es einfach nicht schön, sich zu sehen auf Tour. Weil es einfach nur nervt und zwar beide Seiten!
Eike: Wobei jetzt bei der neuen Platte mit den neuen Songs ist sie schon interessiert zu sehen, wie die Show wird. Also Interesse hat sie auf jeden Fall, aber ihr reicht eben eine oder zwei Shows.

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Wäre für Euch denn ein bürgerliches Leben mit Frau, Kind, 40-Stunden-Woche und 30 Tage Urlaub im Jahr was für Euch?
Ingo: Frau und Kind – definitiv Ja! Auch irgendwann sesshaft werden – Ja. Ich finde es auch ganz wichtig, wenn du den größten Teil des Jahres auf Tour bist: Zu wissen, dass du einen Anker hast, wo du zu Hause bist und nach Hause kommen kannst und jemand auf dich wartet. Aber dieses typische Nine-to-five-Job-Ding war nie so meins… Wir haben einfach total Glück gehabt, dass wir durch die Gegend reisen dürfen mit der Band. Das ist so als wäre der Job das Hobby. Das ist ganz toll.
Eike: Frau und Kind gibt’s bei mir schon. Dann hab ich zwei Möglichkeiten: Entweder a) Hausmann – das fände ich auch super für mich, da hab ich gar kein Problem damit – oder b) einen Job, wo du dein eigner Chef und keiner Diktatur unterworfen bist.
Alex: Eigentlich find ich das mit der Band auch gut, aber die beste Zeit, die ich hatte war zu meinem Zivildienst in der Behindertenschule. Das kann ich mir vorstellen später auch wieder zu machen. Ich bin dafür zwar nicht ausgebildet – ich hab BWL studiert, hat ja nix mit Behindertenbetreuung zu tun – aber davon träum ich schon oft. Meine Freundin ist Ergotherapeutin in der Behindertenschule und erzählt immer davon. Ich könnte mir echt vorstellen, dass ich das später reaktiviere. Das ist ja dann eine „normaler“ Job, aber einer, der mir echt Spaß machen würde.
Ingo: Ich mach eine Hundepension auf! Das steht definitiv in meinem Masterplan fest für das Alter. Also: Wenn Ihr jetzt Welpen habt, in vierzehn Jahren, könnt Ihr die gern zu mir bringen! Ich find Hunde super!

Mit welchem Supermodel würdet ihr denn gern mal ein Musikvideo drehen?
Ingo: Hohoho. Jetzt geht’s aber los…
Alex: Ich find Supermodels nicht gut. Lieber die Frau von Michael Douglas… Wie heißt sie noch mal?
Ingo: Cathrine Zeta-Jones.
Alex: Genau die will ich haben!
Eike: Linda Evangelista würd’ ich nehmen. Oder Selma Hayek. Aber die ist ja kein Model.
Ingo: Ok, dann werf ich in die Waagschale… Scarlett Johansson. Angelina Jolie… aber die finden ja mittlerweile alle gut!
Alex: Angelina Jolie? Die fand ICH noch nie gut.
Ingo: Ja du! Du würdest ja auch Mike Krüger nehmen…
Eike: Ich persönlich steh´ aber auch nicht auf ihre vollen Lippen.
Ingo: Na das ist ja schön für mich, da sind ja dann schon mal zwei ausgeschieden und ich hab mehr Chancen! Aber Stopp – ich revidiere alles, was ich gesagt habe und wähle Sophie Marceau. Dankeschön.
Eike: Die würde ich auch nehmen!
Alex: Und was mit Mike Krüger?
Ingo: Ja, der hat auch sehr volle Lippen, kannste aber haben.
Alex: Nein, ich bleib bei Cathrine Zeta-Jones.
Ingo: Und ich bei Sophie Marceau und Scarlett Johansson. Und leg noch eine Alexandra Neldel drauf für die Deutschquote!

Für das Interview bedankt sich: Eva Deinert.

Noch mehr über die DONOTS:

 

Mehr Infos zu den DONOTS mit Tourdaten und mehr gibt´s unter www.donots.de


 
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