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Scheidentrockenheit ade!

Von der Tabuzone zurück in die Komfortzone

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Sie ist nicht selten und auch kein Luxus-Problem: Scheidentrockenheit betrifft Frauen jeden Alters. Wenn die weibliche Scheide nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird und Sex deshalb Schmerzen bereitet, hat das häufig nicht nur den Verlust der Lust zur Folge. Viele Frauen fühlen sich durch die Beschwerden auch in ganz alltäglichen Situationen eingeschränkt. Anstatt das Problem zu tabuisieren, sollte Frau sich anvertrauen. Denn, abhängig von der Ursache, lässt sich Scheidentrockenheit auch hormonfrei beheben.

Scheidentrockenheit ade!
©Thinkstock/Schuster PR
Dem milchig-weißen Scheidensekret kommt eine wichtige Bedeutung für die Intimgesundheit der Frau zu. Mit normalerweise etwa zwei bis fünf Gramm natürlichem, gesundem Ausfluss pro Tag scheidet der Körper unter anderem krankmachende Keime aus. Auch Sex wird durch den sogenannten Fluor genitalis erst zur schönsten Nebensache der Welt. Denn durch den gleitfähigen Feuchtigkeitsfilm wird die Reibung reduziert und die Verletzungsgefahr vermindert. Ist Frau dagegen beim Liebesspiel nicht feucht genug, schmerzen Berührungen und erst recht das Eindringen des Partners. Vermeidungsstrategien aus Scham liegen nahe, können jedoch dazu führen, dass die Beziehung auf eine harte Probe gestellt wird. Besser: sich dem Frauenarzt anvertrauen und so den Weg aus der Tabuzone zurück in die Komfortzone ebnen.

Sahara statt Feuchtsavanne – woran liegt’s?

Die Scheide selbst besitzt keine Drüsen. Die benötigte Feuchtigkeit kommt aus den umliegenden Blutgefäßen. Wie feucht die Vagina ist, hängt damit maßgeblich von der Durchblutung des Intimbereichs ab. Ist die Durchblutung etwa durch einen zu niedrigen Östrogen-Spiegel gestört, kommt es zu trockenheitsbedingten Beschwerden. So tritt Scheidentrockenheit am häufigsten hormonell bedingt als Begleiterscheinung der Wechseljahre auf. Doch auch jüngere Frauen können aus verschiedenen physischen oder psychischen Gründen unter vaginaler Trockenheit leiden – etwa aufgrund hormoneller Schwankungen durch die Einnahme einer niedrig dosierten Pille, während der Schwangerschaft aber auch infolge von Stress.

Scheidentrockenheit ade!
©123rf/Schuster-PR

Hormonfreie Befeuchtung, intensive Pflege und verbesserte Wundheilung

Bei Scheidentrockenheit in den Wechseljahren werden von vielen Frauenärzten hormonhaltige Präparate zur lokalen Östrogen-Versorgung des Intimbereichs verordnet. Viele Frauen wollen und dürfen jedoch aus verschiedenen Gründen keine Hormone anwenden. Für sie gibt es äußerst wirksame hormonfreie Alternativen. Die neuen rezeptfrei in der Apotheke erhältlichen hormonfreien KadeFungin® Befeuchtungsovula sind das einzige in Deutschland erhältliche Befeuchtungspräparat mit kurzkettiger Hyaluronsäure, Vitamin A und E. Wie wissenschaftliche Studien (1) belegen, wird durch die regelmäßige Anwendung die Scheide intensiv befeuchtet und gepflegt, verletztes Gewebe wird repariert und die Wundheilung gefördert. Vitamin A und E wirken antioxidativ und schützen den empfindlichen Intimbereich vor freien Radikalen.

Kurzkettige Hyaluronsäure – was ist das?

Die in KadeFungin® Befeuchtungsovula enthaltene kurzkettige Variante der bekannten feuchtigkeitsspendenden Hyaluronsäure zeichnet sich nicht nur durch ihre hervorragenden wasserbindenden Eigenschaften aus, sondern kann aufgrund ihres niedrigen Molekulargewichtes tief ins Gewebe eindringen. Die Heilung der verletzten Scheidenhaut wird so beschleunigt. Scheidentrockenheit und Schmerzen beim Sex werden Studien zufolge wirkungsvoll gelindert. (1)

Intimbeschwerden nach Krebs-Therapie hormonfrei lindern

Auch nach einer Krebs-Therapie leiden viele Frauen unter Scheidentrockenheit und Schmerzen beim Sex. So führt etwa die bei Brustkrebs häufig angewendete Hormonentzugstherapie mit sogenannten „Anti-Hormonen“ dazu, dass der Östrogen-Spiegel sinkt. Und zwar mit den gleichen Auswirkungen, die der Hormon-Rückgang in den Wechseljahren hat: Die Scheidenhaut wird dünner, ist weniger elastisch und damit anfälliger für Verletzungen und Infektionen. Anders als in den Wechseljahren, ist eine hormonhaltige Therapie meist nicht angezeigt. Manche Tumoren, etwa Gebärmutterhalskrebs, erfordern auch physikalische Eingriffe wie Bestrahlung oder Kryo-Therapie, die oft schmerzhafte Verletzungen und Blutungen der Vagina verursachen. All diese Beschwerden können mithilfe der intensiv feuchtigkeitsspendenden hormonfreien KadeFungin® Befeuchtungsovula ganz ohne Hormone gelindert und die Wundheilung wirksam gefördert werden. (1,2)

Quellen:
(1) Costantino et al: Effectiveness and safety of vaginal suppositories for the treatment of the vaginal atrophy in postmenopausal women: an open, non-controlled clinical trial, Eur Rev Med Pharmacol Sci. 2008 Nov-Dec;12(6):411-6.
(2) Dinicola et al: Hyaluronic acid and vitamins are effective in reducing vaginal atrophy in women receiving radiotherapy, Minerva Ginecol. 2015 Dec;67(6):523-31.

 
 

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