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Zyklusstörungen mit natürlichem Progesteron behandeln – Was Frauen wissen sollten

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Vom Mädchenalter bis zur Menopause: Rund 500 Mal erleben Frauen ihre Menstruation – und das normalerweise in einem verlässlichen, immer gleichen Rhythmus. Dennoch kommt es bei den meisten irgendwann im Leben auch einmal zu Zyklusstörungen wie Schmier- und Zwischenblutungen. Häufig steckt hinter diesen ein hormonelles Ungleichgewicht, z.B. durch ein Progesteronmangel. Der Frauenarzt kann dann natürliches Progesteron in Form von Weichkapseln zur oralen Einnahme verordnen, um den Zyklus wieder in Takt zu bringen.

Zyklusstörungen behandeln mit natürlichem Progesteron
© Thinkstock/FooBoo
Der weibliche Zyklus muss klare Anforderungen erfüllen, um als „normal“ bezeichnet zu werden: 24 bis maximal 38 Tage darf die Spanne zwischen zwei Regelblutungen betragen, die sich jeweils über 4,5 bis maximal 8 Tage erstrecken sollten. „Regelverstöße“ gelten als Zyklusstörung. Davon ist fast jede Frau irgendwann im Leben betroffen. Vor allem in hormonell turbulenten Zeiten wie beispielsweise in der Zeit nach der ersten Regel (Menarche) und in den Jahren vor der letzten Regel (Menopause) sind Unregelmäßigkeiten keine Seltenheit. Diese Zyklusstörungen sind besonders häufig:

Ausbleibende Blutung (sekundäre Amenorrhoe)
Bleibt die Regel drei Monate und länger aus, kann das zum Beispiel an Stress, einer Crash-Diät, Leistungssport, Magersucht oder Depression liegen. Der Körper schützt sich so vor einer möglichen Schwangerschaft, die er zu diesem Zeitpunkt nicht verkraften könnte.

Zu seltene Blutung (Oligomenorrhoe)
Zwischen zwei Blutungen liegen mehr als 38 Tage. Das passiert besonders häufig in hormonellen Übergangsphasen. Die Follikelreifung in den Eierstöckenist unzureichend, der Eisprung findet nicht statt, die Blutung verzögert sich entsprechend.

Zu häufige Blutung (Polymenorrhoe)
Zwischen zwei Blutungen liegen weniger als 24 Tage. Diese Störung tritt vorwiegend bei Frauen über 35 auf. Empfindet die betroffene Frau dies als sehr belastend oder ist der Blutverlust sehr hoch, kann der Frauenarzt helfen. In reiferem Alter sollte bei zu häufigen, vor allem azyklischen Regelblutungen eine Tumorerkrankung ausgeschlossen werden.

Zu starke Blutung (Hypermenorrhoe)
Täglich mehr als fünf Binden oder Tampons? Das spricht für eine übermäßig starke Menstruation. Verantwortlich können hormonelle Veränderungen sein – aber auch chronische Entzündungen, Tumoren oder Blutgerinnungsstörungen. Zu starke Blutungen sind unbedingt ein Fall für den Frauenarzt!

Schmierblutung (Spotting)
Zusätzlich zur normalen Regel kommt es zu einer ein- bis zweitägigen leichten Blutung. Treten Schmierblutungen direkt vor der Menstruation auf ist häufig ist eine sogenannte Gelbkörperschwäche – also ein Mangel an Progesteron – die Ursache. Wenn diese Blutungen als störend empfunden werden, kann das hormonelle Defizit durch die Verschreibung von natürlichem Progesteron in Form von Weichkapseln ausgeglichen werden.

Progesteron – für einen stabilen Zyklus

Zyklusstörungen behandeln mit natürlichem Progesteron
© Thinkstock/FooBoo
Viele Frauen wissen über Progesteron nur wenig. Dabei erfüllt das erst 1933 entdeckte Sexualhormon wichtige Aufgaben im Körper einer Frau: Es steuert den weiblichen Monatszyklus und bereitet die Gebärmutter auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vor. Progesteron wird in der zweiten Zyklushälfte vom sogenannten Gelbkörper der Eierstöcke gebildet. Dieser entsteht nach dem Eisprung aus den Resten des aufgeplatzten Eibläschens (Follikel). Die zentrale Aufgabe des Gelbkörperhormons Progesteron ist es, die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorzubereiten. Es verbessert die Durchblutung der Gebärmutterschleimhaut und sorgt dafür, dass Nahrung für den Embryo bereitgestellt wird. Durch einen verdickten Schleimpfropf, der den Gebärmuttermund sicher verschließt, verhindert es gleichzeitig aufsteigende Infektionen. Findet keine Befruchtung statt, stellt der Gelbkörper nach etwa vierzehn Tagen seine Arbeit ein und wird abgebaut. Der Progesteronspiegel fällt dann wieder auf fast null ab, die Gebärmutterschleimhaut wird abgebaut und die Monatsblutung setzt ein.

Progesteron – für eine intakte Schwangerschaft

Fehlt es an Progesteron, gerät jedoch nicht nur der Monatszyklus aus dem Takt, sondern auch der Kinderwunsch kann unerfüllt bleiben. Denn bei einem Progesteronmangel wird die Gebärmutter nicht ausreichend auf eine Schwangerschaft vorbereitet und befruchteten Eizellen die Einnistung erschwert. Doch auch wenn es zu einer Schwangerschaft kommt, bleibt Progesteron, das oft auch als „Schwangerschaftshormon“ bezeichnet wird, wichtig. Es ist für den Umbau der Gebärmutter mitverantwortlich, schützt das ungeborene Kind vor den natürlichen Abwehrreaktionen des mütterlichen Immunsystems und stellt durch seine muskelentspannende Wirkung die Gebärmutter ruhig. Auch an der Reifung des Muttermundes scheint Progesteron beteiligt zu sein.

Progesteron – auch bei Wechseljahresbeschwerden

Beruhen Zyklusstörungen auf einem Progesteronmangel, lässt sich dieser effektiv und rasch ausgleichen. Der Frauenarzt kann hierzu natürliches Progesteron in Form von oral einzunehmenden Weichkapseln verschreiben. Natürliches Progesteron hat sich darüber hinaus bereits seit langem in der Hormonersatztherapie bewährt. Hier wird es erfolgreich als Partner von Östradiol zum Schutz der Gebärmutter vor Wucherungen eingesetzt.

Weitere Informationen gibt es unter www.progesteron.de

 
 

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