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Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol

Heil sein, heil bleiben – Heilstollen!

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Es gibt Tage, die wie im Halbschlaf vergehen. Manchmal sind es Wochen, Monate ... Doch dann kommen Zeiten, die Impulse mitbringen. Aus dem Impuls Hotel Tirol im Bad Hofgastein nehme ich die Erkenntnis mit, dass die sogenannte „Medical Wellness“ nicht nur „etwas für Ältere" ist. Das moderne Haus spricht auch „jüngeres“ Publikum wie mich an und zeigt mir neue Wege – zur eigenen Kreativität, Achtsamkeit und Gesundheit.

Medical Wellness: Der Tunnelblick

Der Begriff „Medical Wellness* ist nicht neu und bereits umstritten: Es gibt, wie immer, Stimmen „dafür“ und Meinungen „dagegen“. Und, wie immer, muss sich doch jeder selbst den Eindruck verschaffen, ob es etwas für ihn ist – ich bin dabei keine Ausnahme. Doch fangen wir vorerst, zum Einstieg in das Thema, mit der „offiziellen Definition“ für den Begriff „Medical Wellness“ an:

*Definition: „Medical Wellness beinhaltet gesundheitswissenschaftlich begleitete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität und des subjektiven Gesundheitsempfindens durch eigenverantwortliche Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Motivation zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil”.

Puh, wer soll das kapieren … Soviel ist klar: Es klingt irgendwie richtig, denn es geht ja letztendlich um das Allerwichtigste im Leben – die Gesundheit. Zugegeben: Gesundheitsurlaub – oder eben Medical Wellness – hatte für mich bisher einen etwas negativen Touch. Die Meinung, es ginge dabei um einen Urlaub für „alte Leute“, wenn der Unterhaltungswert einer Reise in den Hintergrund und die Gesundheit in den Vordergrund rücken, habe ich bisher felsenfest vertreten. Dennoch: Als neugieriger Mensch bin ich offen für neue Sichtweisen: Lohnt sich vielleicht der Versuch, die eingefahrene Denkweise umzudrehen? Vielleicht dadurch, dass ich in so einem Gesundheitsurlaub lerne, (noch mehr!) auf mich selbst zu achten und das eigene Wohlbefinden zum Hauptthema zu machen? Es muss ja gar nicht so weit kommen, dass eine „richtige“ Gesundheitskur nötig wird …

Also gebe ich mir Mühe, meine Auffassung, auf Gesundheit zu achten sei etwas für Ältere, zu ändern und begebe mich auf die Suche nach Alternativen zum gewöhnlichen „Wellnessurlaub“. Ich bin offen und bereit, den Tunnelblick abzulegen – auch wenn ich dafür in einen echten Tunnel hineinmuss: In den Gasteiner Heilstollen …   

Zeit und Raum für neue Impulse

Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol
© Impuls Hotel Tirol
Da ich bei diesem Thema nach neuen Impulsen suche, wähle ich als Startpunkt meiner Reise „in mich selbst“ das Impuls Hotel Tirol in Bad Hofgastein – ein Vier-Sterne-Superior Haus, das sich zur Aufgabe gemacht hat, jedem Gast den „richtigen“ Impuls zu geben. Auf der „Tageskarte“ stehen solche Schmankerl wie Radontherapie, TCM, Yoga oder Malkunst-Workshop. Beratend und behandelnd stehen einem hier „hauseigene“ Ärzte zur Seite – und viel Raum für mannigfaltige gesundheitliche und kreative Impulse zur Verfügung!

„Ein Raum kann uns stärken. Wir bieten unseren Gästen Räume – aber auch Freiräume, um sich selbst zu finden und eigene Impulse freizumachen, sie herauszulösen und zu leben“, verrät mir meine Gastgeberin Bibiana Weiermayer-Schmid im Vertrauen. Mein Vertrauen hat sie, denn Hausherrn/Innen mit Herz spüre ich in „kilometerweiter“ Entfernung.

Apropos Räume: Auch wenn Gesundheit hier, im Impuls Hotel, an erster Stelle steht, wirkt das moderne Haus keinesfalls „veraltet“ oder „verstaubt“. Das Gegenteil ist der Fall: Geradlinig, reduziert und frech-jung ist der Stil, dynamisch das Personal – dabei sehr professionell und freundlich. Der erste Impuls, den ich in dieser Umgebung erhalte, ist die Einsicht, es sei nicht altbacken oder beklemmend, einen „gesunden Urlaub“ zu machen! „Wir arbeiten präventiv – Sie können solche gesundheitlichen Einrichtungen wie Radonbäder und Annehmlichkeiten wie Yoga oder persönlicher Gesundheitscoach nutzen, um erst gar nicht krank zu werden. Und die wunderschöne Berglandschaft des Salzburger Landes soll zur eigenen Entfaltung inspirieren!“, stimmt mich Frau Weiermayer-Schmid auf meinen „Selbstversuch“ ein. Mit Erfolg!

Vom Berg in den Berg: Gasteiner Heilstollen

Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol
© Olga Sattler
Den ersten Tag nutze ich, um mich zu einer „neuen Sichtweise“ zu inspirieren und starte mit einem ausgedehnten Spaziergang auf dem Gasteiner Höhenweg, um meine Gedanken und die ersten Impulse zu sortieren und in mich selbst hineinzuschauen … Solche Spaziergänge machen mich weicher und zugänglicher, vermitteln mir das Gefühl, selbst ein Teil der Natur zu sein. So wie sie sich selbst zu heilen vermag, gibt sie mir Impulse zur Selbstachtung, vorerst zur seelischen Achtsamkeit … 

Morgen ist dann der Körper „dran“: Die Natur von Gastein hat nämlich noch etwas Besonderes für alle gesundheitsorientierte Gäste „vorgesehen“ – und tief im Berg Räume kreiert, die mit feuchter, warmer, mit Radon** gesättigter Luft gefüllt sind!

Der Gasteiner Heilstollen ist der weltweit einzigartige Stollen mit tropischem Klima und einer vielfältigen Wirkung. Einst suchten hier die Goldgräber vergebens nach dem teuren Metall und fanden stattdessen etwas noch Hochwertigeres: Das gesunde Klima, dass nicht nur Schmerzen lindert, sondern auch das Immunsystem stärkt und somit das allgemeine Wohlbefinden verbessert. Das klingt überzeugend und auch passend zu meinem Vorhaben, dem Aufenthalt im Impuls Hotel Tirol einen präventiven Gesundheitsdreh zu verpassen – also nichts wie hin in die warmen Tiefen des Gasteiner Heilstollens!

**Erläuterung: Radon ist ein leicht flüchtiges, leicht radioaktives Gas. Das Edelgas wird in den Körper für kurze Zeit aufgenommen und aktiviert dort die körpereigenen Abwehrkräfte. Wiederholt man die Anwendung, entsteht im Körper ein Trainingseffekt, der zur Schmerzlinderung, dem Entzündungsrückgang und der Steigerung der allgemeinen Abwehr führt. 

Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol
© Gasteiner Heilstollen
Der kurze Gesundheitscheck, eine schnelle Aufklärung und ab geht’s in den Bademantel und gleich in den kleinen Zug, der uns in das Reich der Bergzwerge bringt. Der Weg ins Bergesinnere ähnelt einer Geisterbahnfahrt, mit dem Unterschied, dass es immer wärmer und dampfiger wird. Die Fenster beschlagen, die Herzen schlagen höher, das Atmen wird schwerer, es perlt auf unserer Haut. Dass es etwas beengend ist, stört mich vorerst nicht – auch sonst scheint niemand Platzangst zu haben. Eine der Mitgefährten in unserem Waggon erzählt begeistert, dass sie bereits die vierte Einfahrt macht und dass es ihr guttut und sie sich mit ihren Schmerzen nun viel besser arrangieren kann … ‚Es ist beruhigend, dann werden wir es gut überstehen‘, schleicht sich der Gedanke durch meinen Kopf.
Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol
© Gasteiner Heilstollen
„Männer rechts, Frauen links!“, erklingt die Stimme des „Schaffners“, an der richtigen Station angekommen. Alle „Insassen“ teilen sich gehorsam in Mann-Frau-rechts-links und werden in zwei separate Höhlen hineingebeten. Die gesunde „Luxus-Suite“ hat doch etwas mit einer Mönchszelle gemeinsam: dunkel, feucht und warm, sehr schlicht mit nur harten Liegen ausgestattet. Tote Stille herrscht hier, im Herzen des Berges. Die Hüllen fallen, die Körper lassen sich entlang der Felsenwände nieder – es ist Zeit für eine meditative Entspannung. „Anspannen“ kann ich mich hier eh nicht – jeder Atemzug fällt schwer, jede Bewegung bedeutet eine unnötige Anstrengung.  
Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol
© Impuls Hotel Tirol
Das ca. 37 Grad warme, über 70 % feuchte Klima hat es in sich – mit einem tropischen Aufenthalt à la La Reunion ist es kaum vergleichbar. Doch sind wir hier auch nicht zum Spaß – es ist ein gesundheitsfördernder Aufenthalt! Und alles, was gesund ist, ist für den modernen Menschen oft eine Herausforderung … Deshalb wollen wir nicht meckern, denn es ist eine freiwillige Sache, die uns auch noch guttut: ein wahrer Buster fürs Immunsystem, heilend für die Haut und lindernd für den Schmerz.

Nach einer guten halben Stunde bricht „ein Glöckchen“ die dunkle Stille ab. ‚Bin ich schon im Himmel?‘ Das Ende der Therapie wird eingeläutet. Der eine oder andere erleichterte Seufzer schließt sich dem „Weckruf“ an – leicht erträglich war es nicht, aber der Gedanke, sich etwas Gutes getan zu haben, heilt wohl auch so manche Wunde. In den nächsten Stunden arbeitet die Radontherapie im Körper nach – und er verlangt nun nach etwas kühlender Ruhe. Diese finde ich im, mit gutem, naturwarmem Thermalwasser gefüllten, Außenpool des Impuls Hotels – so langsam fängt mir mein „gesunder Urlaub“ so richtig an zu gefallen!

Von der Kur zur Kunst

Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol
© Impuls Hotel Tirol
Am späten Nachmittag kümmern wir uns wieder um die Seele: Es gibt einen Mal-Workshop mit dem Hausherrn Christoph Weiermayer. Zur Inspiration betrachte ich seine Bilder, die uns im ganzen Impuls Hotel begleiten, etwas genauer: Eine Art naive Kunst, bei der es um … mich geht! Mich als „Einzelstück Mensch“: schwimmend, badend, schlafend, musizierend, Ski fahrend. Oder auch mich als Teil der Gesellschaft, ein Glied in einer langen Kette. Aber vor allem geht es um mein Innerstes, mein „Ich“. Ist meine Schale voll oder halbvoll oder schon halb leer? Bin ich nur eine Hülle oder eine Hülle mit Inhalt? Was ist dieser Inhalt? Diesen Fragen kann ich mich gleich in dem Kreativ-Unterricht widmen …
Neue Impulse wahrnehmen, im Impuls Hotel Tirol
© Olga Sattler
Das Mal-Atelier befindet sich in der Mansarde mit Weitblick in die Bergwelt –  uff, ist es befreiend, ja beflügelnd hier! Dieser Raum ist zum künstlerischen Experimentieren und zum Eigene-Kreativität-Entdecken da. „Doch nutzen wir es auch kunsttherapeutisch“, verrät Herr Weiermayer. „Resilienz ist z.B. oft ein Thema bei unseren Gästen. Manchmal haben wir solche, die Schmerzen empfinden, doch weder der Heilstollen noch Massagen helfen, diese zu stillen. Dann ist es an der Zeit, zu mir ins Atelier zu kommen und den Schmerz mittels Farben und Pinsel auf die Leinwand zu bringen, sich auf ihn zu fokussieren. Oft geht es darum, in sich selbst zu schauen und den Schmerz zu sehen, um ihn dann loszulassen, mit sich selbst Frieden zu schließen, das „Unperfekte“ ich sich zuzulassen – sei es auch beim freien Malen …“ So wird in der Kreativwerkstatt neben Spaß auch Seelensorge betrieben. Finde ich toll und werde es gerne ausprobieren – mit Schmerz oder eben auch ohne …

Eine kurze Einleitung durch den Künstler … Acryl-Farben werden auf die Farbpalette gekleckert und leuchten einladend mir entgegen. Ich gehe kurz in mich – Schmerzen? Fehlanzeige. Im nächsten Augenblick stürzen mehrere „Mal-Mitstreiter“ zu den kleinen Leinwänden. Es kommt zu einer verbalen Kollision mit einer davon und schon habe ich ihn, den seelischen Schmerz, der sich „Zorn“ nennt. Im ersten Moment realisiere ich ihn zwar nicht, doch das Bild, das dann entsteht, lässt darauf schließen: düstere Farben, ineinander verlaufende Kreise, die sich zu einer dunklen Sonne formen, mit Strahlen, die eher Pfeilen ähneln. Die Krönung ist ein Buchstabe, den ich mitten in die Sonne platziere: „Z“!

Etwas verwirrend, dieses Kunstwerk – sonst stehe ich ja auch auf Blümchen und Schmetterlinge … Eine negative Emotion verflüchtigt sich, wie ein leichter Schmetterling, als ich dem Impuls folgte, sie zu Leinwand zu bringen. Der Zorn fliest wie eine düstere Acrylfarben-Welle aus mir heraus, noch bevor ich ihn als solchen identifizieren kann – das spielerisch und ohne jegliche Anstrengung.

Das Bild darf ich mit nach Hause nehmen – doch viel lieber ist mir diese Erfahrung als „Mitbringsel“ aus meinem gesunden Medical Wellness Urlaub in Bad Hofgastein!

Impulse „To Go“

In meinem „Wissensgepäck“, das ich aus meinem Experiment-Wochenende nach Hause nehme, sind außerdem folgende Impulse mit dabei:

  • Nicht immer alles todernst nehmen, sondern immer mit einer gesunden Portion Humor;
  • Sich trauen, den Tunnelblick abzulegen und das scheinbar „Alte“ neu zu sehen;
  • Sich wagen, in sich und auf sich selbst zu schauen;
  • Vorsicht, bzw. Prävention, ist besser als Nachsicht;
  • Für eine gesunde Lebensweise ist man nie „zu jung“;
  • Eigenen Gefühlen und Emotionen ihren freien Lauf lassen, diese in kreative Impulse umwandeln;
  • Der eigenen Intuition und eigenen Impulsen trauen und folgen;
Diese Schlüsse ziehe ich dann am Morgen vor der Abreise, während ich in einer mit Radonwasser gefüllten Badewanne schwebe – zum Abschließen meiner „Umdenk-Therapie“. Die Gedanken schweben mit und nehmen eine für mich schlüssige Form an: ‚Es gibt so Tage, da will man stupide dem gewohnten Tunnelblick folgen. Bis wir Impulse empfangen, die neue Wege, neue An- und Einsichten aufzeigen. Manchmal sind es Menschen oder Orte, dann doch Bilder oder Bücher, die uns „impulsiv“ machen – und manchmal braucht es eben ein Hotel, wie das Impuls Hotel Tirol im wunderschönen Salzburger Land ...‘

Impuls Hotel Tirol
Grünlandstraße 5,
5630 Bad Hofgastein, Österreich

www.hotel-tirol.at/de

 
 

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