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Erholsamer Schlaf

So wichtig wie der regelmäßige Gesundheits-Check

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Langweilig, träge und faul… – bekennende Vielschläfer sehen sich mit einer ganzen Reihe von Vorurteilen konfrontiert. Kein Wunder, dass niemand zugeben mag, gern zu schlafen! Denn während Schlafstörungen zwar heute weithin als Gesundheitsrisiko wahrgenommen werden, erfährt eine erholsame Nachtruhe nach wie vor kaum Wertschätzung. Dabei ist Schlaf alles andere als Zeitverschwendung. Die nächtliche Erholung ist für Körper und Geist unverzichtbar. Chronischer Schlafmangel geht zu Lasten der Gesundheit und Lebenserwartung.

Tipps gegen Schlafstörungen
© SPR / 123rf.de / Wavebreak Media Ltd.
Wer kennt das nicht: Weil sich die Arbeit buchstäblich nicht im Schlaf erledigt und man etwas unbedingt fertig bekommen muss, geht man eben später zu Bett. Die Nacht wird auf ein absolutes Minimum verkürzt. Anderentags guckt man dann zwar etwas müde aus der Wäsche, fühlt sich aber irgendwie auch beflügelt. Schließlich hat man dem Stress ein Schnippchen geschlagen, einen drohenden „Projektstau“ erfolgreich vermieden und ist auch ein bisschen stolz auf die eigene Belastbarkeit. In Ausnahmefällen kann eine „Nachtschicht“ deshalb durchaus sinnvoll sein. Problematisch wird es aber, wenn wir diesen „Joker“ öfter oder gar regelmäßig ziehen. Denn wer über Jahre zu wenig schläft, schadet seiner Gesundheit und senkt seine Lebenserwartung.

Den Schlaf aus der Tabuzone holen

Wer viel schläft, ist bequem? Irrtum! Denn nächtliche Erholung ist – nicht nur physiologisch gesehen – alles andere als eine passive Angelegenheit. Für genügend Schlaf zu sorgen, erfordert vom Einzelnen eine aktive, unter Umständen auch soziale Auseinandersetzung. Nicht selten erntet man Unverständnis. Denn in unserer Leistungsgesellschaft haftet dem Schlaf das Tabu der Zeitverschwendung an – während es umgekehrt als besonders dynamisch gilt mit wenig Schlaf auszukommen: So mancher Manager brüstet sich mit seinem geringen Schlafbedürfnis. Und oft erwarten wir wegen solcher „Vorbilder“ von uns selbst, dass auch wir unser nächtliches Ruhebedürfnis für die Erledigung unserer täglichen Aufgaben hintenanstellen. Das Problem dabei ist: Der tatsächliche Wert und die Bedeutung des Schlafes geraten darüber völlig in Vergessenheit.

Mindestens sieben Stunden pro Nacht

Viele Menschen haben sich schon so an chronisch schlechten Schlaf gewöhnt, dass sie gar nicht mehr wissen, wie sich erholtes Aufwachen anfühlt. Um ihren Schlaf zu verbessern, kann der Rat von Experten ein wichtiger Wegweiser sein. Wie etwa die Empfehlung der US-amerikanischen National Sleep Foundation zu einer gesunden Schlafdauer: Zwischen sieben und acht Stunden pro Tag sollte man schlafen um gesund zu bleiben – keinesfalls jedoch weniger als 7,5 Stunden pro Tag im Wochen- und Monatsdurchschnitt. Schlafmedizinische Experten fordern sogar, sich an diesen Vorgaben ebenso fest zu orientieren wie man auf seinen Blutdruck, Blutzuckerwert, seine Herzfrequenz und andere Gesundheitsparameter achtet. Denn am Schlaf kann man nicht sparen.

Regeneration auf der ganzen Linie

Tipps gegen Schlafstörungen
© SPR / 123rf.de / Wavebreak Media Ltd.
Gesunder Schlaf ist für die Gesundheit so wichtig wie Essen, Trinken und Bewegung. „Bigger, better, faster, more“ – angesichts der immer größer werdenden täglichen Anforderungen muss unser Gehirn nachts zur Ruhe kommen, sich im Schlaf sortieren, erholen und regenerieren. Auch die Abwehrkräfte rüsten sich nachts für neue Herausforderungen: Das Immunsystem wird im Schlaf gestärkt um uns effektiv vor Erregern wie Viren, Bakterien, Pilzen und Krebszellen verteidigen zu können. Und damit wir uns körperlich fit und leistungsfähig fühlen, braucht auch das Muskel- und Knochenskelett eine ausreichende nächtliche Pause.

Schlafmangel schadet der Gesundheit

Schlafen wir über Jahre zu wenig oder schlecht, geht das körperlich und seelisch an die Substanz. Das ist durch mehrere große Studien, in denen auch Schlafparameter erfasst wurden, belegt. Das klingt theoretisch und bekommt erst dann so richtig Bedeutung, wenn man die konkreten Auswirkungen jahrelangen Schlafmangels betrachtet: Durch schlechten oder zu kurzen Schlaf erhöht sich mit den Jahren die Gefahr für die Entstehung von Herzkreislauferkrankungen, Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Übergewicht und psychische Leiden. Und noch mehr: Bei Menschen, die täglich weniger als sechs Stunden schlafen, scheint auch die Lebenserwartung zu sinken – um bis zu 13 Prozent.(1)

Schlafstörungen sind oft stressbedingt

Doch was, wenn es trotz guten Willens mit dem Schlaf einfach nicht klappen will? Wenn der Alltag überhand nimmt und man einfach nicht zur Ruhe kommt? Das ist vor allem bei Berufstätigen keine Seltenheit. Etwa jeder Zehnte zwischen 35 und 65 Jahren leidet nach Angaben des aktuellen DAK-Gesundheitsreports unter schweren Schlafstörungen. Ein häufiger Grund: Steht man unter Strom, werden vom Körper Stresshormone wie Adrenalin und Kortisol ausgeschüttet. Vor allem Kortisol wird vom Körper nur langsam abgebaut und hält uns nachts vom Schlafen ab. Doch können wir die Höhe unseres Kortisolspiegels und damit unsere nächtliche Entspannung überhaupt beeinflussen?

Entspannung fördert den gesunden Schlaf

Tipps gegen Schlafstörungen
© SPR / 123rf.de / Wavebreak Media Ltd.
Neben allgemeinen Tipps wie Atem- und Entspannungsübungen oder persönliche Ruhe-Rituale hat sich das natürliche Arzneimittel Neurexan® zur Entspannung bewährt. In einer Studie wurde gezeigt, dass es die Speichelkonzentration des Stresshormons Kortisol deutlich senkt.(2) Tagsüber eingenommen, sorgt Neurexan® für mehr Gelassenheit und Ruhe und verhilft so zu einem besseren Umgang mit Stressbelastungen. Am späten Nachmittag oder frühen Abend eingenommen, kann es über die Entspannung auch einen gesunden Schlaf fördern. Die rezeptfrei in der Apotheke erhältliche Wirkstoffkombination mit Auszügen aus Passionsblume (Passiflora incarnata), Hafer (Avena sativa), Kaffeesamen in homöopathischer Dosierung (Coffea arabica) und Kristallen eines Wirkstoffes aus der Baldrianwurzel (Zincum isovalerianicum) macht nicht benommen oder müde, die Konzentration, Aufmerksamkeit und Fahrtauglichkeit bleiben erhalten.

Weitere Informationen unter www.neurexan.de

Kostenlose Hilfe in Anspruch nehmen

Tipps gegen Schlafstörungen
Ein kostenloses Beratungsangebot für Menschen mit erhöhter Stressbelastung ist die telefonische Stress-Helpline 08000 – 14 28 42. Hier stehen an jedem Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr auf das Thema Stress spezialisierte Ärzte und Psychologen den Anrufern für ein anonymes persönliches Gespräch zur Verfügung.  Weitere Tipps zum Thema gibt es im Internet unter www.tag-der-inneren-balance.de

Quellen:

(1) Pressekonferenz zum Tag der inneren Balance 2017: „Schlaf Dich gesund! Warum erholsamer Schlaf so wichtig ist“, 6. September 2017, München
(2) Doering B et al.: Effects of Neurexan in an experimental acute stress setting – An explorative double-blind study in healthy volunteers. Life Sciences (2016) 146: 139-147

 
 

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