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Gesundheitliche Auswirkungen von Stress

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Schritt für Schritt stressfrei II

Apropos ballastfrei Leben ...
Auf dem Weg zu einem stressfreien Leben werden Sie immer wieder eine Menge Ballast abwerfen müssen. Was heißt hier müssen? Sie dürfen! Doch auch dieses Dürfen fällt uns oft gar nicht so leicht. Sie haben sich also bereits entschlossen, sich weniger Aufgaben aufzubürden und neue Anforderungen nur dann anzunehmen, wenn diese wirklich notwendig sind. Sie sind zudem bereit, Ihre Umwelt, sprich Ihre Wohnung oder Ihren Schreibtisch von jeglichem „Müll“ zu befreien. Aber sind Sie auch bereit, diese Entschlackungsmaßnahmen in Ihrem sozialen Umfeld fortzusetzen? Soziale Verbindungen können sich nämlich oft ganz schnell zu großen Belastungen entwickeln. Auch hier lohnt es sich, Prioritäten zu setzen. Werden Sie auch in dieser Beziehung ruhig ein wenig egoistischer. Das „gute-Mädchen-Syndrom“ verhilft Ihnen nämlich nur scheinbar zu guten Freundschaften. In entscheidenden Momenten auch einmal „Nein“ zu sagen, wird einer wirklichen Freundschaft so leicht nichts anhaben können. Gehen Sie auf Verabredungen nur ein, wenn Sie wirklich Lust dazu haben und auch nur mit Personen, mit denen Sie gerne Ihre Zeit verbringen. Es mag zwar hart klingen, aber alles andere ist auch hier oft reine Zeitverschwendung.
Auch seelische Belastungen sind Nährstoff für den Stresswachstum. Und wer gerade beim Ausmisten ist, sollte diese besondere Stressfalle nicht übersehen. Lernen Sie Ihre Sorgen zu kontrollieren. Schreiben Sie sie auf. Sie werden feststellen, wie befreiend es wirken kann, Sorgen und Nöte in Worte zu fassen: Zum einen nehmen Sie diesen negativen Gefühlen damit etwas von ihrer Größe, zum anderen können Sie sich bereits durch das Aufschreiben ein Stück weit von Ihren eigenen Gefühlen distanzieren. Probieren Sie es aus – es funktioniert!

Machen Sie es sich schön!
Von einer Urlaubsreise oder einem Wellnessaufenthalt versprechen wir uns nicht zuletzt deshalb Erholung, weil wir von diesen Orten angenehme Eindrücke und eine entspannte Atmosphäre erwarten. Warum verlegen Sie eine derartige Ruheoase nicht einfach in Ihren Alltag? Wie sehen zum Beispiel die Bedingungen an Ihrem Arbeitsplatz aus? Herrschen dort angenehme Arbeits- und Lichtverhältnisse, wie sieht es mit der Ergonomie oder dem Lärmpegel aus? Finden Sie dort irgendwelche visuellen oder andere Erholungsquellen? Falls nicht, bauen Sie diese ein, vereinbaren Sie mit sich selbst einen regelmäßigen Erholungstermin. Machen Sie Sport, gehen Sie in die Sauna, zur Massage oder ähnliches.

Machen Sie Pause!
Auch wenn sie noch so kurz sind, stellen Sie eines der wichtigsten Instrumente im Kampf gegen Stress dar: Pausen. Sie sorgen für Erholung, spenden uns neue Kraft und sorgen für Klarheit im Kopf, manchen beflügeln sie sogar zu ungeahnter Kreativität. Ihr Alltag lässt Ihnen keine Zeit für Pausen? Nutzen Sie Zeitlücken wie das Warten auf den Bus, während eines Verkehrsstaus oder beim Anstehen im Supermarkt. Dies sind Situationen, in denen man normalerweise gerne zu Ungeduld und innerlicher Anspannung neigt. Da es meist jedoch nicht in Ihrer Macht steht, diese „ungewollten“ Pausen auszuschalten, betrachten Sie diese stattdessen einfach als positive Auszeit. Anstatt sich innerlich die negativen Folgen einer Verspätung auszumalen, intensivieren Sie Ihre Wahrnehmung. Betrachten Sie Ihre Umwelt. Denken Sie an etwas Schönes, atmen Sie tief ein und aus und schaffen Sie sich eine gedankliche Ruheinsel! Auch indem Sie während des Essens Ihre Sinne schärfen und dieses mit aller Ruhe genießen, üben Sie Achtsamkeit und Gelassenheit.

Wer Warten bereits als Chance begriffen hat, kann gleich noch einen Schritt weiter gehen: Bauen Sie ganz bewusst Phasen der Muße in Ihren Alltag ein. Auch wenn es sich nur um ein paar Minuten handelt. Machen Sie mehrmals am Tag ein kurzes Date mit sich selbst. Tun Sie für kurze Zeit einfach mal wirklich gar nichts, oder nutzen Sie diese Zeit, um vor sich hinzuträumen, um einen interessanten Artikel zu lesen, um nachzudenken oder Ihren Blick auf visuelle Ruhepole, auf den Baum vor Ihrem Bürofenster, auf eine Postkarte Ihres letzten Urlaubs zu richten. Machen Sie ein paar kleine Atemübungen. Atmen Sie bewusst ein und aus, folgen Sie Ihrem Luftstrom durch Ihren Körper. So löst sich schlechte Stimmung ganz schnell in heiße Luft auf. Machen Sie öfter mal einen Body-Check. Setzen Sie sich entspannt auf einen Stuhl und wandern gedanklich durch Ihren Körper. Fangen Sie von oben an und gehen Sie entlang Ihrer Muskelgruppen bis hinunter zu Ihren Füßen. Können Sie in einem Bereich irgendwelche Anspannungen oder Schmerzen erkennen? Falls ja, verstehen sie dies als Alarmzeichen und kümmern sich um die entsprechende Maßnahme. (nt)

 
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Unbekannter Gast  am 26.08.2014 10:06

Migräne wird oft auch durch Mineralstoffmangel ausgelöst. Besonders Magnesium ist wichtig. Am besten nehmen wir Mineralstoffe über die Füße in einem Fußbad auf. Dann können sie auch nicht überdosiert werden und Verdauungsprobleme verursachen. Zudem entgiftet ein Mineralstofffußbad hervorragend. Einen besonders guten Bericht über Mineralstoffe und deren Wirkung auch bei Migräne, habe ich hier gefunden: http://gesund.colo-world.com/cms/de/mineralstoffmangel-als-verursacher-vieler-chronischer-erkrankungen
Diese Mineralstoffe verwende ich schon seit einiger Zeit und seither habe ich keine Migräne mehr und die Wadenkrämpfe gingen auch weg.

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Unbekannter Gast  am 29.04.2013 12:10

HAllo

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Unbekannter Gast  am 29.04.2013 12:08

lol

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Unbekannter Gast  am 29.04.2013 12:08

hi

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Unbekannter Gast  am 05.02.2012 12:21

Mein tägliches mentales Training beginnt in zehn kleinen Schritten aus LEBENSMUT v. PETRA MARIA SCHEID. Das ist ein Ratgeber der bei Selbstwertverlust und Ängsten sehr empfehlenswert ist. Kriegt ihr auf der schutzengelein d e Seite für 7,95 Eu - also nichts teures. Das ist auch so ein Pluspunkt von diesem Buch - keine Abzocke sondern konkrete echte Hilfestellungen wie man wieder auf die Füße kommt. Mir hat s geholfen daher mein Tip an alle.

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Unbekannter Gast  am 11.08.2011 11:22

Danke für die tollen Informationen. Gerade Stress löst häufig auch Durchfall aus. Man denke beispielsweise an eine Prüfungssituation, die bevorsteht und da passiert es vielen, dass der Darm komplett verrückt spielt und mit Durchfall reagiert. Insofern stimme ich der Verbindung Darm und Hirn komplett zu.
Insofern plädiere ich für eine ballaststoffreiche und ausgewogene Ernährung (womöglich auch durch gute, natürliche Präparate ergänzt), die solche Phasen abfedern hilft.

Grüße
Peter

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Unbekannter Gast  am 17.04.2010 23:40

Mit AUTOSUGGESTION kann man nicht nur PAUSE machen sondern auch allen seinen Seelen- und Geisteskräften Stärkung zusprechen, man kann sie leiten, ja, als Freunde gewinnen, die ein Leben lang alles für einen tun. Der Apotheker É.Coué wurde seinerzeit jährlich von zehntausenden Hilfesu7chenden aus aller Welt aufgesucht; durch seine praktischen Erfolge wurde aus dem med. terminus technicus AUTOSUGGESTION eine weltweit geschätzte Selbsthilfemethode; die endlich in der Lebenspraxis wiederentdeckt wird.
Franz Josef Neffe

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