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Der Beckenboden

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Vielseitigkeit des Trainings

Als bewährtes Mittel gegen Harninkontinenz hat sich das Beckenbodentraining inzwischen einen Namen gemacht und wird von vielen Frauen bereits prophylaktisch eingesetzt.

Auch die Auswirkungen des Trainings auf das Sexualleben wie etwa die Intensivierung der sexuellen Empfindung beim Liebesspiel haben sich herumgesprochen und werden als sogenannte „Sexercises“ inzwischen sogar an Männer weitergegeben. Schließlich kann auch sein bestes Stück von diesen Übungen nur profitieren – als körpereigenes Viagra sozusagen, das ganz nebenbei auch noch die Prostata gesund hält.

Aber es gibt noch viel mehr Gründe, sich mit diesem Training anzufreunden: Denn der Beckenboden ist ein fundamentaler Muskel mit fundamentalen Aufgaben. Er verleiht dem ganzen Körper eine feste Muskelspannung und erleichtert damit eine aufrechte Haltung und ein unverkrampftes Auftreten, er stützt Bauch- und Genitalorgane, hält die Sexualorgane in einem guten Durchblutungs- und Spannungszustand, verhindert Inkontinenzprobleme, sorgt für einen guten venösen Rückstrom des Bluts aus den Beinen, vertieft die Atmung und trägt darüber hinaus auch noch zu psychischem Wohlbefinden bei.

Heike Höfler verspricht: „Ein kräftiger, gestärkter Beckenboden bedeutet für unseren gesamten Körper eine lebendige, kraft- und energievolle Mitte, die sich auf Seele und Gemüt harmonisch auswirkt und das Selbstbewusstsein enorm stärkt.“

Anatomie des Muskels

Bevor die Physiotherapeutin aber mit vielen stimmungsvollen Fotos Lust auf das Trainieren macht, wird der Leser erst einmal über Anatomie und Wahrnehmung aufgeklärt. Schließlich ist dieser Muskel nicht sichtbar und bei den ersten Trainingsversuchen meist auch nur schwer spürbar.

Die Kenntnis über die Anatomie des Beckenbodens und seiner Lage ist demnach äußerst wichtig, um auch effektiv üben zu können. Ein absolutes Lob diesbezüglich also an die Autorin. So können Sie Schritt für Schritt Ihren Beckenboden kennen und wahrnehmen lernen.

Hilfreich für die Wahrnehmung sind auch die verschiedenen Visualisierungstechniken, die die Autorin vorstellt. Die darauf folgenden Übungen und Abläufe der weiteren Kapitel sind einfach zu verstehen und bieten genug Auswahl zu einem persönlichen Trainingsprogramm.

Übungen, die ganz einfach im Alltag integriert werden können, findet man hier jedoch nur am Rande. Für die meisten Übungen benötigt man zudem bestimmte Hilfsmittel wie etwa ein Ballkissen, ein Redondo-Ball, ein Thera-Band oder ähnliches.

 

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Unbekannter Gast  am 25.05.2011 16:02

jjj

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