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Frühgeborene

EFCNI-Stiftung schützt Frühchen

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Fast 60.000 Babys kommen in Deutschland jährlich zu früh zur Welt, zwei Prozent davon noch vor der 32. Schwangerschaftswoche. Bei Frühgeborenen ist das Risiko für spätere Entwicklungsstörungen sehr hoch. Eine Frühgeburt bringt darum enorme Herausforderungen für Kinder und Eltern mit sich.

"Frühchen" sind zerbrechlich

Frühgeborene
© EFCNI
Die gemeinnützige Stiftung European Foundation for the Care of newborn Infants, kurz EFCNI, unterstützt europaweit betroffene Familien. Das Netzwerk aus Elternverbänden, Wissenschaftlern und Stiftern vereinigt Fachleute verschiedenster Disziplinen auf europäischer Ebene. Ziel ist, die Versorgung von Neugeborenen zu verbessern und Frühgeburten zu vermeiden.

Mit einem zu früh geborenen Baby muss sehr behutsam umgegangen werden. Nach der Geburt kommt das Kind meist in den Brutkasten (Inkubator), wo es über Schläuche und Drähte an Geräte angeschlossen ist. Dieses Bild ihres Babys ist für die Eltern ein schreckliches. Nach dem ersten Schock müssen sie aber lernen, damit umzugehen und sollten bestmöglich für ihr Kind da sein. Dabei sind viele Aspekte wichtig: Das Frühchen muss richtig gelagert werden, denn die Babys haben eine sehr geringe Muskelspannung, sodass sie ihre Körperhaltung nicht selbständig wählen können. Sehr bedeutend sind außerdem Berührungen. Die Eltern sollten ihr Kind viel anfassen, streicheln, es sich auf die Brust legen und sich nicht beunruhigen lassen, wenn ihr Baby bei den ersten Kontakten etwas zuckt. Angenehm sei für die Frühchen besonders, wenn man die Hände an ihren Kopf und an den Füßen gleichzeitig anlegt.

Spätfolgen für Frühgeborene

Frühgeborene
© EFCNI
Häufige Probleme, die bei Frühchen auftauchen sind zum Beispiel erhöhte Infektanfälligkeit, Sprachentwicklungs- oder Koordinationsstörung. Bis ins hohe Grundschulalter können außerdem Aufmerksamkeitsstörungen und Leistungsschwächen auftreten.

Neben der gesundheitlichen Belastung für das Kind und der seelischen Belastung für die Eltern spielt auch der finanzielle Aspekt eine Rolle. In Kooperation mit der Medizinischen Universität Innsbruck und dem europäischen Forschungskonsortium "neobrain" hat EFCNI dazu eine Studie durchgeführt, die ergab, dass betroffene Eltern finanziell sehr belastet sind. Jährlich circa ein Monatsgehalt und oftmals tausende von Kilometern mit dem Auto beschweren den Geldbeutel. Den größten Kostenpunkt bilden aber Therapiekosten. Ein Kind, das vor der 32. Schwangerschaftswoche geboren wird, bleibt ungefähr drei Monate lang nach der Geburt im Krankenhaus. In den ersten zwei Lebensjahren sind außerdem durchschnittlich sechs Nachuntersuchungen pro Jahr nötig. Drei Viertel der Frühchen brauchen später eine Physiotherapie, 40 Prozent eine Ergotherapie und etwa ein Drittel eine Logopädie. Am wichtigsten und intensivsten ist die Therapie zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr.

Die Vorsitzende von EFCNI, Silke Mader, beantwortet auf den nächsten Seiten wichtige Fragen zum Thema Frühgeburt.

 
 
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Unbekannter Gast  am 14.03.2012 23:06

mein grosser kam 580 gr. zur welt.nun ist er 2jahre alt.ich bin ein wenieg ratlos zur zeit..frag mich hat er adhs ev. auch ei a tipischer autismus..was komt da auf uns zu..

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Unbekannter Gast  am 05.07.2011 06:47

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Unbekannter Gast  am 05.07.2011 06:47

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