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So beantworten Sie Kinderfragen

Wieso ist das so, Mama?

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Aus Kindermündern kommen Fragen meistens ganz direkt, ohne Scheu und Diplomatie. Kein Wunder, dass Eltern manchmal zu baff sind, um spontan die offene und ehrliche Antwort zu geben, die die Kurzen verdienen. Wir bereiten Sie auf ein paar schwierige Kinderfragen vor.

Spießige Eltern

Warum musst du immer so spießig sein?

Kinderfragen beantworten
© Dmitriy Shironosov/Shutterstock/So beantworten Sie Kinderfragen
Die Pubertät überfällt unsere Kinder heute immer früher und so müssen Sie sich den Spießer-Vorwurf auch schon von Achtjährigen gefallen lassen. Ruhig Blut! Sie dürfen sich nicht angegriffen fühlen. Fragen Sie erstmal nach, was Ihr Kind eigentlich unter "spießig" versteht. Danach erklären Sie Ihrem kleinen Revoluzzer, dass jeder Menschen verschieden ist und so leben kann, wie er will. Wichtig ist nur, dass er niemanden verletzt oder belästigt. Nehmen Sie den Hinweis aber ruhig ein bisschen ernst und suchen Sie das Kind in sich. Seilspringen, laut Musik hören und Co tun auch Ihnen mal wieder gut!

Bevormundung

Warum bestimmst du immer alles?

Ja, solche allgemeinen Rundumschläge sind schon fies. Nehmen Sie sich Zeit und fragen Sie ruhig und ernsthaft nach, wann sich Ihr Kind bevormundet gefühlt hat. Dann können Sie erklären, warum Sie in der Situation so gehandelt haben. Sie sollten übrigens dankbar für die Kritik sein, denn so können Sie nachdenken, ob Sie Ihrem Sprössling manchmal nicht doch etwas zu wenig Raum für eigene Entscheidungen lassen.

Schimpfen

Musst du immer so viel schimpfen?

Jetzt mal ehrlich! Gehen Sie schnell in die Luft? Finden Sie gemeinsam heraus, wann Ihr Kind sich zu unrecht ausgeschimpft fühlt und überlegen Sie, ob das wirklich nötig war. Hätten Sie auf manchen Fehltritt gelassener reagieren können? Wenn Sie im Nachhinein erkennen, dass Sie wirklich ab und zu überreagieren, dann ist das kein Weltuntergang. Entschuldigen Sie sich und versprechen Sie, etwas zu ändern. Das bricht Ihnen keinen Zacken aus der Krone und untergräbt auch nicht Ihre Autorität.

Wunschkind

War ich ein Wunschkind?

In der kindlichen Vorstellung ist das Wunschkind das Ideal. Da ist die Versuchung natürlich groß, einfach Ja zu sagen. Versuchen Sie trotzdem, ehrlich zu bleiben, auch wenn die Schwangerschaft nicht geplant war. Nennen Sie es dann ruhig eine wunderbare Überraschung, über die Sie sich sehr gefreut haben. Das berüchtigte Wort „Unfall“ hat beim Gespräch mit dem eigenen Kind übrigens nichts zu suchen.

 
 
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