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Jedes Kind kann richtig essen

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Nahrungsmittelunverträglichkeit bei Kindern

Jedes Kind kann richtig essen
© Ersler Dmitry/Shutterstock.com
Immer mehr Kinder leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien. Wie kann ich als Mutter meinem, z.B. dreijährigen Kind vermitteln, dass es bestimmte Sachen nicht essen darf, weil sie ihm schaden?

Auch hier kommt die Spielregel aus dem Essbuch zum Tragen: Die Eltern entscheiden, was auf den Tisch kommt. Wenn ihre Kinder bestimmte Speisen nicht vertragen, werden sie ganz aus dem Angebot gestrichen. Wenn die Kinder daran gewöhnt sind, dass die Eltern über das Angebot bestimmen, ist das kein großes Problem. Für Eltern ist es nicht so schwer, eine Regel durchzusetzen, mit der sie die Gesundheit des Kindes schützen können.

"Wenn du dein Gemüse gegessen hast, bekommst du auch den Nachtisch." Ein Satz, den viele Eltern täglich und aus Überzeugung sagen. Warum ist diese "Erpresser-Methode" falsch, wo sie doch für viele Eltern das einzige Mittel zu sein scheint, etwas Gesundes in den Nachwuchs zu bekommen? Und wie kommen Eltern ohne Erpressung weiter?

"Ohne Gemüse gibt es keinen Nachtisch" – das ist eine sehr beliebt und verbreitete Erpresser-Methode. Die Eltern machen sich meist nicht klar, dass sie das Gemüse damit eher abwerten: Wenn Gemüse-Essen etwas ist, wofür man sogar eine Belohnung bekommt, muss es ja wirklich etwas Schwieriges und Unangenehmes sein. Wenn jeden Tag mehrmals Obst und Gemüse (roh, als Saft, gekocht, gebacken, tiefgefroren, aus der Dose) auf den Tisch kommen, wird ein Kind genaus so viel davon wählen, wie es braucht. Oft ist das weniger, als die Eltern denken.
 
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