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Für diese Berufe lohnt sich eine Umschulung

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Eine Umschulung ist eine Bildungsmaßnahme, die zur Aufnahme eines Berufs einer anderen Branche oder eines anderen Betriebszweigs befähigt. In welche Beruf soll man umschulen? Hier sind die für eine Umschulung lohnenswerte Berufe!

Umschulen in gefragte Berufe

Für diese Berufe lohnt sich eine Umschulung
© moritz320 / pixabay
Die meisten Menschen schulen um, weil der aktuelle Job keine Zukunftsperspektive hat bzw. akut von Arbeitslosigkeit bedroht ist oder weil gesundheitliche Gründe wie Antriebslosigkeit und Depression einen Neuanfang bedingen ...

Ganz klar: Wenn Sie schon die Kraft ausgeben und den Aufwand auf sich nehmen, sich umzuschulen, dann soll es sich auch lohnen. Bevor Ihnen hier gleich konkrete Beispiele von möglichen Umschulungsbranchen gezeigt werden, machen Sie sich ganz allgemein folgendes klar: Jede Umschulung in einen gefragten Beruf, der auf Basis von Fakten zukunftsfähig ist und dessen Nachfrage steigt, lohnt sich im Rahmen von Umschulungen.

Beispiele für gefragte Berufe mit Zukunftsfähigkeit

Wenn Sie selbst noch keine Idee oder keinen Wunsch haben, geben Ihnen die folgenden Berufe und Branchen vielleicht eine gewisse Inspiration: Wer sich nach zukunftsorientierten und gefragten Berufen umschaut, der findet sie beim Blick in die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit. Die Engpassanalyse ist letztlich das, was in den Nachrichten zur Grundlage genommen wird, wenn einmal wieder vom Fachkräftemangel in Deutschland die Rede ist. Es gibt kaum bessere Quellen für eine schnelle Übersicht gefragter Berufe, in die sich eine Umschulung lohnt.

Drei Branchen mit einem hohen Fachkräftemangel sind:
-    Pflegewirtschaft (Altenpflege)
-    IT-Branche (Softwareentwicklung, Beratung, Programmierung)
-    Bauwirtschaft (Hochbau, Tiefbau, inkl. Handwerk)

Ein genauerer Blick auf diese drei Branchen zeigt, für welche konkreten Berufe sich eine Umschulung lohnt:

Pflegefachkraft
Auf Seite 17 der Engpassanalyse finden sich Daten über die Pflegewirtschaft. Es ist ersichtlich, dass die gesamte Branche in ganz Deutschland akut unter einem Fachkräftemangel leidet. Mit einer Vakanzzeit von 171 Tagen – der Zeit, die eine Stelle durchschnittlich unbesetzt ist – wirkt der Fachkräftemangel hier am schwerwiegendsten unter allen Branchen. Auch in Zukunft wird sich das nicht ändern, im Gegenteil. Die Überalterung der Gesellschaft bzw. die demografische Entwicklung schreiten in Deutschland unaufhaltsam voran, so wie in vielen anderen hochentwickelten Ländern übrigens auch. Tatsächlich hat ein Beruf in der Altenpflege damit internationale Zukunftschancen.

Fachinformatiker, Systemanalyst, Softwareentwickler
Aber nicht alle haben Interesse an einer Arbeit in der Pflegewirtschaft. Manche sind beispielsweise technikaffin: Fast so rasant, wie der Bedarf an Pflegefachkräften wächst, steigt auch die Nachfrage nach Fachkräften in der IT-Branche. Softwareentwickler beispielsweise werden auch in vielen Jahren noch gefragt sein. Denn tatsächlich befinden wir uns gerade erst am Anfang, was die digitale Entwicklung in unserer Gesellschaft betrifft. Wenn das für Sie angesichts der aktuellen Fortschritte im Bereich Smart Home, Datenanalyse, autonome Fahrzeuge und Co. weniger spannend, sondern eher gruselig klingt, dann könnte sich der folgende Berufszweig vielleicht als der bessere erweisen:

Handwerker, Bauarbeiter im Hoch- und Tiefbau, Trockenbau
Wer weder den pflegenden Kontakt noch das Sitzen vor Computern bevorzugt, der hat auch im Handwerk sehr gute Zukunftsaussichten. Die Baubranche sucht, wie sich auf Seite 13ff der Engpassanalyse nachweisen lässt, händeringend nach Fachkräften. Umschulungen werden sich hier also bezahlt machen.

 
 
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