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Paris - Eine Stadt voller Geheimtipps

Auf dem Weg abseits der Sehenswürdigkeiten

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Paris ist die Stadt der Liebe, des Baguettes aber sie ist auch voller Geheimtipps. Karin Willen hat sich für uns auf den Weg in die Hauptstadt Frankreichs gemacht und die klasse Tipps enthüllt. Von atemberaubenden Plätzen über den besten Expresso bis hin zu tollen Restaurants. Wagen Sie die kleine Reise mit uns!

Paris
© Karin Willen

Ein Insider erzählt

Vigreux ist Concierge und „Destination Expert Manager“ des Hotels Renaissance Paris Arc de Triomphe im achten Arrondisement. Er kennt nicht nur das Viertel um den Triumphbogen bestens, sondern die ganze Stadt. Deshalb gibt er den Hotelgästen gerne wertvolle Tipps und zaubert ihnen ein Lächeln ins Gesicht.

Wenn man mit ihm ins Gespräch kommt, erzählt er auch Geschichtliches, z.B. an welcher Stelle Paris als erstes besiedelt wurde. Gern ermöglicht er auch eine Besichtigung des Belle-Epoque-Saales Wagram gleich hinter dem Hotel, in dem einst Edith Piaf oder Maria Callas sangen, aber auch legendäre Boxkämpfe ausgetragen wurden.


Der beste Expresso

Paris
© getty images
Der Markt an der Rue Poncelet sei zwar kein Geheimtipp, gelte aber immer noch als der beste Straßenmarkt der Stadt. Knackiges Obst und Gemüse der Saison liegen da, frische bretonische Austern, Krabben, Langusten oder Doraden lassen Fischliebhaber erstrahlen.

„Expresso“, erklärt Vigreux, können Sie im Straßencafé gleich nebenan gut für einen Euro trinken, nett auch 10 Minuten entfernt in der Rue Balzac oder aber bei Fouquet’s auf den Champs-Élysées wo einst Sarkozy seinen Wahlsieg feierte. Da kostet der Expresso allerdings dann sieben Euro.“ Für ein Austernessen schickt der Concierge seine Gäste ins Restaurant Garnier etwas weiter weg, in die Nähe des Kaufhauses Printemps. Wer seine Meeresfrüchte lieber mit der lokalen Prominenz als anderen Touristen schlürfen will, den verweist er jenseits der Seine ins sechste Arrondissement auf die Brasserie Lutetia.


Die Umgebung genießen

Paris
© Karin Willen
Doch am liebsten macht er seine Gäste mit der unmittelbaren Umgebung vertraut. Das russische Viertel um die Rue Daru herum beispielsweise. Hier empfiehlt er einen Besuch der neobyzantinischen Alexander-Newski-Kathedrale von 1861. Und er schickt seine Gäste vorzugsweise etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang auf den Triumphbogen, von dem die großen Prachtboulevards sternenförmig abgehen.

 „Dann haben Sie die beste Sicht und können aufregende Fotos von der Schneise bis zur Skyline von Europas größte Bürostadt La Défense mit ihrer Grande Arche auf der einen Seite und über die Champs-Élysées zu den Tuilerien auf der anderen Seite machen.“ Er verspricht auch, dass selbst der Eiffelturm dann eine eindrucksvollere optische Präsenz entfaltet.
Paris
© Karin Willen

Ab aufs Fahrrad

Wie man am besten von A nach B kommt? „Um die Ecke ist eine Vélibstation, wo Sie ganz einfach Ihre Maestro-, EC- oder Kreditkarte in die Säule stecken können und dann sich eines der Mercier-Rädern nehmen.“

Der Clou bei der Sache: In der ersten halben Stunde ist die Miete kostenlos, und in dieser Zeit sind die nächsten der bald tausend Verleihstationen längst erreicht, so dass man selbst für längere Strecken keine Gebühr zahlen muss, wenn man sich dort einfach das nächste Rad für die nächste halbe Stunde mietet. Doch die folgende halbe Stunde kostet eh nur einen Euro. Tatsächlich ist die Benutzerführung einfach und auch auf deutsch.

 
 

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