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Nachwuchsmode - made in Germany

Kernpunkt Kirschkern: Daniela Miska

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So erfrischend wie der Name des Labels Kirschkern ist auch die romantisch angehauchte Mode der jungen Designerin Daniela Miska. Kirschkern setzt auf dezente Eleganz, die Verspieltes mit Schlichtem verbindet und die Liebe zum Detail in den Vordergrund stellt.

Kirschkern

Nachwuchsmode - Junge Designer: Kirschkern von Daniela Miska
© Alle Fotos: Kirschkern
Hinter dem fruchtigen Labelnamen "Kirschkern" verbirgt sich die 25-jährige gebürtige Engelkirchenerin, die vor rund einem Jahr ihr Modedesign-Studium an der AMD Akademie Mode & Design in München abgeschlossen hat. Das 2003 gegründete Label ist in Düsseldorf ansässig und produziert jährlich zwei Hauptkollektionen für Damen, die von Saison-unabhängigen Specials wunderbar ergänzt werden.

Das Interview

Warum haben Sie sich dafür entschieden, Modedesignerin zu werden?

Ich wollte nie etwas anderes machen, Mode war für mich immer sehr interessant und es gab nichts Schöneres als Shoppen und kreative Sachen auszuprobieren. Nie hätte ich mich für einen trockenen Beruf wie BWLer entschieden. Ich brauchte etwas, was ich mit meinen Händen gestalten kann.


Was bedeutet Mode für Sie? Gibt es etwas, was Sie mit Ihrer Mode bewirken wollen?

Mode ist für mich ein Mittel zu zeigen, wie man sich fühlt, wie man denkt und wie man einfach sein möchte. Ich möchte mit meiner Mode Menschen glücklich machen. Dass sie fasziniert von den Sachen sind und sich in eine kleine verkitschte Märchenwelt entführen lassen.


Welchen Designer bewundern Sie?

Es gibt keine Designer, die ich richtig bewundere. Aber Vivienne Westwood ist eine tolle Frau, sie hat die Mode stark beeinflusst. Es gibt Designer wie Alexander McQueen, den ich für seine gekonnte Schnittführung bewundere. Aber ich habe kein Idol, dem ich versuche zu folgen. Ich denke mir immer nur, es gibt so viele Designer, die den "Durchbruch" geschafft haben, warum sollte ich es nicht schaffen, wenn ich hart dafür arbeite.


Seit den 90-ern lebt die Mode zum Teil von Comebacks aus früheren Jahrzehnten – den Trend bestimmen die Fiftys, die Sixtys, die Seventys und jetzt sogar die Eightys. Was halten Sie davon?

Ganz ehrlich, man kann in der Mode nichts mehr neu erfinden und ich finde es nicht schlimm, auf Altes zurück zu greifen und es der heutigen Zeit anzupassen. Und wenn sich die meisten Designer immer nach einer Zeit richten, wird das schon seine Richtigkeit haben.


Gibt es Outfits, die Sie gar nicht mögen?

Ich mag keine rockigen, so eher "runtergekommenen" Outfits. Für mich muss Mode einfach nur schön sein und dazu gehört für mich, dass die Sachen gepflegt sind, Glamour haben und weiblich sind!


Wo sehen Sie sich und Ihre Arbeit in zehn Jahren?

Ich hoffe, dass ich irgendwann meinen eigenen kleinen Laden haben werde und ansonsten in Deutschland mit seinen Nachbarländern in größeren Städten vertreten bin. Wenn ich das in zehn Jahren noch nicht geschafft habe, dann glaube ich, habe ich was falsch gemacht. Ich möchte einen Laden mit einer richtig schönen, gemütlichen Atmosphäre, klein und rosa. Ich lasse mich da von den vielen kleinen Geschäften in Paris im Le Marrais Viertel inspirieren. Und auch wenn dann jemand nur auf einen Kaffee und zum Plaudern vorbei kommt, Hauptsache, er fühlt sich bei und in Kirschkern pudelwohl!

 
 
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