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Image weiblicher Orgasmus

Noch nie zum Orgasmus
Bliznetsov/Shutterstock.com
Lust hat viele Namen: Vergnügen, Entzücken, Freude, Lebenslust, Lebensfreude, Seligkeit, Wonne, Wollust, Sinnestaumel, Verzückung. Dies alles hat mit dem Fallenlassen und der Abgabe der Kontrolle zu tun. Beim Sex öffnet man sich dem anderen; genießt und schenkt Genuss. Die Unsicherheit als Repräsentant gesellschaftlicher Zwänge hat da eigentlich nichts zu suchen. Wir sind blockiert und es kommt wie es kommen muss: Wir denken zuviel. Ist es richtig, was ich jetzt tue? Wie sehe ich aus? Oder sogar: Schaffe ich es heute zum Orgasmus? Genau dieser Leistungsaspekt ist oft der Grund von Problemen im Bett. Denn natürlich rückt der Höhepunkt in weite Ferne, je zwanghafter man ihn ansteuert.

Fazit:
Der Druck von außen - in dem festgelegt wird, wie die Sexualität zu sein hat – und der Druck den wir uns selbst machen, lässt der wirklich erfüllten Sexualität oft keinen Raum. Aber eigentlich hapert schon am Fundament: Wir müssen erst mal wissen, was wir eigentlich brauchen und wollen – erst dann klappt´s auch wieder.

Ab 30 mehr Orgasmen

Wussten Sie, dass eine Frau erst ab ca. 30 Jahren ihre besten "Lustjahre" hat? Dass viele Mädchen sich immer noch schämen, über Masturbation zu sprechen? Oder hätten Sie gedacht, dass Phasen der Lustlosigkeit gerade in jungen Jahren bei Frauen ganz natürlich sind? Dass immer noch nicht alle Frauen wissen, wie "es" für sie am schönsten ist? Wenn Sie jetzt "ja" sagen, dann: HUT AB! Denn es entspricht nicht dem Klischee weiblicher Sexualität, das öffentlich vermittelt wird. Frau ist weder dauergeil noch liebt sie dreistündigen Sex und bekommt auf Knopfdruck multiple Orgasmen. Ein wirklich realistisches Bild weiblicher Lust existiert einfach nicht. Auch und gerade in den Köpfen der Frauen selbst. Die Zahlen zeigen es noch deutlicher: 90 Prozent der Frauen geben zu, schon mal einen Orgasmus vorgetäuscht zu haben.

Loslassen und Genießen

Auch aufgrund dieser weißen Stelle auf der Landkarte weichen alte Ansichten nicht auf. Um nur ein Beispiel zu nennen: Selbstbefriedigung bei Frauen haftet immer noch der „Ersatzgedanke“ an: Wir machen es uns nur, wenn wir keinen Mann haben. Falsch! Wir machen es uns selbst, weil wir Spaß daran haben, weil wir uns entspannen wollen und weil es ein Bedürfnis ist. Dergleichen Beispiele gibt es viele, allen gemeinsam dürfte die Erkenntnis sein: Lust kommt von Loslassen, von Zulassen und von Genießen. Nicht von Müssen, Können und Dürfen.

Den Körper kennenlernen

Die Geschichte der weiblichen Lust ist eine Geschichte voller Missverständnisse? Auf jeden Fall. Aber vielleicht gibt es noch ein Happy End: Wenn frau ihre individuelle Weiblichkeit, ihre Lust und ihren Körper kennenlernt. Wenn sie weiß, was sie wirklich will, wird noch so manchem Mann der Mund offen stehen bleiben. Und nicht vergessen: Frauen kommen, weil sie wollen - nicht weil sie müssen.


 

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Unbekannter Gast  am 29.11.2010 13:18


Es ist bewusst dass nicht nur die Manner sondern auch Die Frauen Erektionsprobleme haben. Viagra für Frauen - Femigra hat als Ziel den Frauen Sexuellust zu steigern.

Herbert Weiss
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